Frankfurter Buchmesse

Partner des Virenschleuder-Preises

Die Frankfurter Buchmesse (10.–14. Oktober) ist offizieller Partner des Virenschleuder-Preises, einer Marketingveranstaltung, die innovative Social-Media-Kampagnen aus der Buch-, aber auch anderen Kreativbranchen, auszeichnet. Die Bewerbungsfrist für Preisvorschläge endet am 30. September.

Der Virenschleuder-Preis und die Frankfurter Buchmesse kooperieren

Die Preisverleihung wird am 12. Oktober in Frankfurt stattfinden, wie die Frankfurter Buchmesse mitteilt. Der Ort wird noch bekannt gegeben. Bereits jetzt können interessierte Unternehmen ihre Kampagnen und Maßnahmen für den Virenschleuder-Preis 2012 einreichen. Die Bewerbungsfrist für Verlage, Autoren, Buchhandlungen und Kreativunternehmen außerhalb der Buchbranche wird verlängert und endet offiziell am 30. September.

Der Virenschleuder-Preis wurde 2011 von Leander Wattig und Carsten Raimann initiiert mit dem Ziel, die Entwicklung des Marketing im Social Web zu unterstützen. Der Preis zeichnet die erfolgreichste Social-Media-Marketingmaßnahme und -strategie aus. Alle Nominierungen werden auf dem Virenschleuderpreis-Blog veröffentlicht und dort bereits im Vorfeld der Preisverleihung diskutiert; die Zielgruppe stimmt mit über die erfolgreichste Maßnahme ab.

Damit unterscheide sich der Virenschleuder-Preis von anderen Social-Media-Awards: "Wir wollen erfolgreiches Social-Media-Marketing sichtbar machen, Inspiration vermitteln und den Erfahrungsaustausch befördern", sagt Initiator Leander Wattig. "Die Teilnahme steht ab diesem Jahr auch Unternehmen außerhalb der Buchbranche offen, wodurch der Austausch noch fruchtbarer wird", so Wattig weiter. 

Katja Böhne, Frankfurter Buchmesse, ergänzt: "Wir wollen gemeinsam mit den Initiatoren der Virenschleuder Social-Media-Strategen aus den Kreativbranchen zusammenbringen und anhand der nominierten und prämierten Beispiele zeigen, wohin die Reise geht."

Weitere Informationen zum Virenschleuder-Preis und den Teilnahmebedingungen finden sich hier.

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2 Kommentar/e

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  • Martin

    Martin

    Jetzt bin ich doch überrascht. Der Virenschleuderpreis, der schon initial wenig Resonanz hatte, hatte sich vor kurzem dem gesamten Internet geöffnet, wollte nicht mehr auf den Buchhandel beschränkt sein.

    Und jetzt kommt man mit dem Preis zurück in die Arme der Branche? Und die Buchmesse lässt sich auch noch willig vor den Karren spannen, weil es "was mit Social Media ist" (da will man den Zug natürlich nicht verpassen).?

    Ich finde diese Kooperation unnötig, der Preis dient offensichtlich nur der Selbstpräsentation der Initiatoren und hat keinen höheren Nutzen.

  • Leander Wattig

    Leander Wattig

    @Martin:

    Wo ist das Problem? Wir haben Ende 2011 gesagt, dass wir den Preis für andere Branchen öffnen und daran hat sich nichts geändert. Natürlich werden die meisten Nominierungen aber auch künftig aus den Kreativbranchen und nicht aus der Autoindustrie kommen und ich denke, das ist ja auch im Sinne der Sache. Schließlich geht es am Ende um den Erfahrungsaustausch. Um den zu befördern, haben wir den Preis ja gerade so gestaltet, dass nicht einfach nur ein Sieger gekürt wird, sondern dass alle Nominierungen sogleich auf http://www.virenschleuderpreis.de veröffentlicht werden, damit die Leute sich darüber austauschen und sich inspirieren lassen können.

    Wenig Resonanz initial? Ich weiß ja nicht, welche branchenumwälzenden Projekte Sie so angeschoben haben. Ich für meinen bescheidenen Teil finde über 60 Nominierungen in 6 Wochen für eine spontane Aktion wie den Virenschleuder-Preis 2011 ganz ordentlich. Die Nominierungen kamen übrigens von Verlagen wie Ullstein, Rowohlt, Hanser, Antje Kunstmann, Bastei Lübbe, DuMont und Aufbau. Weiterhin haben Buchhandelsunternehmen wie Thalia, Audible, Zeilenreich, Buecher.de und Schulthess sowie andere Marktteilnehmer wie „Das Blaue Sofa“ und die BücherFrauen mitgemacht. Am Ende rief mich sogar der ORF an, der dann einen kleinen Beitrag über unseren Preis im österreichischen Fernsehen ausstrahlte.

    Wenn Sie keinen Nutzen im Virenschleuder-Preis erkennen können, ist das Ihr gutes Recht. Interessanterweise scheinen alle Beteiligten da klarer zu sehen. Vielleicht sollten Sie einfach auch etwas nominieren - das hilft beim Erkenntnis-Prozess. :)

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