Medien
28.07.2010Amazon
Social Shopping
Das US-Unternehmen hat eine Brücke zu Facebook gebaut (weltweit 500 Millionen Mitglieder), über die die Nutzer hin und her wechseln können, und das unter einer Oberfläche – ohne zusätzlichen Login. Das Konzept: hier die Community, dort der Shop.
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1. Matthias Lätzsch 28.07.2010 09:37h
Das ist mal ein echtes Erdbeben, da können die kleinen Buchhandlungen mit Ihrem Network einpacken. Denn gesocialt wird local und gekauft beim großen Bruder, der dann noch besser über seine Kunden bescheid weiß. Klasse.
Sollte man jetzt von fb Abstand nehmen oder gerade deshalb seine Bemühungen verstärken?
Kann nicht KNV oder Libri oder der Boersenverein etwas ähnliches auf die Beine stellen für das allg Sortiment?
Mal sehn wann Twitter, VZ und ähnliche von Amazon korrumpiert werden.
2. Alissa Jung 28.07.2010 13:09h
Eine hervorragende Idee, die Amazon da hat. Allerdings überfordern einen die vielen Profile auch irgendwann. Überall muss ich etwas einstellen, Kontakte bestätigen, Informationen auf dem neuesten Stand halten. Wer hat denn noch die Zeit dazu? Xing, Twitter, Facebook, Lokalisten, StudiVZ, Ebay, libreka, Mein Börsenverein. Kooperationen finde ich gut - ein Passwort weniger. Noch mehr Plattformen? Nein danke. Am Ende kann ich hier auf boersenblatt.de noch meine Kartoffeln kaufen oder Kosmetik-Behandlungen buchen? Mit einiger Verspätung springt die Buchbranche scheinbar auch auf jeden Zug mit auf. Muss das sein? Habt ihr sonst nichts zu tun? Mit der Zeit gehen ist ja schön und gut, aber doch nicht, ohne darüber nachzudenken. Das ist Zeit-, Geld- und Energieverschwendung.
3. Helmut von Berg 28.07.2010 15:54h www.klopotek.de
@Alissa
Gut gebrüllt, Löwin!
Aber es gibt Dinge, die so nicht aufzuhalten sind...
Da hilft nur eins: besser denken UND besser machen.
4. Leander Wattig 28.07.2010 16:35h http://leanderwattig.de
Das Argument von Alissa Jung ist gewissermaßen ein zeitloses, weil man immer ein Zuviel ausrufen kann. Andererseits lässt die Klage vermuten, dass eher zu wenig Technik genutzt wird. Schließlich lässt diese das Chaos nicht nur anwachsen, sondern hilft auch, es zu bändigen. Einfach mal Tools wie Seesmic, Facebook Connect & Co. ausprobieren, dann klappt es auch mit dem Social Web ...
5. M.Hoene 28.07.2010 21:11h
Haben es die ersten Verleger verstanden, verschläft der Rest der Branche den Wandel der Zeit. Wer jetzt die Veränderung verpennt, ignoriert oder nicht wahrhaben will, braucht sich dann auch nicht zu wundern, dass man den Anschluss verpasst hat und auf der Stecke bleibt. Der Verband kann seinen Mitgliedern nur die Richtung weisen, bewegen muss sich die gesamte Branche selbst. Aufhalten kann man die Entwicklung nicht, aber mitgestalten!
6. Dr. Reinhilde Ruprecht 29.07.2010 19:23h www.edition-ruprecht.de
Ein konsequenter nächster Schritt, das Instrument der Leserrezension zu erweitern, und damit gleichzeitig aktuell und persönlich zu halten. Es spricht für diese Idee, dass mit Amazon und Facebook zwei Giganten miteinander kooperieren, die jeder für sich stark genug wären, die gewünschten Elemente programmieren zu lassen. Statt dessen sehen sie in der Kooperation eine Chance zum "Win-Win".
7. Schreiner Holte 30.07.2010 14:58h http://www.gute-zeichen.de
ahh weltverschwörung. ich bekomme ja immer angst bei so großen sachen
...
aber ne gute idee ist es - persönliche emfehlungen von freunden schätze ich immer sehr .. und wenn mir dann demnächst überall coole bücher angeboten werden, die auch meine besten freunde ganz gut finden, dann greife ich vermutlich auch zu.
nur eben nicht bei amazon - sondern bei meiner buchhanldung nebenan. ätsch!
8. Markus Pfeffer 02.08.2010 18:41h
Solange immer noch mit schöner Regelmäßigkeit Kunden mit ausgedruckten Amazon-Seiten zu mir kommen, um das dort gesehene vor Ort zu kaufen, habe ich nichts gegen Amazons Neuerungen einzuwenden. Bleibt ohnehin die Frage, ob und wann das ganze in Deutschland eingeführt wird...