Meinung

22.02.2013

Warum ich als Blogger auf Amazon verlinke

Katharina HöhnkKatharina Höhnk© captivation.de

Katharina Höhnk betreibt den Blog valentinas-kochbuch.de - und verlinkt auf Amazon.  Ist das noch vertretbar? Na klar, meint Höhnk. Sie teilt die Empörung über Amazon nicht.

2007 habe ich Valentinas-Kochbuch.de gegründet – ein Foodblog über deutsch- und englischsprachige Kochbücher. Heute ist ein Team von 13 Rezensenten mit dabei. Das Konzept ist, erst aus einem Kochbuch zu kochen und dann davon zu erzählen – von der Idee des Autors und unserem Erlebnis. Jede der Rezensionen wird mit empfehlenswerten Rezepten aus dem Buch veröffentlicht.

Alle Rezensionen und Rezepte auf valentinas-kochbuch.de sind mit Amazon verlinkt, im Rahmen eines Affiliate-Partner-Programm. Klickt der Leser auf den Amazon-Link und kauft das Buch oder einen anderen Artikel in der eröffneten Einkauf-Session, werde ich mit einer gestaffelten Provision vergütet. Amazon bietet zurzeit für mich das attraktivste Partnerprogramm an - aufgrund des großen Kundenstamms, der Menge seiner Produktartikel und des einmaligen Services.

Im Augenblick regnen auf Amazon viele negative Schlagzeilen herab und plötzlich stellt sich die Frage, ob es noch vertretbar ist, auf Amazon zu verlinken.

Aus meiner Sicht – ja. Ich teile die Empörung über Amazon nicht. Als Kundin und Teilnehmerin des Partnerprogramms gab es bisher nicht einen Moment der Unzufriedenheit. Sicher, die Provision könnte höher ausfallen, aber ich werde besser vergütet als mancher Autor. Außerdem hat die Firma meine volle Anerkennung für ihre innovative Kraft. Amazon hat den E-Commerce geprägt und besser als jeder andere Kundenwünsche verstanden und in Lösungen übersetzt.

Meine Meinung hat sich auch nicht durch die ARD-Dokumentation geändert. Natürlich, das Sicherheitspersonal ist völlig indiskutabel, mit seiner politischen Gesinnung und den Eingriffen in die Privatsphäre der Leiharbeiter. Aber die anderen Details waren exakt so wie bei meinen Semesterferienjobs (Handel, Gastronomie, Post), als ich in dieses Arbeitsmilieu hineingeschaut habe. Unterbringung in nicht taufrischen Ferienanlagen mit fremden Kollegen (zu viert im Zimmer), kein Vergütung bei Zuspätkommen, 12-Stunden-Schichten oder Taschenkontrollen. Ich kann an den praktischen Beispielen nichts erkennen, das die starken Vorwürfe belegt. Ich sehe kein Schlecker-Niveau. Die Gewerkschaften ziehen gerade ein und es wird den Mitarbeitern (inklusive Leiharbeitern) mehr als der Mindestlohn bezahlt.

Der Film vermengt Sachverhalte, die derzeit allgemein am Pranger stehen – Opfer der Finanzkrise und ihre zerschlagenen Hoffnungen, XXL-Steuerschlupflöcher für internationale Konzerne, ein Arbeitsrecht, das befristete Arbeitsverträge en masse erlaubt und ein Leiharbeitergesetz, das in seiner Praxis bei jedem normal tickenden Bürger ein ungutes Gefühl hinterlässt. Bei Amazon trifft all das aufeinander in extra großer Dimension und das ergibt einen skandaltauglichen Mix.

Doch für den Rechtsrahmen und auch dass er so genutzt wird, ist unser Gesetzgeber verantwortlich. In seiner Hand liegt es, ihn zu justieren. (Und ich finde nicht, dass es reicht, wenn man nur droht zu kontrollieren.) Deswegen her mit der Moralkeule (für mehr reicht es wohl nicht), ich schließe mich an, aber nur wenn sie richtig adressiert ist.

Die subtilen Vorwürfe, die nicht ausgesprochen werden, sind nicht meine. Wo würde das hinführen? Größe finde ich bei einem Unternehmen nicht per se schlecht und populäre Ressentiments gegen Web/E-Commerce teile ich nicht.

Den Lesern von valentinas-kochbuch.de steht es völlig frei, wo sie einkaufen. Der User geht im Web seinen Weg - und immer den kürzesten und für ihn sinnvollsten. Erziehen kann man ihn nicht. Ein schlechtes Gewissen kann man ihm nur kurz einreden. Das einzige, was funktionieren wird, ist: ein besseres Angebot zu machen als Amazon. Und ich meine praktisch besser – für Kunden, Verkäufer, Affiliate-Partner und Mitarbeiter. Aber der Vorsprung ist sehr groß geworden, denn die Amazon-Leute machen ihre Jobs echt gut.

Sicher denken Sie jetzt, dass ich nur online einkaufe. Gar nicht. Ich kaufe fast alles im Kiez beim Einzelhändler und auf dem Wochenmarkt ein, aber nicht, weil ich es gut meine, sondern weil meine Händler super sind. (Nur für meine Kartoffeln habe ich einen Spezialversand.) Meine Belletristik und die Kinderbücher kaufe ich übrigens bei Prior & Mumpitz. Martina Prior ist eine Buchhändlerin, auf die der Berufstand nur stolz sein kann. Eine leidenschaftliche Leserin und eine wunderbare Erzählerin, die ihren Kunden immer das Gefühl gibt, willkommen zu sein.

19 Kommentar/e

1. Michael 22.02.2013 17:35h Michael

wenn ich diese Zeilen lese fällt mir automatisch der Refrain von dem Hit der SOS-Band ein: "...I don't care what you do to them, just be good to me...".

Du wunderst Dich sicher auch nicht, wenn Dein T-Shirt mal verbrannt riecht.

2. rike 22.02.2013 17:48h rike

für meine begriffe ist die argumentation der autorin wirklich frag- und kritikwürdig. aber ich vermute, dass das erste argument wohl auch das schwerwiegenste ist:

- ich verdiene mit A geld = pro
- A bietet den besten kundenservice, wer dafür bezahlt ist mir egal = pro
- die arbeitsbedingungen bei A sind nicht schlechter als bei anderen = pro
- die regierung ist in der verantwortung, nicht der konsument = pro

schade, aber wie sagt sie selbst "Der User geht im Web seinen Weg - und immer den kürzesten und für ihn sinnvollsten.". traurig ist der beigeschmack, zumal ich vermute, dass die autorin mit ihrem blog in einem gewissen rahmen meinungsbildend / verkaufsfördern ist.
dass sie sich entschieden hat, hiermit auch noch laut werbung für A zu machen, anstatt durch gezielte verlinkung, die verlage direkt zu unterstützen ... schade

3. Eric Sturm 22.02.2013 17:56h http://ericsturm.de Eric Sturm

Danke für diese wohltuend entspannte Einschätzung im allgemeinen medialen Getöse. Was uns ARD und andere "Qualitätsmedien" momentan in Sachen Amazon auftischen, ist in meinen Augen eine platte und auflagensteigernde Medienkampagne, nichts weiter. In einem Wahljahr für diverse Politiker auch eine tolle Gelegenheit, sich als Verbraucher- und Arbeitnehmerschützer zu generieren. Aber: Wer macht denn die Gesetze, die solches unternehmerisches Handeln ermöglichen? Und wer kontrolliert ihre Einhaltung?

Amazon (und viele andere Großkonzerne) betreiben ihr Geschäft auf der Grundlage der Rahmenbedingungen, die in Berlin und Brüssel gemacht werden. Hier muss der Protest ansetzen. Und nicht bei Unternehmen, die tun, was ein Unternehmen naturgemäß tut: unternehmerisch zu handeln.

4. Patricia 22.02.2013 23:00h Patricia

Unternehmerisches Handeln ist das eine. Ein Unternehmen kann aber wenn es will - egal wie groß oder klein es ist - eine gewisse moralische Haltung einnehmen und diese vertreten, indem es z.B. faire Arbeitsbedingungen schafft.

Die Verantwortung von sich wegzuschieben (sei es als Kunde oder Unternehmer) und mit dem Finger auf die da in Berlin oder Brüssel zu zeigen, die nicht die richtigen Rahmenbedingungen schaffen, hilft niemanden weiter.

5. Katharina Höhnk 23.02.2013 00:54h Katharina Höhnk

@patricia

Ich kann Deinen Argumenten ganz folgen. Sie klingen so gut. Aus meinem Idealismus in Punkto Wirtschaft ist aber schlichter Pragmatismus geworden. Es ist bereits gut, wenn ein Unternehmen sich an Gesetze hält. Moralisches unternehmerisches Handel ist aber ein  vergebliches Bemühen, dass zudem immer eine Frage der Auslegung im Konkreten aufwirft, somit unscharf im Ziel bleibt und daher schwierig in der Umsetzung ist. Moralische Gesetze sind der einzige Weg. Aber ich sage es nochmal: die Arbeitsbedingungen, die in der ARD Dokumentation gezeigt wurden, haben mich nicht erstaunt und sind kein Kulturschock MEHR für mich. So wird an ganz vielen Orten in Deutschland gearbeitet, so sah es auch bei meinen o. a. Jobs aus. Wer sich da etwas anderes vorgemacht hat, tja, der muss jetzt aus seinem warmen Nest.

Nimmt man Deine völlig plausible Argumentation auf, Patricia, dann müsste man von allen Buchverlagen verlangen, nicht mehr ihre Bücher bei Amazon verkaufen, nur dann würden sie gesellschaftlich verantwortungsbewusst handeln. 

Und eine letzte Frage: Wo immer ich dann einkaufen würde, woher weiß ich, dass die Logistik hinter der Buchhandlung tatsächlich "besser" ist? 

6. Andy 23.02.2013 07:33h Andy

"Die anderen sind schuld". Das ist eine der beliebtesten Ausreden in der Buchbranche. Amazon ist schuld, die Verlage sind schuld, das Internet, die E-Books, die Politik, aber niemals ich selbst.

7. Katharina Höhnk 23.02.2013 15:19h Katharina Höhnk

@rike

Ich denke, ich mache reichlich Werbung für die Verlage und ihre Bücher. Was soll ich zudem auf die Verlage verlinken, wenn sie ihre Bücher bei Amazon verkaufen? 
Und vor allem: Warum soll ich mich selbst ausbeuten, indem ich auf das Affiliate-Programm verzichte? Deine Erwartung ist lebensfern. 

8. beajayy 23.02.2013 18:19h beajayy

natürlich ist alles gut und schön so wie es ist. Die Konzerne können ja auch nichts dafür das Steuerlöcher genutzt werden die extra für sie geschaffen wurden. und als kleiner Blogbetreiber ist mir das ja eh egal. Ich nehme das Geld bevor es ein anderer tut. Ausserdem bekommen die Arbeiter ja den Mindestlohn und alles wie ich es selbst in jungen Jahren erlebt habe. Bei einer solch weltfremden
Meinung könnte ich nur noch kotzen. Immer frei nach dem Moto "was geht mich anderer Leute Elend an".
Und wo beute ih mich aus wenn ich auf Geld aus dem Affiliate Pogramm verzichte? Ein extrem dummes Argument.

9. rike 23.02.2013 18:45h rike

bieten die meisten verlage nicht auch den eigenverkauf über ein amazon-fremdes system an? aber nun gut, selbst wenn dem so ist, wenn ich dich richtig verstehe liegt dein hauptaugenmerk auf der möglichkeit unkompliziert und ohne großen mehraufwand an den verkäufen mitzuverdienen. und hier besteht deiner aussage nach keine alternative auf dem deutschen e-commerce buchmarkt. das ist dann wohl zugleich der knackpunkt, der die diskussion be- oder auch abschneidet.

ich möchte aber noch eines hinzufügen. und das ohne die zitierte keule zu schwingen: ich weigere mich uns als spielball der gegebenheiten zu betrachten und sehe jeden in der verantwortung. den unternehmer, als auch den konsumenten und natürlich nicht zu vergessen, den gesetzgeber.
denn auch wenn es aus deiner perspektive womöglich blauäugig oder naiv wirkt, ich glaube tatsächlich, dass es anders geht. es ist eine frage der haltung, der darauf basierenden entscheidungen und dem daraus resultierenden handeln. und von daher respektiere ich zwar deine haltung, empfinde sie aber durchaus als kritikwürdig.

10. Katharina Höhnk 23.02.2013 20:29h Katharina Höhnk

@rike

Nein, ich stimme Dir zu, aber mein Ansatzpunkt ist als Juristin ein anderer. Zudem bewerte ich die Arbeitsverhältnisse in dem Film aus genannten Gründen anders. Es gibt Alternativen, ja, aber woher weiß ich, dass das besser ist. Rike, lies dich einmal ein, was da die Mitarbeiter schreiben, was da die Stundenlöhne sind. Die Logistik-Branche ist eine Branche der ungelernten Arbeiter und daher völlig der Marktmacht ausgesetzt. Der Buchhandel und andere Versandhändler nutzen sie ebenso. Deswegen schieße ich mich nicht auf Amazon ein, sondern auf die Rahmenbedingungen. Du nennst das naiv, ich realistisch. 
Und um das klarzustellen für alle Schnellleser, ich heiße diese Arbeitsbedingungen nicht gut, aber wer je Discounterbrötchen und Fleisch aus konventioneller Haltung gegessen hat, hat sie mit seinem Kauf auch bereits akzeptiert. In diesen Branchen bekommen die meisten keine 8, 52 €, keine Sozialversicherung und unzureichenden Arbeitsschutz. Ich finde das nicht vergleichbar, Rike. Da wäre ich Teil der Empörung, hier nicht.

11. Caroline 26.02.2013 16:23h Caroline

@Katharina: Du musstest also bei den Jobs, mit denen Du Dein Studium finanziert hast, bei der Post und anderen Arbeitgebern, nachts im Schnee stundenlang auf einen möglicherweise gar nicht erscheinenden oder völlig überfüllten Bus warten, der Dich dann eine weitere Stunde zu Deinem Arbeitsplatz gefahren hat? Sicher, auch ich kenne Studentenjobs, die sehr unangenehm sind, und bei denen man sich manchmal gefragt hat: wie halten die anderen das ein Leben lang aus? Das gibt es in allen Bereichen des Niedrig-Lohn-Sektors, leider. Aber das bei Amazon hat dann doch wohl noch einmal eine ganz eigene "Qualität".
Beim Verzicht auf das Affiliate-Programm von "Selbstausbeutung" zu sprechen, halte ich, gerade im Zusammenhang mit den oben erwähnten Lebens- und Arbeitsbedingungen, für ausgesprochen geschmacklos.
"Moralisches unternehmerisches Handeln" ist immer etwas, das "die Frage der Auslegung im Konkreten aufwirft, somit unscharf im Ziel bleibt und daher schwierig in der Umsetzung ist." Sicher. Aber weil es schwierig ist, lohnt es gar nicht erst, es zu versuchen? Ist es von vornherein ein "vergebliches Bemühen"? Diesen Schluss kann ich absolut nicht nachvollziehen. Wenn Du von allem, was "schwierig in der Auslegung" oder "unscharf im Ziel ist", die Finger lassen würdest, könntest Du Deinen Beruf als Juristin wohl an den Nagel hängen.
Weil auch der Gesetzgeber Verantwortung trägt, und weil alles viel einfacher wäre, wenn die Rahmenbedingungen strenger wären, ist der Konsument aus dem Schneider? Auch das will mir beim besten Willen nicht einleuchten – was hindert uns daran, auf BEIDE Bereiche so gut wir eben können einzuwirken?
Das Einzige, was ich an Deinem Artikel und Deinen Kommentaren wirklich gut nachvollziehen kann, ist das Loblied auf Prior & Mumpitz.

12. anderer Leser 28.02.2013 11:42h anderer Leser

Prior und Mumpitz ist Prenzlberg, oder?

13. Caroline 28.02.2013 16:06h Caroline

@ anderer Leser. Ja. Aber trotzdem ; )

14. Katharina 04.03.2013 00:49h Katharina

@caroline

Nimmst Du Pakete von DHL an, hast Du ein Handy, wo kaufst Du Deine Milch und Deine Kleidung? Ich hoffe, Deine Worte teilst Du nicht nur aus, sondern kannst sie zweifelsfrei für jede Konsum in Deinem Leben beantworten. Na?

15. Caroline 04.03.2013 11:17h Caroline

@katharina:
das ist doch gerade die Argumentation, die mir nicht einleuchtet:
"Ich kann meine Ideale nicht zu 100 % umsetzen - deshalb ist es auch egal, ob ich es zu 0 oder zu 70 % schaffe."
"Die Bedingungen bei vielen anderen Firmen sind auch fragwürdig - deshalb mach ich gleich mal Werbung für eine, bei der's besonders krass zugeht."
Das ist einfach nicht logisch.
Ist doch Dein gutes Recht, mit Amazon Geld zu verdienen. Aber diese Erklärungen, weshalb da gar nichts dabei sei, finde ich nicht stichhaltig.

16. Echter Leser 04.03.2013 11:19h Echter Leser

Ich muss der Bloggerin recht geben. Was ist das für eine verheuchelte Debatte. Selber zum Billig-Friseur gehen und immer schön preiswert einkaufen, beim Billig-Thai essen, aber Moralreden schwingen. Amazon-Bashing – kommt genau richtig für die Oberflächlichen, die ohne Feinbild und Klischeebilder ihre Welt nicht ordnen können. Hinterrennen ist halt bequemer als sich eigene Gedanken zu machen.
Ich habe mir die neuen Berichte von Amazon-Mitarbeitern angeschaut. Kein Zuckerschlecken. Aber Verstöße?
Man muss doch bei der ganzen Debatte fragen, wer profitiert davon? Gibt es da nicht einen neuen Reader von der gesammelten Amazon-Konkurrenz?

17. Caspar 16.03.2013 12:32h Caspar

Frau Katharina Höhnk sagt worauf es ankommt:
Jeder von uns muss sich selbst fragen: Habe "ich!" bislang in meinem Leben alles richtig gemacht? Wir habe die Freiheit "Nein" zu sagen. Jeder Mitarbeiter, der sich schlecht behandelt sieht, hat die Freiheit "Nein" zu sagen. Der Mensch ist nicht frei von Fehlern. Unternehmen, also ein Zusammenwirken von vielen Menschen, sind ebenso wenig frei von Fehlern. Zu sagen, das Essen bei McDonalds ist ein Risikofaktor für gesundes Leben, ist eine Möglichkeit. Dort nicht mehr zu essen, die andere.

18. Axel 08.04.2013 21:25h Axel

Tja, so leicht lassen sich die Leute manipulieren ... Es ist halt so schön sich als Gut-Mensch aufzuführen. Auch wenn man die anderen niederklassig beschimpft.

Da hat sich die erstklassige Doku gleich mal eine Verfügung eingefangen.
"Film darf wegen “Schmähkritik” nicht mehr gezeigt werden
Verfügung gegen Amazon-Doku der ARD

http://meedia.de/fernsehen/verfuegung-gegen-amazon-doku-der-ard/2013/04/05.html

19. Stephi 19.04.2013 15:14h Stephi

Sehr guter und ehrlicher Artikel!

Es ist halt leicht mit zum Angriff zu blasen, wenn Amazon grade in der Kritik ist.

Natürlich sind die Arbeitsbedingungen nicht die Besten (zu der Sicherheitsfirma muss man ja hoffentlich nichts mehr sagen), allerdings habe ich auch schon so manchen Job machen müssen, der ähnlich hart war. Da sollte man mal in andere Unternehmen hineinschauen, man würde oftmals ähnliches vorfinden.

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