Kommentar: Thienemann passt Preußler-Bücher an

Der Preis der Unverfänglichkeit

Thienemann glättet Otfried Preußlers Kinderbuchklassiker "Die kleine Hexe". Diskriminierende Begriffe verschwinden oder werden ersetzt, veralteter Wortschatz wird aktualisiert. Handelt es sich um Eingriffe, die die sprachliche Integrität des literarischen Werks beschädigen? Börsenblatt-Redakteur Michael Roesler-Graichen geht dieser Frage nach.

Versuche, literarische oder religiöse Texte zu modernisieren, von veraltetem Vokabular zu entschlacken und von diskriminierenden Begriffen zu säubern, gab und gibt es immer wieder. Man denke nur an zeitgemäße Fassungen des Neuen Testaments ("Gute Nachricht"), an vereinfachte Schullektüren von Klassikern oder an entschärfte Versionen der "Pippi-Langstrumpf"-Abenteuer, von Mark Twains "Huckleberry Finn" und weiteren Kinderbuch-Eversellern. Nun also "Die kleine Hexe" und weitere Titel von Otfried Preußler.

Die Absicht dahinter ist meist pädagogisch-politischer Natur: Kinder sollen Texte verstehen können, die Texte ihrem Sprachstand angepasst werden. Ungebräuchliche, missverständliche oder als diskriminierend eingestufte Wörter oder Formulierungen werden getilgt oder durch unverfängliche Begriffe ersetzt.

Doch wird damit nicht die Authentizität des Textes, seine sprachliche Gestalt, beschädigt? Und wird den Kindern, denen man die aktualisierten Versionen vorsetzt, nicht etwas vorenthalten?

Vor allem aber stellt sich die Frage: Wo fängt man mit Modernisierungen und Ent-Diskriminierungen an und wo hört man auf? Wie steht es beispielsweise mit den Märchen der Brüder Grimm, deren Texte bis heute Wörter und Wendungen enthalten, die Kindern, aber auch den meisten Erwachsenen, nicht geläufig sind? Wer kennt beispielsweise noch die genaue Bedeutung eines Worts wie "Gevatter" oder "Muhme"? Wer verwendet noch eine Wendung wie "Es trug sich zu …"?

Natürlich sind viele Klassiker der Weltliteratur wie "Don Quijote" oder "Die Schatzinsel" in gekürzten, bearbeiteten Jugendbuchfassungen erschienen – doch meist hat man sich gehütet, die Historizität der Texte anzutasten. Literarische Werke sind nicht zeitlos. Sie sind zeitlich und überzeitlich zugleich. Die Handlung eines Romans wie "Oliver Twist" spiegelt die historischen Verhältnisse wieder, und die Sprache bildet ab, wie zur Zeit der Erzählhandlung oder der Aufzeichnung gesprochen wurde. Überzeitlich ist hingegen der Stoff, sind gewisse Motive (das der Vertauschung zum Beispiel) oder Konstellationen, sind anthropologische Konstanten, die auch in moderner Gestalt wiederkehren können.

Die Sprache eines literarischen Werks – und dazu gehören auch Kinderbücher – an den jeweiligen Zeitgeist, die jeweilige Doktrin oder Ideologie anzupassen (und dazu gehört in gewisser Weise auch die Political Correctness), beeinträchtigt die Integrität des Werks derart, dass man seine Identität bezweifeln mag. Muss man künftig zwischen "Die kleine Hexe" (1957) und "Die kleine Hexe" (2013) unterscheiden? Müssen ältere Versionen als die bereinigte dann eventuell aus öffentlichen Büchereien entfernt werden? Da kommt man schnell in argumentative Sackgassen und Begründungsnotstände.

Auch wenn man Thienemann ehrenwerte Motive unterstellen mag – es gäbe Alternativen: Die Bücher könnten ein Glossar bekommen, in dem veraltete oder angreifbare Wörter erläutert werden. Dem Text ließen sich Fußnoten oder kleine Erklärstücke beigeben. Die beanstandeten Begriffe könnten markiert werden etc. Außerdem gibt es immer noch Eltern, die Kindern die "Unwörter" erklären oder die Fragen ihrer Kinder beantworten können. Zur Leseförderung und Spracherziehung gehört es außerdem, Kindern die Vorstellung verschiedener Sprachstufen zu vermitteln, die sie im Kontakt mit Älteren, etwa den Großeltern, ohnehin erleben.

Die Besonderheit eines literarischen Werks sollte nicht dem Argument der besseren Verkäuflichkeit geopfert werden.

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14 Kommentar/e

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  • Vom-aufm-Papierleser

    Vom-aufm-Papierleser

    Ein sehr guter, ausgewogener Kommentar, wie ich finde. Während man über die Ersetzung von als diskriminierend empfundenen Worten noch diskutieren kann, erscheint es mir als unsinnig, ja grotesk, einen vermeintlich veralteten Sprachbestand zu aktualisieren. Schließlich soll Literatur Horizonte erweitern - und den Wortschatz.
    Ich kann mir nicht helfen: Auch 1982 hat man kaum noch "Schuhe gewichst", ich konnte mir darunter aber trotzdem ganz gut erschließen, was gemeint war. Und im Zweifelsfall hat man Eltern oder Lehrer gefragt: Literatur 2.0 avant la lettre und in real world - interaktives Lesen ganz ohne Online-Foren.
    Es hat einem später auch niemand Frakturlesen beigebracht, das ging ganz von selbst mit "Im Westen nichts Neues", da war ich 11. Und da ich stinknormaler Durchschnitt war und bin, frage ich mich, warum Pädagogen und Verlagsleute Kinder und andere "naive Leser" (als nicht-professionelle Leser verstanden ) so dermaßen unterschätzen, wie es der Fall zu sein scheint. Neuerdings scheint man die Kriterien für Bedienungsanleitungen, Marketingmaterial und Werbetexte an Literatur anzulegen, die doch auch und hoffentlich immer noch eine implizite Gebrauchsanleitung zum Gebrauch des eigenen Kopfes sein soll - neben vielem anderen.

  • Nathan

    Nathan

    Herzlichen Glückwunsch! Selten einen so guten Kommentar hier gelesen. Sowohl was die inhaltliche Stringenz der Argumentation angeht, als auch was das Thema angeht. Was in vielen andren Bereichen bereits stattfindet soll nun auch in der (deutschen) Sprache paasieren - Einheitsbrei!. Geht man in den (europäischen) Städten spazieren, findet man die gleichen Geschäfte, Marken etc. vor. Dabei waren es doch die Unterschiede, die uns früher gefielen. Das ist genauso in der Sprache: Nur weil viele (junge) Menschen nur noch sinnentstellte Wortnachrichten schreiben können, müssen doch die anderen nicht ebenso ihre Sprache verlieren - oder gar nicht erst lernen. Das sich die Deutschen daran - aus welchen Gründen auch immer - beteiligen, das Volk der Dichter und Denker..., man will es kaum glauben. Schade eigentlich.

  • Manfred Böckl

    Manfred Böckl

    Sehr geehrter Herr Roesler-Graichen,
    danke für diesen wichtigen Artikel - und ich stimme Ihnen voll zu.
    Jeder Schriftsteller; jeder Menschen, dem an Literatur liegt, sollte sich vehement gegen derartige Glattbügelungs-Aktionen literarischer Werke wehren. Denn in letzter Konsequenz wird durch solche "Überarbeitungen" die literarische Freiheit mit Füßen getreten. (Letztere Redewendung ist vermutlich ebenfalls "veraltet"; ich verwende sie in meinen eigenen Büchern trotzdem, weil sie sehr bildhaft und griffig ist.)

  • Susanne B.

    Susanne B.

    Tatsächlich ist dies eine Frage, die mich momentan sehr beschäftigt, denn ich lese meinen Kinder sehr viele "klassischen" Kinderbücher vor. Ich war erstaunt, wie viele meiner Lieblingsbücher von früher diskriminierende Ausdrücke enthalten, darunter auch die kleine Hexe. Alte Redewendungen á la "Es trug mich zu" stören mich allerdings überhaupt nicht, aber Verunglimpfungen oder Altbackenes gegenüber Frauen, Tieren, Schwarzen etc. möchte ich meinen Kinder nicht übermitteln. Wie geht man damit um? Ich verstehe, dass ein Werk unangetastet bleiben sollte, Fußnoten sind demnach keine schlechte Überlegung. Ich gebe zu, dass ich persönlich manche Sätze einfach weglasse. Was aber tun, wenn die Kinder selber lesen? Kinder wissen oft gar nicht, wann sie vielleicht nachfragen sollten und was heutzutage nicht mehr Usus ist. Sie saugen alles auf und bilden sich daraus eine Meinung, die nicht per dem Stand unserer Gesellschaft entspricht. Aus diesem Grund bin ich für eine klar gekennzeichnete überarbeitete Fassung, die im Anhang alle überarbeiteten Stellen aufführt. Ansonsten droht das Werk übrigens auch in Vergessenheit zu geraten. Beeindruckt war ich von Michael Ende, dem mit Lukas und der Lokomotivführer ein sehr zeitloses Werk gelungen ist. Mittlerweile eines der Lieblingsbücher der ganzen Familie!

  • Jeannette Herrmann

    Jeannette Herrmann

    Die Intention von Kinderliteratur und ihren Autoren ist es doch vielmehr, Kinder zu erfreuen, zu unterhalten, für sie Welten zu erschaffen, in die sie sich hineinträumen können, als literarische Standards zu setzen (zumindest unterstelle ich das mal den meisten Kibu-Autoren, die ich kenne). Passt man die Sprache an, macht man die Texte wieder einer größeren Gruppe zugänglich, anstatt sie Eliten vorzubehalten. Denn nicht jeder kindliche Leser ist so privilegiert und hoch gebildet, dass er veraltete Texte versteht. Und auch gerade die Leser gilt es doch zu erreichen. Inhaltlich ändert sich ja nichts. Ich halte sprachliche Anpassung im Kinderbuch daher für äußerst sinnvoll, Political Correctness sowieso, und Kommentare à la Rettet das Abendland und die Jugend von heute etc. für jenseits jeglicher Realität der eigentlichen Zielgruppe.

  • Volker Gollenia

    Volker Gollenia

    Wirklich ein sehr gelungener und unaufgeregter Kommentar!
    Diese Literatur steht einfach im Kontext der Zeit, in der sie geschaffen wurde. Würde es sich z.B. um faschistisches Gedankengut handeln, sollte man die "Werke" schlicht "einkassieren". Bei Titeln aber wie z.B. der "kleinen Hexe" sind schon mehrere Generationen trotz Vorlesen dieser Texte unbeschadet aufgewachsen und haben sich eine sicherlich demokratische und weltoffene Meinung gebildet. Es handelt sich um Klassiker, um Zeitzeugen. Wo soll man denn anfangen, "Unmodernes" bzw. politisch Unkorrektes zu verschlimmbessern? Bei Caesar? Bei Goethe? Bei Dostowjewski? Wer legt denn die "Latte" auf, die über einzelne Begrifflichkeiten entscheidet? Wem bestimmte Begriffe in Kinderbuch-Klassikern die Entwicklung des eigenen Kindes zu bedrohen scheinen, der kann entweder bestimmte Begriffe kommentieren oder die Bücher halt nicht vorlesen. Ich persönlich finde es jedenfalls sehr problematisch, an alten Texten herumzumodernisieren. Das ist in etwa so, als würde man Gemälde alter Meister an bestimmten Stellen übermalen, weil dort Dinge gezeigt werden, die heute nicht "korrekt" sind.

  • Frank Maria Reifenberg

    Frank Maria Reifenberg

    Ein wohltuend ruhiger Kommentar, den ich gerne in meinem Beitrag aufgegriffen habe. Als Autor, der lange für Thienemann geschrieben hat, finde ich die Anwürfe gegen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Verlags empörend, was nichts daran ändert, dass ich Kritik an der Vorgehensweise habe. Mehr dazu: http://schreibkraftfmr.com/2013/01/08/wohin-mit-de n-negerkindern/

  • Axel Kopido

    Axel Kopido

    Man stelle sich vor, das Bildprogramm des Isenheimer Altars oder das der Sixtinischen Kapelle würde als nicht mehr zumutbar empfunden und ein zeitgenössischer Künstler mit der Aktualisierung und teilweise Übermalung beauftragt. Warum muss Literatur dies ertragen?
    Die Betrachtung des Überkommenen mag manche Schmerzen verursachen. Sie den nachfolgenden Generationen zu erklären oder andere Wege zu weisen, scheint mir eine wichtigere pädagogische Aufgabe, als ihre Vermeidung.

  • Rüdiger Richter

    Rüdiger Richter

    Hanebüchen, was das von Herrn Willberg & Co. bei Thienemann konstruiert wird. Ist es politischer Druck im GRÜNEN Baden-Württemberg, dort kein veraltetes (und daher ja ach so unverständliches!) Gedanken- und Sprachgut weiter bestehen zu lassen? Ist es Besser-Menschentum in einem Kinder- und Jugendbuchverlag auf dem Weg, seinen bescheidenen Beitrag zu einer schönen neuen Welt leisten zu müssen? Unternimmt man den verzweifelten Versuch, mit einer Aufpeppung der Klassiker im Haus 'frischen Schwung' in ein ansonsten eher leeres Programm bringen zu wollen? Wann meldet sich Ditzingen, ja auch im Ländle gelegen, mit einer Neuübersetzung des "Kaufmanns von Venedig" oder anderer nicht mehr dem kurzlebigen Zeitgeist angepaßter Texte von William Shakespeare? In jedem Fall bemüht sich Thienemann um die Errichtung einer Tragödie in mehreren Akten, die Werken wie "Die kleine Hexe" sprachliche Authentizität nimmt.

  • Elisabeth Simon

    Elisabeth Simon

    ein guter Kommentar und meiner Meinung nach richtig. Ich bin noch nicht tot und habe gerade mit meinem vierjährigen Enkel über Muhme und Gevatter gesprochen. Ich bin auch froh, dass ich noch die Kleine Hexe (von meinen Kindern) von 1957 habe, sie (und ich) haben sie heiss geliebt und wenn solche Begriffe vorkommen, sie sind doch eine wunderbare Gelegenheit, "ins Gespräch zu kommen". Man sollte doch sich hüten, alles immer zu glätten. Es gibt heute noch Diskriminierung genug, in den USA wie in Afrika und warum soll man das verschleiern, in dem wir solche historisch gewachsenen Ausdrücke verschwinden lassen. Elisabeth Simon

  • Bernhard Schmidtmann, Buchhandlung Tintenherz Erfurt

    Bernhard Schmidtmann, Buchhandlung Tintenherz Erfurt

    Ich freue sehr mich über diesen sachlichen und umfassenden Kommentar von Herrn Roesler-Graichen und hoffe, Herr Willberg überdenkt angesichts dieser fundierten Kritik noch einmal seine geplanten Änderungen bei Kinderbuchklassikern. Selbstverständlich kann man zusätzlich zum Original noch eine gekürzte und sprachlich überarbeitete Fassung herausbringen, wenn dies eindeutig gekennzeichnet ist. So kann man in der Tat breitere Käuferschichten erreichen, die vielleicht von selber später mal nach dem Original fragen.

  • Susanne B.

    Susanne B.

    Äpfel kann man nicht mit Birnen vergleichen und Kinderliteratur nicht mit der Sixtinischen Kapelle oder antiken Schriften. Kinderbücher werden zumeist nicht vorgelesen, sondern von Kindern selbst gelesen. Wenn die Bücher den Kindern zu unverständlich sind (oder meinen Sie, dass diese ständig nachfragen?), werden sie ganz schnell weggelegt. In dieses im Sinne des Erfinders? Nein. Man denke übrigens auch an Gustav Schwab, der bereits im 19. Jahrhundert die griechischen Sagen "bearbeitet" und somit für alle zugänglich gemacht hat. Es können demnach sehr wohl überarbeitete Texte neben altehrwürdigen bestehen. Eine Lösung mit einem Anhang, in dem die Änderungen verzeichnet sind, fände ich aber in jedem Fall am gelungensten.

  • franz wanner

    franz wanner

    Liebe Susanne B.

    denken Sie noch einmal nach. Eine Erschließung unbekannter Texte ist etwas gänzlich anderes als eine Überarbeitung im Sinne modernen Moralempfindens. Weder unverständliche Vokabeln noch diskriminierende Bezeichnungen stellen ein echtes Problem dar. Die meisten Menschen schaffen es zum mittleren Vollwortschatz... Vielleicht scheuen Sie nur für sich selber einen Erklärungsaufwand?
    Zumal, was wir heute als unkorrekt und verboten ansehen, war ehedem vielleicht eine Üblichkeit gänzlich ohne bösen Hintergrundgedanken. (nicht immer natürlich)
    Wollen wir die Welt,wie sie ist und war, erlebbar machen oder lieber zugunsten des schönen Scheins wegschließen.
    Die "Überarbeitung" (sofern nicht für einen ganz speziellen Zweck) ist in jedem Fall das Märchen und die Scheinwelt.

  • Beate

    Beate

    Ich finde diesen Artikel unglaublich gelungen und er spiegelt in etwa genau das wieder, was ich über diese "Überglättung", man könnte es auch Zensur nennen, denke. Denn die Frage stellt sich ja genau da: was ist es eigentlich? Möchte man die Schriftsprache dem Moralverständnis anpassen oder einfach nur bessere Verkaufszahlen?

    Ich habe selbst keine Kinder, aber wenn ich durch die Kinderabteilung der Bücherläden stöbere, finde ich so vieles, was man im allgemeinen als "seicht" bezeichnet. "Die kleine Hexe" ist ein Klassiker, den ich als Kind in der Schule und zu Hause gelesen habe. Da ich erst Mitte zwanzig bin, war "wichsen" und "Neger" auch nicht mehr üblich in meinem Sprachgebrauch und dennoch habe ich die Worte nicht einfach benutzt. Sie haben mich auch nicht verwirrt, denn man bespricht die Dinge ja.

    Den Eltern (und den Lehrern falls es in der Schule gelesen wird) die Verantwortung abzunehmen dadurch dass man erst keine Aufgabe aufkommen lässt (nämlich die Erklärung gewisser Begriffe) finde ich etwas einfach. Das führt dann dazu, dass sich "seichte" und unproblematische Lektüre einfacher verkauft (was sie ohnehin schon tut) und gute Kinderliteratur in der Versenkung verschwindet.

    Wenn ich gar nicht erst lerne, DASS etwas überhaupt diskriminierend ist, weil ich überhaupt nicht damit konfrontiert werde, erweitert meinen Horizont nicht unbedingt, schon gar nicht meinen Sprachwortschatz.

    Ein Glossar würde ich auch befürworten, allerdings geht es ein bisschen an dem eigentlichen Problem vorbei, denn wie Elisabeth Simon in obigem Kommentar bemerkt hat, kommt man darüber auch in ein Gespräch. Literatur muss besprochen werden. Natürlich ist es einfacher, Kinderbücher zu kaufen, die die Kinder ohne Probleme hintereinander weglesen und keinerlei Unstimmigkeiten entstehen, aber Bildung hört ja nicht mit Schulschluss um ein Uhr auf.

    Ich sehe so viele Punkte die dagegen sprechen etwas "weichzuzeichnen". Besonders da ich Literatur an der Uni studiere.
    Es gilt, die Dinge in ihrem historischen und gesellschaftspolitischen Aspekten zu verstehen und zu begreifen,um sie dann auch kritisieren zu können um sein eigenes Moralverständnis zu überdenken und zu bilden und nicht unhinterfragt eines aufzunehmen, das vorgegeben wird.





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