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Bertelsmann und Holtzbrinck planen Vertriebsplattform für E-Books© © Aintschie - Fotolia

12.07.2010Unternehmen

Bertelsmann und Holtzbrinck planen Vertriebsplattform für E-Books

Die Bertelsmann AG und die Georg von Holtzbrinck GmbH & Co. KG planen ein neues Joint Venture im Bereich digitaler Publikationen.

Beide Konzerne beabsichtigen, eine Online-Vertriebsplattform für E-Books zu errichten. Dabei soll es vorwiegend um deutschsprachige Publikationen gehen. Das Gemeinschaftsunternehmen soll nicht nur die Verlagsprodukte der beiden Partner, sondern auch Produkte Dritter vertreiben. Das Projekt wurde bei der EU-Kommission zur Prüfung angemeldet. Die Kommission und Bertelsmann bestätigten dies gegenüber dem Hamburger Medienmagazin 'new business'. An dem Gemeinschaftsunternehmen wird Holtzbrinck unmittelbar und Bertelsmann mittelbar über seine Tochterfirmen Verlagsgruppe Random House GmbH und arvato logistics services GmbH beteiligt sein. Das neue Joint Venture soll gemeinsam von Bertelsmann und Holtzbrinck kontrolliert werden.
Schlagworte:
Bertelsmann, Holtzbrinck

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3 Kommentar/e

1. hans-peter 12.07.2010 17:33h

Vielen Dank, lieber mvb, für das Zögern bei libreka - jetzt machen es die Verlage eben selbst. Es gibt in der Branche also durchaus Hoffnung, dass sich mit diesem Geschäftsmodell in Zukunft auch Geld verdienen lässt. libreka hat nach diesem Vorstoss aber endgültig keine Zukunft mehr. Das ist nicht mal mehr schade, sondern nur die logische Konsequenz. R.I.P.

2. Matthias Lätzsch 12.07.2010 22:35h

Ich bin mir nicht sicher, ob das der Durchbruch für EBooks ist oder nur eine weitere Baustelle, die den unübersichtlichen Markt noch unübersichtlicher macht. Naja wir haben ja noch Steve Jobs der die Sache in die hand nimmt und den Buchhändler abschafft.

3. thorn 21.07.2010 22:15h

Steve Jobs? Herr Lätzsch, Sie sind ziemlich schlecht informiert. Dem Jobs nach, "liest keiner mehr." Die Verlage werden auch abgeschafft.

Ich frage mich nur: 1. Format? Nur ePub? Kindle? Andere? Und 2. werden die Titel im Ausland erhältlich?

Es gibt nämlich Deutschsprachler außerhalb Deutschlands, die Portokosten gerne sparen würden -- die jetzt viel wenigere Bücher aus dem deutschen Sprachraum bestellen als sie gerne würden, so stark ist die Reibung, um solche Bücher zu besorgen. Doch, wird die Reibung des elektronischen Vorgangs selber zu stark, ändert sich nichts...

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