Online-Handel

Amazon: Ein Drittel des internationalen Umsatzes in Deutschland

Amazon hat in Deutschland im vergangenen Jahr 8,7 Milliarden US-Dollar (circa 6,45 Milliarden Euro) Umsatz erzielt − plus 20,8 gegenüber dem Vorjahr. Damit weist das Unternehmen in seiner Pflichtmitteilung für die US-Börsenaufsicht SEC erstmals Zahlen für Deutschland aus.

Für das Jahr 2010 nennt die Amazon-Mitteilung an die US Securities and Exchange Commission noch 5,3 Milliarden US-Dollar Umsatz in Deutschland, bis 2012 ist dieser damit um rund 65 Prozent gestiegen.

Für Europa führt Amazon außerdem noch Großbritannien auf: dort wurden 2012 6,5 Milliarden US-Dollar erwirtschaftet (plus 21,1 Prozent zum Vergleichszeitraum). In Japan wurden 7,8 Millarden US-Dollar eingespielt − beides Werte, die unter den Umsatzzahlen in Deutschland lagen.

Amazon hatte im vergangenen Jahr in Deutschland mit seinen 8,7 Milliarden US-Dollar Umsatz einen Anteil von 33,2 Prozent am Umsatz der internationalen Sparte (26,3 Milliarden US-Dollar) des Online-Händlers. Zum Gesamtumsatz (2012: 61,1 Milliarden US-Dollar) trug der deutsche Ableger zu 14,3 Prozent bei, wie aus der Meldung von Amazon an die SEC weiter hervorgeht.

Für den Gesamtkonzern nennt Amazon folgende Umsatzzahlen für 2012 (Veränderung zu 2011):

  • Bereich Nordamerika: 34,8 Milliarden US-Dollar (plus 30,4 Prozent)
  • Bereich International: 26,3 Milliarden US-Dollar (plus 23 Prozent)
  • Verlust: 39 Millionen US-Dollar (2011: 631 Millionen US-Dollar Gewinn)
  • Segement Medien: 19,9 Milliarden US-Dollar (plus 12,2 Prozent)
  • Segment Elektronik und anderes: 38,6 Milliarden US-Dollar (plus 34,5 Prozent)

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1 Kommentar/e

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  • Nannno Viëtor

    Nannno Viëtor

    Nichts dagegen, dass Amazon in Deutschland Geld verdient.
    Aber bei einem so großen Markt und Umsatz keinerlei Steuern in Deutschland zu zahlen, das ist keine gute Sache.
    Ob die Kunden das wissen? Anzunehmen, dass es der Mehrzahl gleichgültig ist.
    Luxemburg sieht sich als Steuerschlupfloch in Zeiten sogenannter "Fiskalpakts" vielleicht in Zukunft auch Veränderungen gegenüber.
    Aber wer weiß, vielleicht machen es die Bayern noch günstiger, sollten sie sich vorm BVerfG durchsetzen...

    • ...

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