Medien

25.05.2011E-Book-Reader

Weltbild im Juni mit neuem E-Book-Reader

Wie das Unternehmen mitteilte, ist der Verkauf eines neuen E-Book-Readers mit dem Kampfpreis von 79,99 Euro gestartet. Der Reader aus dem Hause TrekStor verfügt über ein LCD-Farbdisplay und kommt inklusive Ohrhörern und 2 GB internem Speicher zu den Lesern. Der Vertrieb erfolgt per Katalog, Filialbetrieb und Online-Shop.

Weltbild.de bietet mit dem »TrekStor Weltbild eBook-Reader« seinen bislang günstigsten E-Reader an. Das 79,99 Euro billige Lesegerät mit Farbdisplay wird im Juni-Katalog mit einer Millionenauflage und in allen Filialen beworben, teilte das Unternehmen heute mit.

"Wir reißen die Hürden ein: Unser neuer E-Reader steht für schnellen und unkomplizierten Lesegenuss und ist wirklich ganz einfach zu bedienen", lässt Dr. Klaus Driever, Weltbild-Geschäftsführer, zitieren. Der Reader kommt mit einem 7-Zoll-LCD-Farbdisplay und 2 GB internem Speicher zu den Käufern und kann auch MP3-Dateien wiedergeben. Ohrhörer sind praktischerweise bereits enthalten. Das Lesen soll im Hoch- und Querformat möglich sein, fünf Schriftgrößen stehen zur Auswahl. 10 Leseproben sind bereis vorab installiert.

Die angepriesene "schnelle Menüführung" und das "fixe Umblättern" haben aber ihren Preis: Das Gerät basiert nicht auf der verbreiteten E-Papier-Technologie. Das 21x13 Zentimeter große Gerät hält mit seinem Li-Polymer-Akku nach Unternehmensangaben  "bis zu acht Sunden" Lesevergnügen durch, bevor es geladen werden muss.

Wie Weltbild mitteilte, wurde in einem weiteren Schritt das E-Book-Angebot im hauseigenen Onlineshop auf rund 90.000 E-Books in deutscher und englischer Sprache ausgeweitet. Damit möchte das Unternehmen seine Position im Vertrieb von E-Books für alle marktüblichen Lesegeräte stärken.

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1 Kommentar/e

1. Patrick Musial 31.05.2011 12:20h

Ein Blick auf die Weltbild-Homepage zeigt: Das für 79,99 Euro (angebliche UVP: 159,99!) angebotene Gerät könnte man auch als "mp3-Player mit superkleinem Speicher und E-Book-Lesefunktion, aber veralteter Display-Technik und somit wahrscheinlich geringer Akkulaufzeit) anpreisen. Oder als elektronische Resteverwertung.
Ein solch unsinniges Gerät dürfte eher kontraproduktiv sein, was die Akzeptanz von e-Readern angeht.

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