Antiquariat

Regalfrei.de aus Betaphase

30.06.2010Online-Buchhandel

Regalfrei.de aus Betaphase

Ankaufsportal Regalfrei.de verlässt Betaphase. Überarbeiteter Preisalgorithmus, verbesserte Angebotsquote.

Bei Regalfrei.de können Nutzer, so die Pressemitteilung, gebrauchte Bücher verkaufen. Weiter heißt es: "Keine Registrierung, keine Auktionen, kein langes Warten auf den Einzelerlös. Stattdessen: einmal packen, kleben und versenden – schon ist wieder Platz im Bücherregal."

Die Auswertungen der Betaphase hätten gezeigt, dass 65 Prozent aller Regalfrei.de-Besucher den Service aktiv nutzten und ihre gebrauchten Bücher als ISBN-Liste unter Regalfrei.de eingaben. Im Schnitt wurden etwa sieben Bücher pro Besucher eingegeben und über zehn Bücher pro Paket durch Regalfrei.de angekauft. Die aktive Vermarktung des Ankaufportals soll ab sofort im Internet und mit dem Aufbau vertrieblicher Kooperationen beginnen.

Hinter Regalfrei.de steht die Hamburger Libri.de Internet GmbH.

Schlagworte:
Regalfrei.de, Buchankauf

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3 Kommentar/e

1. Wolfgang Rieger 07.07.2010 20:37h www.antiquariat-rieger.de

In den Zustandsanforderungen lese ich, daß eine Seite nicht geknickt sein darf. Oder daß eine Seite nicht fehlen darf. Hand aufs Herz: Haben Sie schon mal eine geknickte oder fehlende Seite gesehen? Natürlich können Blätter fehlen oder geknickt sein, eine Seite (recto oder verso) kann auch angeschmutzt sein. Das gibt es durchaus. Nur: Wer sich mit Büchern befaßt, sollte solche Unterschiede kennen.

2. Hans Loewe 25.01.2011 11:26h

Bei zwei Bucheingaben wurde jeweils ein Ankaufpreis von 0,10 Euro geboten und dies bei einem Mindestankauf von 10,00 Euro. Dies wären wohl 100 Bücher. Da würde auch die teilweise Portoerstattung nicht helfen.

3. Ein Verbraucher 14.05.2011 00:15h

Inzwischen schein man sich ja im wahrsten Sinne des Wortes um gebrauchte Bücher zu reißen. Regalfrei.de ist ja nur eins von vielen Unternehmen, die sich auf den Ankauf gebrauchter Bücher konzentriert hat.Ob nun als Tochter- oder eigenständiges Unternehmen, eines haben diese Ankaufsbörsen doch alle gemeinsam, die Ware soll möglichst neuwertig sein, aber einen vernünftigen Preis zahlen sie nicht.
Ein Beispiel:
Ich habe heute am 13.05.2011 folgedes Buch bei Regalfrei.de zum Kauf angeboten:

Wer den Wind säht (Nele Neuhaus) NP: EUR 14,99
Taschenbuch: 560 Seiten
Verlag: Ullstein Taschenbuch (13. Mai 2011)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3548283519
ISBN-13: 978-3548283517
Größe und/oder Gewicht: 21 x 13,4 x 4,6 cm

Regalfrei.de hat mir für dieses absolut neue Buch ein Ankaufsangebot von sage und schreibe EUR 4,49 gemacht.

Sieht so eine faire Verhandlungsbasis aus?
Andere Ankäufer haben im Übrigen ähnliche Angebote unterbreitet.
Wahrscheinlich sind die Gewinnspannen beim Verkauf gebrauchter Bücher wesentlich höher, als mit Neuware die dem Preisbindungsgesetzt unterliegt.
Doch darüber brichtet irgendwie keiner etwas, komisch oder?
Mein Tipp: Die Bücher, die für wenige Cent von den gewerblichen Ankäufern gekauft werden, kann man locker für mindestens das Doppelte selber verkaufen, z.B. bei eBay Kleinanzeigen oder anderen kostenlosen Verkaufsplattformen.Und wer diesen Aufwand scheut, der soll die Bücher einfach verschenken, es gibt genug caritative Einrichtungen, die sich über eine Buchspende freuen. Nur wenn es nicht laufend günstigen Nachschub für die Unternehmen gibt, steigen auch die Ankaufspreise auf einen gerechten Betrag.

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