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Comics für die Kleinsten: Repordukt weitet das Programm ausComics für die Kleinsten: Repordukt weitet das Programm aus© Reprodukt

19.02.2013Erstes Programm startet im März

Kindercomics bei Reprodukt

"Comics werden wieder Kinderkram!“ – so heißt es nun augenzwinkernd, aber durchaus selbstbewusst bei Reprodukt. Mit sechs Titeln starten die Berliner im März ihr Comic-Programm für Kinder ab drei und Erstleser ab sechs Jahren.

Für beide Altersgruppen gehen erfolgreiche Serien aus Frankreich und  Großbritannien sowie Eigenproduktionen ins Rennen. Dazu hat man sich einige der besten und originellsten Kinderbuchillustratoren und Comiczeichner ins Boot geholt: So etwa das Comic-Gespann Pierre Bailly/Céline Fraipont, Schöpfer des „Kleinen Strubbel“, von dem in Frankreich bereits zwölf Bände erschienen sind, oder Marc Boutavant, dessen „Mouk – Helden der Pedale“ in Frankreich ebenfalls sehr erfolgreich läuft und bereits verfilmt wurde (ab Herbst 2013 auch auf KiKa zu sehen). Unter dem Titel „Ariol – Ein kleiner Esel wie du und ich“ hat Boutavant auch die tierisch-menschlichen Alltagsgeschichten des Szenaristen Emmanuel Guibert gezeichnet. Dazu gibt es Titel des Briten Luke Pearson, des deutschen Kinderbuch- und Comiczeichners Ulf K. sowie eine Gemeinschaftsproduktion der Zeichner Uwe Heidschötter und Patrick Wirbeleit.

Wirbeleit, der als Autor und Zeichner unter anderem für Carlsen, Tokyopop und Loewe gearbeitet hat, und sein mit dem Max und Moritz-Preis ausgezeichneter Kollege Ulf K. haben Reprodukt in der zweijährigen Vorbereitungszeit des neuen Programm-Segments auch als Berater unterstützt.

Für Reprodukt-Pressesprecherin Jutta Harms ist die Programmausweitung folgerichtig – und ähnlich motiviert wie die Gründung des Verlags vor mehr als 20 Jahren: „Unsere Leser, Freunde und Kollegen sind, ebenso wie wir selbst, mittlerweile Eltern – somit war es höchste Zeit für Kindercomics.“ Harms betont jedoch, dass es sich bei den neuen Büchern keinesfalls um „Comics für Grafik-Design-Eltern“ handelt – sondern um Geschichten, „die Kinder selbst spannend und lustig finden“. Zum Comic-Festival in Angoulême vor wenigen Wochen konnte Harms schon mal beobachten, was das heißt: Der Ansturm der Kids war so gewaltig, dass sich Marc Boutavant die Hände wundsignierte.

Infos ab März unter: http://kindercomics.info/

nk

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