© Ruth Walz
30.07.2010Start mit Botho Strauß, Sybille Berg und dem Literaturkritiker Denis Scheck
"Focus" richtet "literarischen Salon" ein
Das Nachrichtenmagazin "Focus" will künftig Autoren und Schriftsteller für die Publikation von Original-Texten in einem „literarischen Salon“ im Heft gewinnen.
Für die nächste Ausgabe (EVT 2. August) kündigt "Focus" den Abdruck unveröffentlichter Texte des Dramatikers Botho Strauß an. Strauß präsentiere in den kurzen Geschichten seine typischen Alltagsbeobachtungen mit Szenen voller Komik und Absurdität, heißt es in einer Mitteilung an die Medien. Zusätzlich würden bekannte Kultur-Persönlichkeiten Stellung beziehen, wie aktuell die Bestsellerautorin Sibylle Berg. In der kommenden "Focus"-Ausgabe wende sich der Literaturkritiker Denis Scheck (ARD „Druckfrisch“) in der neuen Rubrik „Jetzt oder nie“ im Kulturressort an die Leser.
1. H. Kraft 31.07.2010 18:04h
Vor dieser Ausgabe des ,Focus` liegt etwas Spannung in der Luft.
Eine Art ,literarischer Salon` im ,Focus` zu präsentieren, wird sicher etwas eine Überraschung für die Leser und Leserinnen des ,Focus` bringen. Es kommt dann entscheidend auf die ersten Texte darin an und ob diese sich bewähren können. Vielleicht wird da eine neue Kommunikation zwischen Schriftsteller und Leser im ,Focus` eröffnet werden. Dies wäre dann eine erfolgsversprechende Angelegenheit. Texte haben oft auch etwas Verbindendes und so könnte eine Brücke zwischen Schriftstellern und Lesern vom ,Focus` gebaut werden. Dies wäre dann eine Meinungsbrücke. Auch der Schriftsteller sollte einen Draht zur Welt haben. Er braucht nicht auf ,Wolke 7` zu schweben. Realitätssinn wird gepflegt, wenn es ein verbindendes Element zwischen Schriftsteller und Lesenden gibt. Dies ist somit der Austausch in kommunikativen Meinungsbildern.
Ich wünsche diesem ,literarischen Salon` im ,Focus` einen guten Start und eine begeisterte Aufnahme bei allen Lesern dieses Nachrichtenmagazins. Wichtig ist, dass der Durchstart gelingt.
H. Kraft, München
2. H. W. Grössinger 05.08.2010 16:57h
Grundsätzlich eine gute Sache. Vielleicht gelingt es
den zuständigen "Focus"-Redakteur(inn)en mit der
Zeit, auch nicht ständig im Rampenlicht stehende
Autor(inn)en in das (gut honorierte) Projekt einzu-
binden. Wäre doch wünschenswert, oder?