Übernahme der Douglas Holding

Advent erreicht Ziel vorab

Das US-Investmentunternehmen Advent International hat seine Zielvorgaben zur Übernahme der Douglas Holding bereits kurz vorm Stichtermin erreicht. Der Investor kann über seine Tochter Beauty Holding Three AG rund 76 Prozent der Douglas-Anteile übernehmen.

Bis Montagnachmittag wurde das Angebot über 38 Euro je Aktie für knapp 63,5 Prozent der Douglas-Anteile angenommen, wie die Frankfurter Börse mitteilt. Weitere gut 12,7 Prozent können aus dem Besitz der Gründerfamilie Kreke durch das erfolgreiche Angebot automatisch den Besitzer wechseln, wie der Investor danach heute bekannt gab. Außerdem herrsche Einigkeit mit den weiteren Großaktionären Oetker und dem Drogerie-Unternehmer Müller. Die Frist für das Angebot sollte am 4. Dezember um Mitternacht enden.

Advent strebte stets an, mehr als 75 Prozent der Douglas-Anteile zu übernehmen. Nach den aktuellen Transaktionen steht man bei 76,21 Prozent. Erst Mitte November hatten die EU Kommission und die Schweizer Wettbewerbskommission WEKO die kartellrechtliche Freigabe zur Übernahme gewährt.

Mit Vollzug des Übernahmeangebots will sich Douglas-Gründerfamilie Kreke wiederum indirekt mit 20 Prozent an der Bietergesellschaft rückbeteiligen.

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6 Kommentar/e

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  • Insider

    Insider

    Zieht Euch warm an bei Thalia: Jetzt beginnt das große Stühlerücken, es werden Rückbau, Filialschließungen, Massenentlassungen in bisher noch die da gewesenem Ausmaß folgen. Die obere Managementebene wird meist problemlos woanders unterkommen, doch die Mitarbeiter an der Basis? Ihr Thalia-Buchhändler, unternehmt etwas, bevor Euch nur noch die Arbeitsagentur bleibt!

  • T.

    T.

    Was sollen wir "unternehmen"? Die Geschäftsführung in Hagen sitzt doch sowieso am längeren Hebel!!!!

  • Thalia-Mitarbeiter

    Thalia-Mitarbeiter

    Advent, Advent, Thalia brennt !

  • KR

    KR

    Dass jetzt bei Thalia Stellen abgebaut werden, kann doch niemanden wirklich überraschen. Bitter ist nur, dass diese "Restrukturierung" von der selben Führungsmannschaft durchgezogen wird, die zuvor das aggressive Filialwachstum um jeden Preis betrieb. Als längst klar war, dass das Internet große Teile des Buchumsatzes vom stationären Handel abzieht und dass zudem das gedruckte Buch immer stärker von seinem digitalen Pendant ergänzt wird. Eine überzeugende Antwort darauf hat Thalia nie gegeben. Vielleicht war das aber auch -in einem bitteren Sinne- gut so, denn wenn Thalia ein realistisches Konzept für das Internet-Geschäft und das digitale Lesen (das nicht im Anpreisen von Allerwelts-E-Readern und NoName-Tablet-PC bestehen kann) gehabt hätte, dann hätte man schon viel früher Filialen schließen oder verkleinern und somit Mitarbeiter entlassen (müssen).

  • Thalia-Mitarbeiter

    Thalia-Mitarbeiter

    Mir tun nur tun meine Kollegen von Thalia leid, nicht die Führungsebene. Ich war auch erst bei einer guten Buchhandlung in Norddeutschland beschäftigt bevor uns Thalia platt gemacht hat. Und vielen, vielen andere Buchhändler ging es genau so. Die haben noch vor geraumer Zeit Filialen eröffnet (mit langen Mietverträgen und Wahnsinns-Mieten), obwohl man dort schon längst wusste, dass sich diese anonymen und austauschbaren Großbuchhandlungen nicht mehr lohnen. Was hat der Herr Busch noch gross getönt ! Uns haben namhafte Vertreter privat erzählt, dass nach Ihrer Einschätzung bis zu einem Drittel (eher noch mehr!) aller Thalia-Filialen aus wirtschaftlichen Gründen sofort schliessen sollten und nicht nur die immer wieder erwähnten 15 Filialen. Und dann diese permanenten Strategiewechsel, die nichts gebracht haben und bringen werden. Eher das Gegenteil passiert gerade, denn Kunden haben und wenden sich immer mehr ab von Thalia. Der Kunde kauft seine Wurst auch nicht beim Bäcker ! Diese Damen und Herren von Vertretern haben da wirklich einen besseren Einblick, als wir kleinen Angestellten, was Rentabilität angeht. Und ich kann die Leute von Advent sogar verstehen, denn das ist ein normaler und täglicher Vorgang eines neuen "Eigentümers". Er will schnellstens Geld verdienen und alles andere wird abgestossen bzw. geschlossen. Ob bei einer kleinen Buchhandlung oder bei einer großen Kette wie Thalia.

  • Onkel Bertold

    Onkel Bertold

    In der Regel merkt man, wenn es in einem Unternehmen nicht mehr zum Besten steht. Die Geschäftsleitung zeigt sich verschlossen, was Infos zur aktuellen Geschäftslage angeht, und es tauchen desöfteren schwarz gekleidete Menschen mit straff zurück-pomadisiertem Haar auf, welche die Unternehmensstrukturen "durchleuchten".... spätestens kurz vor Abschluß der "Durchleuchtungsphase" wird es Zeit, sich beruflich neu zu orientieren bzw. einen Fachanwalt zu suchen, der die Abfindung verhandelt. Es folgt immer demselben Muster....

    • ...

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