Anne-Laure Bondoux

Die fran­zösische Autorin Anne-Laure Bondoux erhält für ihr Buch "Die Zeit der Wunder" (Carlsen) in diesem Jahr den Gustav-Heinemann-Friedenspreis für Kinder- und Jugendbücher. Die Preisverleihung findet am 12. November in Essen statt.

Der Siegertitel: "Die Zeit der Wunder" © Carlsen

"Bondoux beschreibt in ihrem Roman die Flucht eines 13-jährigen Jungen aus den Kriegswirren in Tschetschenien nach Frank­reich. Das Buch zeigt ein hohes literarisches Niveau, das die Thematik der Migration und der Flüchtlingsproblematik in hervorragender Weise widerspiegelt", begründete die nordrhein-westfälische Jugendministerin Ute Schäfer die Entscheidung der Jury.

Der Gustav-Heinemann-Friedenspreis gilt als die wichtigste Auszeichnung für deutschsprachige Kinder- und Jugendbücher mit friedenspolitischem Inhalt. Der Preis der nordrhein-westfälischen Landesregierung, der an das friedenspolitische und couragierte Engagement des früheren Bun­despräsidenten Gustav Heinemann erinnert, wird in diesem Jahr zum 29. Mal vergeben. Er ist mit 7.500 Euro dotiert.

"Ausgezeichnet werden Romane oder Sachbücher, die vermitteln, wie seelische und körperliche Gewalt entstehen und wie sie sich in der Realität auswirken. Sie sollen Zivilcourage und gewaltlose Formen der Konfliktlösung aufzeigen und unterstützen", erklärte die Jugendminis­terin.

Anne-Laure Bondoux, geboren 1971 in Bois-Colombes (Frankreich), studierte Moderne Literaturwissenschaften und arbeitete bis 2000 als Journalistin. Heute widmet sie sich ganz dem Schreiben von Romanen. Sie gilt als eine der renom­miertesten Kinder- und Jugendbuchautorinnen Frankreichs.

"Die Zeit der Wunder" ist im Carlsen Verlag (Hamburg 2011) erschienen und wird für Jugendliche ab 13 Jahre empfohlen.

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