Auszeichnungen

Förderpreis für Geisteswissenschaften

Die Auszeichnungen Geisteswissenschaften International – Preis zur Förderung der Übersetzung geisteswissenschaftlicher Literatur wird von Börsenverein, Fritz Thyssen Stiftung, VG WORT und Auswärtigem Amt in diesem Frühjahr an 19 herausragende geistes- und sozialwissenschaftliche Werke in deutscher Sprache vergeben.

Nach Mitteilung des Börsenvereins ist das Ziel der Auszeichnung die stärkere internationale Verbreitung deutscher Forschungsergebnisse in den Sozial- und Geisteswissenschaften sowie die Förderung deutschsprachiger Erstpublikationen. Mit der Preissumme von insgesamt 300.000 Euro soll die Übersetzung der Titel ins Englische finanziert werden.
 
Die ausgezeichneten Titel:

  • Borodziej, Wlodzimierz: Geschichte Polens im 20. Jahrhundert (C. H. Beck)
  • Buggeln, Marc: Arbeit und Gewalt. Das Außenlagersystem des KZ Neuengamme (Wallstein Verlag)
  • Calic, Marie-Janine: Geschichte Jugoslawiens im 20. Jahrhundert (C. H. Beck)
  • Conze, Eckart; Frei, Norbert; Hayes, Peter; Zimmermann, Moshe: Das Amt und die Vergangenheit. Deutsche Diplomaten im Dritten Reich und in der Bundesrepublik (Karl Blessing Verlag)
  • Etzemüller, Thomas: Die Romantik der Rationalität. Alva & Gunnar Myrdal – Social Engineering in Schweden (transcript – Verlag für Kommunikation, Kultur und soziale Praxis)
  • Fisch, Jörg: Das Selbstbestimmungsrecht der Völker (C. H. Beck)
  • Grimm, Dieter: Souveränität. Herkunft und Zukunft eines Schlüsselbegriffs (Berlin University Press)
  • Hagemann, Steffen: Die Siedlerbewegung (Wochenschau Verlag)
  • Koenen, Gerd: Was war der Kommunismus? (Vandenhoeck & Ruprecht)
  • Krajewski, Markus: Der Diener. Mediengeschichte einer Figur zwischen König und Klient (S. Fischer)
  • Matthies, Volker: Unternehmen Magdala (Ch. Links Verlag)
  • Müller, Tim B.: Krieger und Gelehrte. Herbert Marcuse und die Denksysteme im Kalten Krieg (Hamburger Edition HIS Verlagsges.)
  • Neuheiser, Jörg: Kirche, Krone und Verfassung (Vandenhoeck & Ruprecht)
  • Rader, Olaf B.: Friedrich II. (C. H. Beck)
  • Schmidgen, Henning: Die Helmholtz-Kurven. Auf der Spur der verlorenen Zeit (Merve Verlag)
  • von Krusenstjern, Benigna: "dass es Sinn hat zu sterben – gelebt zu haben". Adam von Trott zu Solz 1909–1944 (Wallstein Verlag)
  • von Scheve, Christian: Emotionen und soziale Strukturen. Die affektiven Grundlagen sozialer Ordnung (Campus)
  • Zepp, Susanne: Herkunft und Textkultur (Vandenhoeck & Ruprecht)
  • Zollmann, Jakob: Koloniale Herrschaft und ihre Grenzen (Vandenhoeck & Ruprecht)
 
Neben dem Juryvorsitzenden Dieter Langewiesche (Universität Tübingen, emeritiert) gehören der Jury an: Detlef Felken (C.H. Beck), Luca Giuliani (Wissenschaftskolleg zu Berlin), 
Hans Günter Hockerts (Universität München, emeritiert), Jörn Laakmann (Wissenschaftliche Buchgemeinschaft), Claus Pias (Universität Lüneburg), 
Klaus Reichert (Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung), Wilfried F. Schoeller (Honorarprofessor Universität Bremen), Günter Silberer (Universität Göttingen, emeritiert) 
und Julia Voss (Frankfurter Allgemeine Zeitung).

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