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Vordere Reihe, v.l.: Dieter Gorny, Jürgen Doetz, Monika Piel, Markus Schächter; Hintere Reihe, v.l.: Harald Heker, Alexander Skipis, Steffen KuchenreutherVordere Reihe, v.l.: Dieter Gorny, Jürgen Doetz, Monika Piel, Markus Schächter; Hintere Reihe, v.l.: Harald Heker, Alexander Skipis, Steffen Kuchenreuther© BILDSCHÖN GmbH

Alexander Skipis, Hauptgeschäftsführer des BörsenvereinsAlexander Skipis, Hauptgeschäftsführer des Börsenvereins© BILDSCHÖN GmbH

Jürgen Doetz, Präsident des VPRTJürgen Doetz, Präsident des VPRT© BILDSCHÖN GmbH

Monika Piel, Vorsitzende der ARDMonika Piel, Vorsitzende der ARD© BILDSCHÖN GmbH




13.04.2011Deutsche Content Allianz

"Ohne Inhalte ist das ganze Netz nichts"

In Berlin hat sich heute ein neues Medienbündnis mit einer "Gemeinsamen Erklärung" der Öffentlichkeit vorgestellt: die Deutsche Content Allianz. Ziel der Initiative, die vom Börsenverein mitgetragen wird: eine stärkere Interessenvertretung der Kreativwirtschaft gegenüber der Politik – verbunden mit der Forderung nach fairen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für das Geschäft und nach einem effektiven Schutz der Inhalte.

Alexander Skipis, Hauptgeschäftsführer des Börsenvereins, betonte vor der Presse: "Ohne Inhalte ist das ganze Netz nichts. Deshalb muss der Wert der Inhalte und ihr Schutz größere politische Aufmerksamkeit bekommen."

Der Deutschen Content Allianz gehören außer dem Börsenverein die öffentlich-rechtlichen und privaten Sender, die Spitzenverbände der Film- und Fernsehwirtschaft sowie die GEMA an. Jürgen Doetz, Präsident des Verbands Privater Rundfunk und Telemedien (VPRT), bezeichnete in der Gemeinsamen Erklärung die Medien als »essenziellen Teil der Kultur- und Kreativwirtschaft«, der einen »wesentlichen Beitrag zur kulturellen Vielfalt und zum Funktionieren unserer pluralistischen, demokratischen Gesellschaft« leiste. Diese Tatsache, betonte Mitinitiatorin Monika Piel, Vorsitzende der ARD (und zugleich WDR-Intendantin), gerate »gelegentlich in Vergessenheit«.

Die Content-Allianz fordert die Politik dazu auf,

- der kulturellen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Bedeutung medialer Inhalte in Politik und Gesetzgebung Raum zu geben;

- angemessene wirtschaftliche und regulatorische Rahmenbedingungen zu schaffen;

- einen effektiven Schutz von Inhalten im Internet zu garantieren;

- den gesetzlichen Rahmen so zu gestalten, dass Angebots- und Anbietervielfalt ermöglicht und ein diskriminierungsfreier Zugang sowie eine Auffindbarkeit der Angebote beim Nutzer gewährleistet wird.

Den Text der Gemeinsamen Erklärung finden Sie hier:
 

Inhalt/Datei/en zum Herunterladen:

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1 Kommentar/e

1. Rudi 13.04.2011 20:58h http://www.babyphone-info.de

Also da bin ich ja mal gespannt, wie die Politik diese Forderungen durchbringen will. Das sind ja wirklich abstruse Forderungen, wo die Politik zum Teil gar kein Einfluss darauf hat.

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