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Schmorl & von Seefeld in hannover wird zu HugendubelSchmorl & von Seefeld in hannover wird zu Hugendubel© Frank Wilde

23.02.2012Umbenennung

Aus Schmorl & von Seefeld wird Hugendubel

Nach Habel verschwindet jetzt auch Schmorl & von Seefeld von der Buchhandelsfläche. Bis Mitte Juni 2012 will der Eigner DBH die beiden Buchhandlungen von Schmorl & von Seefeld in Hannover in Hugendubel umbenennen. Update zum Abschied von der Mehrmarkenstrategie.

„Schmorl & von Seefeld ist bereits seit einigen Jahren ein Teil von Hugendubel und eng mit uns verbunden. Mit diesem Schritt schließen wir die Integration ab“, sagt Nina Hugendubel, geschäftsführende Gesellschafterin von Hugendubel. Schmorl & von Seefeld mit dem Stammhaus in der Bahnhofstraße und einem Ableger in der Ernst-August-Galerie ist seit 2007 ein 100-prozentiges Tochterunternehmen von Hugendubel. Für die 83 Beschäftigten soll sich durch die Umbenennung nichts ändern.

Im vergangenen Jahr hatten die Münchner die Verschmelzung von Buch Habel und Hugendubel abgeschlossen und die  Buch Habel-Filialen an den Standorten Bochum, Konstanz, Kassel, Darmstadt, Mainz (Am Brand; Römerpassage), Neu-Isenburg, Viernheim und Wiesbaden sowie die beiden Habel/Hugendubel-Filialen in Erfurt (Am Anger; Thüringenpark) in Hugendubel umbenannt.

Maximilian Hugendubel bei dem heutigen Pressegespräch bei Schmorl & von SeefeldMaximilian Hugendubel bei dem heutigen Pressegespräch bei Schmorl & von Seefeld© Frank Wilde

Abschied von der Mehrmarkenstrategie

Im Fall Habel setzte Hugendubel bereits erste Signale dafür, dass die Zeit der Star Alliance und Mehrmarktenstrategie zu Ende geht. Heute, bei einer Pressekonferenz in Hannover, räumte Geschäftsführer Maximilian Hugendubel nun die letzten Zweifel daran aus: "Wir gehen weg von der lokalen, dezentralen Markenstrategie."

Die Lage im Handel, vor allem im Buch-Handel, habe sich seit der Übernahme von Schmorl & von Seefeld (2005, aus der Insolvenz) und der Gründung der DBH (2006) völlig verändert, so Hugendubel.  Um seinen Platz am Markt und bei den Kunden zu behaupten, brauche es  "eine einfache, klare Botschaft" - vor allem mit Blick auf den Vertriebskanal Internet (und, last not least, den Verkauf digitaler Inhalte). "Wir sehen das ja bei uns", sagte Hugendubel. Langsam würden es Kunden lernen, dass Internetbuchhandel nicht gleichbedeutend sei mit Amazon. "Im Weihnachtsgeschäft hatten wir enorme Zuwachsraten - wahrscheinlich ist Hugendubel.de der derzeit am schnellsten wachsende Internetauftritt in Deutschland." 

Eine Marke, eine Botschaft, eine Kampagne - aber (noch) nicht bei Weiland

Dieser Erfolg soll nun übertragen werden - auf Schmorl und von Seefeld, möglicherweise aber auch auf die DBH-Tochter Weiland (im Norden und Osten Deutschlands).

Wann Weiland komplett unter das DBH-Dach (aktuell hält die DBH 74,9 Prozent der Anteile) wandert, und ob das Unternehmen dann den Namen der großen Schwester bekommt, steht Hugendubel zufolge zwar noch nicht im Detail fest. "Aber auch da überlegen wir natürlich, wie wir weiter vorgehen." Mit Henning Hamkens, dem geschäftsführerenden Gesellschafter sei er bereits im Gespräch.

Neuer Name, neue Farben, neuer Webshop - aber kein Umbau

Die beiden Filialen von Schmorl & von Seefeld  sind insgesamt knapp 4.000 Quadratmeter groß (davon das Stammhaus: 2.100 Quadratmeter). Bis Juni sollen sie jetzt äußerlich an das Corporate Design der Hugendubel-Flotte angepasst werden - Umbauten im größeren Stil (wie zuletzt 2006) stehen in der Bahnhofstraße 14, also im Stammhaus, allerdings nicht an. Andererseits: Hugendubel hätte nichts dagegen, wenn sich die Eigentümer (Erbengemeinschaft der Familie Schmorl) dazu entschließen würden, den verwinkelten Bau zu modernisieren ("Wir wären dabei."). 

 

Mehr zur neuen Markenstrategie, über Zusatzsortimente und Flächenkonzepte bei Hugendubel lesen Sie im Börsenblatt, das nächste Woche erscheint. 

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18 Kommentar/e

1. Ex-Schmorli 23.02.2012 15:48h

Wie schade! Schmorl und von Seefeld hat über so lange Zeit den Buchmarkt in Hannover beseelt, und jetzt fällt auch dieser traditionsreiche Name der Filialisierung zum Opfer. Für mich als ehemalige Mitarbeiterin traurig- wenn auch zu erwarten...

2. Ex-Schmorli 2 24.02.2012 10:04h

Ja, auch für mich als ehemaliger Schmorli sehr schade. Und zugleich ein Beleg für die Unaufrichtigkeit und Interessenlosigkeit der Hugendubel-Geschäftsleitung gegenüber den Mitarbeitern in Hannover. Im Jahr 2005 bei der Übernahme tönte man noch, welch herausragende Bedeutung der Name "Schmorl" in Hannover hätte und dass deshalb eine Namensänderung ausgeschlossen sei. Nun zeigt sich: Leere Worte.

3. Vertriebler 24.02.2012 10:38h

Betriebswirtslogik, wie so oft an mangelnder Sensibiltät scheiternd. Eine starke lokale Marke, durch den Namen eines kirdengeschüttelten Unternehmens ersetzen, und damit regional schwächen, wenn nicht sogar beschädigen.

4. Händler 24.02.2012 11:11h

Hieß es nicht einmal, die DBH wolle die Vielfalt im deutschen Buchhandel bewahren? Alles Lug und Trug.

5. Buchfrau 24.02.2012 12:25h


Ja, sehr schade was ich las . Schmorl war in Hannover

ein bedeutener Eigenname . Und ich habe dort gern gearbeitet .

6. Ex-Sachse & Heinzelmannianer 24.02.2012 13:01h

@ Ex-Schmorli

"Wie schade! Schmorl und von Seefeld hat über so lange Zeit den Buchmarkt in Hannover beseelt, und jetzt fällt auch dieser traditionsreiche Name der Filialisierung zum Opfer"

Hannover hat schon einige traditionsreiche Buchhandlungen in den letzten 10 Jahren verloren. So z.B. auch Sachse & Heinzelmann (ehemals Georgstraße, Ecke gegenüber Opernhaus) wurde geschlossen.
Ein richtiger Aderlaß für Hannover (Buchhandelsmäßig gesehen).

7. Bettina Gähle 24.02.2012 14:51h www.gaehle-beratung.de, www.wohnsinn-mainz.eu

MIR STEHEN DIE TRÄNEN IN DEN AUGEN!!!

Als ehemalige Schmorlerin, die total stolz auf ihre hervorragende Ausbildung dort ist, die der Grundstein war und ist, für alles, das ich bisher beruflich erlebt und erreicht habe (mittlerweile bin ich selbstständig),
und auch als ehemalige langjährige Habel-Mitarbeiterin und Ausbilderin sage ich offen unter meinem Namen:

Corporate Identity hin oder her, aber hier ist sie fehl am Platz!!!

Gerade vergangenes Wochenende war ich zu Besuch in meiner Heimatstadt,
und natürlich habe ich meinem Ausbildungsbetrieb (1988-1991!) wie immer einen Besuch abgestattet (und Bücher gekauft)!

Genau wie meine Familie (und viele, viele Hannoveraner) habe ich das Gefühl gehabt, dass sich wenigstens noch ein bisschen vom "Schmorl-Gefühl" erahnen lässt...

Nach einigen Umbauten (nicht alle sinnvoll, z.B. Kasse und Info nebeneinander = Kunden stellen sich häufig verkehrt an und ärgern sich entsprechend...) ist wenigstens das typische Schmorl-Gelb bisher erhalten geblieben.

Wenn das dem Hugendubel-Rot weichen muss (und das wird es höchstwahrscheinlich) ist das letzte besondere Merkmal auch noch ausgemerzt...

Das wird sehr, sehr vielen Hannoveranern nicht gefallen!

Schlimm genug, dass ebenso wie bei den letzten Hugendubel-Umbauten (u.a. bei Habel in Wiesbaden), jegliche Gemütlichkeit weggeplant wurde:
kein Holz oder Parkett mehr, tristes Grau, Blech/Metall, da helfen auch rote Sofas nicht...

Wenigstens sind nach den Personalreduzierungen in den Filialen noch genug kompetente Buchhändler übrig geblieben, die dem Ganzen noch Persönlichkeit geben!!!



8. Ex-Schmorli 2 24.02.2012 15:02h

Hugendubel tut es Thalia beim planlosen Hin- und Hermanövrieren absolut gleich. Es gilt die blinde Parole "Letzte Rettung e-commerce", ohne Rücksicht auf den Schaden, den man den eigenen Mitarbeitern, den Gewerbestandorten und dem Buchmarkt grundsätzlich antut. Nachhaltigkeit bringt halt keine kurzfristige Gewinne und scheidet deshalb als Unternehmensphilosophie aus. Und so wird auch im Fall Schmorl mit realitätsfernem NewAge-Marketing-Gefasel begründet, was man auch einfacher hätte ausdrücken können: Hannover bzw. der stationäre Handel interessiert uns einen Dreck, hauptsache es kommt Kohle rein! ...der alte Hugendubel würde sich im Grabe umdrehen, was seine versnobten Kinder da so treiben...

9. Stapelware 24.02.2012 17:28h

Weshalb dieser "Zwischenschritt"? Warum dann nicht so konsequent sein und sämtliche DBH-Filialern, auch die Hugendubel-Läden, einfach in "Weltbild" umbenennen. Und was soll das Gerede vom Internet-Auftritt: im Hugendubel-Internet-Shop steckt doch der Weltbild-Shop drin, nur ein wenig anders maskiert! Die "Marke Hugendubel" spielt doch im Norden Deutschlands gar keine Rolle. Gerade eine regionale Verankerung mit positivem Image wird in Zukunft immer wichtiger werden. Vielleicht will Hugendubel vom Scheitern andernorts einfach ablenken. Die lernen es nie.

10. Hannoveraner 25.02.2012 11:33h

Wenn 100% Hugendubel drin steckt, sollten sie es auch so nennen, sonst ist es eine Mogelpackung, oder sollen gute "Schmorl-Traditionen" erhalten bleiben? Daran glaubt doch keiner.

11. Urgestein 25.02.2012 15:58h

@ 10. Hannoveraner:

Da die "Marke Hugendubel" längst keinen so guten Ruf mehr hat wie noch vor vielen Jahren/Jahrzehnten, ist die DBH nicht gerade gut beraten alte klangvolle Namen aufzugeben.

Aber in der Tat: In Hannover ist es vielen Kunden in den letzten Jahren aufgefallen, dass bei Schmorl die Uhren anders gehen...

Übrigens finden mittlerweile auch gar nicht wenige Münchner, das Hugendubel auch nicht mehr das ist, was es mal war (bzw. wofür es stand)...

Ich persönlich glaube, dass der alte Hugendubel im Grab rotiert, denn Wirtschaftlichkeit hin oder her:
Was die heutige Geschäftsführung unter Personalführung versteht, das ist zeitweise "unterirdisch"...,
und die mitunter sehr schlechte Stimmung in den Filialen bemerken eben auch die Kunden...

12. Schmorl-Angestellte 27.02.2012 00:25h

Wer seit 160 Jahren in Hannover seine Bücher in der Bahnhofstrasse gekauft hat, wird das auch in Zukunft tun.
Ob nun "Schmorl" drübersteht oder "Hugendubel".
Soviel zur Laufkundschaft.
@Bettina Gähle:Es geht nicht nur um corporate identity sondern auch um den Ausbau des Online-Geschäftes.
Nebenbei bemerkt wurden die Säulen und Vitrinen erst unter Hugendubel gelb gestrichen.Vorher waren sie rot...

13. Ex-Schmorli 2 27.02.2012 10:12h

@ 12. Schmorl-Angestellte:

Aussage 1: Möglicherweise wird das so sein. Zu einer Steigerung der Laufkundschaft wird der Namenswechsel sicherlich aber auch nicht führen, wenn überhaupt zu einer Steigerung des Online-Umsatzes für Hugendubel.

Ergo: Inkaufnahme einer weiter zunehmenden Destabilisierung des lokalen stationären Handels und damit einhergehend eine zunehmende Gefährdung der Arbeitsplätze der (Noch-)Schmorl-Angestellten.

Aussage 2 & 3: Siehe Kommentar zu Aussage 1. Zudem steht letztlich die Kostenreduzierung im Vordergrund. Und eine Mehrmarkenstrategie kostet halt mehr Geld (unterschiedlich anzupassende Werbemittel, Onlineauftritte, Möbel, etc.). Aber welcher Kostenfaktor ist wohl der Eklatanteste? Die Personalkosten.

Ergo: Im Moment sind es nur kleine Schritte, ein anderes Firmenschild oder andere Farben. Aber mit der zunehmenden Umstrukturierung des Buchmarktes und der Vertriebskanäle werden die Filialisten, Großverlage und Barsortimente gewaltige Anpassungen vornehmen müssen, die insbesondere die Beschäftigungssitutation in der Branche massiv verändern werden.

Wer sich also von den Beschwichtigungsfloskeln der Buchhandelsketten hinsichtlich der Aufrechterhaltung des stationären Handels bzw. des eigenen Arbeitsplatzes derartig einlullen lässt, ist selber schuld. Das der große Hammerschlag noch kommt, muss jedem klar sein. Und da Unternehmen wie Thalia, Hugendubel und Weltbild diese Entwicklung in den letzten Jahren entscheidend mit vorangetrieben haben, gibt es rein gar nichts an der Ausrichtung dieser Entourage zu verteidigen.

Viele hundert unglaublich motivierte und qualifizierte Buchhändler - mich eingeschlossen - haben den Fortbestand der Buchhandlung Schmorl zu Zeiten der Insolvenzsituation gesichert...

...nicht die Farbgebung einer Säule, die Bekanntheit des Firmenschildes am Eingang oder die Gestaltung des Onlineauftrittes!

14. Bettina Gähle 27.02.2012 10:30h www.wohnsinn-mainz.eu

@ 12. Schmorl-Angestellte insbesondere:

Dank der hervorragenden Lage des Geschäftes wird natürlich weiterhin genug Laufkundschaft den Weg zu Schmorl/Hugendubel finden.

Jeder Kaufmann ist allerdings gut beraten, seine Stammkundschaft ebenfalls zu pflegen, denn ist diese zufrieden empfiehlt sie das Geschäft weiter, das wiederum sichert den Standort.

Das ist dem Unternehmen -und den Angestellten dort im Hinblick auf den Fortbestand der Arbeitsplätze- auch sehr zu wünschen.

Meiner persönlichen Meinung nach ist Hugendubel spät dran mit dem Ausbau des Online-Geschäftes, da sind so ziemlich alle anderen Mitbewerber, ob kleiner oder größer schon bestens etabliert.

Und noch eine Anmerkung zu den Farben:
Das Gelb ist seit den 80er Jahren sowohl an der Außenfassade als auch bei den Tüten ein wunderbares Erkennungsmerkmal gewesen.

Dass Hugendubel vor ein paar Jahren diese Farbe auch im Innenbereich gestalterisch umgesetzt hatte, ist bei vielen Kunden -bisher- sehr gut angekommen.
Das hatten die Ladenbauer m.E. sinnvoll entschieden.

Aber was soll's, da passt doch der Ausspruch:

ES IST WIE ES IST.

15. H. M. 29.02.2012 22:26h

Warum sollte sich Hugendubel in Hannover anders verhalten als in Berlin, es ist doch z.T. das gleiche Führungspersonal, die gleiche Unternehmenskultur. Pflege der Stammkundschaft? Anspruchsvollere Kunden unerwünscht! Service kann man sich nicht leisten, hat gar einmal ein Geschäftsführer behauptet. In der Hauptstadt hat diese Firma das Vertrauen der Kunden schon lange verspielt, die Kunden sind ja weniger dumm, als die GL denkt (und in Berlin gibt es bessere Alternativen). Wir werden sehen, was in Hannover geschehen wird.

16. Hugendubler 01.03.2012 00:29h

Es geht bei der Umbenennung bestimmt nicht nur um den einheitlichen Auftritt der Filialen nach außen. Die gesamte Sortimentsgestaltung und sämtliche Entscheidungen werden innerhalb der DBH immer weiter zentralisiert. Offenbar traut die GL den Mitarbeitern (und auch den Filialleitern) vor Ort nicht mehr zu, selbständig zu agieren und dabei erfolgreich zu sein. Sie glaubt, die Abläufe effizienter organisieren und die Kunden besser einschätzen zu können als das Personal in den Filialen. Dahinter steht natürlich die Hoffnung, so Geld sparen zu können.

Der Grundfehler ist meiner Meinung nach das zugrundeliegende Bild vom Kunden, In den Köpfen der Münchner Zentrale herrscht die Vorstellung, die Kunden seien eigentlich anspruchslos und würden sich mit stromlinienförmigen Filialen, Standardsortimenten und freundlich lächelnden Kassenkräften zufriedengeben. Außerdem würden demnächst fast alle sowieso nur noch online lesen. Dem widerspricht jeder, den ich kenne und der sich tatsächlich für Bücher interessiert, und auch die Reaktion zahlreicher Kunden geht in eine andere Richtung.

Buchhandlungen werden als attraktiv empfunden, wenn sie einladend und inspirierend für Leser sind. Dazu gehören kompetente und motivierte Buchhändler und eine Auswahl, die nicht nur aus Non-Book-Schrott und Bestsellerstapeln besteht.

Ohne zu behaupten, früher sei alles besser gewesen, muß man feststellen, daß sich die Läden durch die wachsende Vereinheitlichung in vielerlei Hinsicht vom Kunden wegentwickeln. Die im besten Sinne "bibliophile" Klientel, die am Buch festhalten und den Buchhandel am Leben halten wird, treibt die DBH zur Konkurrenz. Das zeichnet sich in Berlin und andernorts ab, und so wird es leider wohl auch in Hannover kommen.

17. Mitarbeiter 01.03.2012 10:02h

Am Zentralisierungs- und Vereinheitlichungswahn krankt Hugendubel seit Jahren. Diese Strategie ist nicht erolgreich, die Umsatzzahlen belegen das seit langem - an der Miitarbeiterbasis weiss das jeder, zu einem Kurswechsel führt das aber merkwürdigerweise nicht, auf Führungsebene scheint man einer Art Mythos vom "Neuen Kunden" verfallen, der sich begierig auf das immer gleiche stürzt, egal an welchem Ort. Kritik von Mitarbeitern wird ignoriert, sie ist unerwünscht. Die Selbstzerstörung schreitet fort.

18. Sascha 13.03.2012 23:04h

Interessante Diskussion, aber die einzigen die Schmorl gerettet haben sind die Hugendubels. Ansonsten hätten ja die engagierten Mitarbeiter Schmorl kaufen können. Ohne die Münchner gäbe es heute gar keine Buchhandlung Ex-Schmorl mehr. Daran sollte man vielleicht auch einmal denken.

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