Buchhändler-Aktion

Lesung mit Kampfeinlage

Buchhändlerin Gerlinde Becker aus Lauterbach überraschte ihre Gäste bei einer Lesung von Andreas Eschbach mit einer Prügelei. Die Streithähne waren befreundete Kampfsportler.

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Diese Actioneinlage sorgte für Gesprächsstoff

Diese Actioneinlage sorgte für Gesprächsstoff © privat

Auf die Lesung mit Andreas Eschbach haben die Lauterbacher lange gewartet – mit 110 Besuchern ist die Aula der Sparkasse voll besetzt. Kurz bevor es losgeht, kommt es in der ersten Reihe zwischen zwei Männern lautstark zum Streit um einen Sitzplatz, es wird geschubst und schon fliegen die Fäuste. Die anderen Gäste wollen schlichten, aber dazwischenzugehen traut sich niemand. Als der anwesende Fotograf in Seelenruhe das Hand­gemenge fotografiert, ist Entwarnung angesagt – »alles nur ge­spielt!«, klärt Buchhändlerin Gerlinde Becker nun auf. Die Männer sind befreundete Karatekämpfer, der Streit soll auf das Thema ­Zivilcourage aufmerksam machen. Mit einem gehörigen Adrenalinschub für alle Beteiligten stellt Andreas Eschbach nun im Rahmen der Lesereihe »Der Vulkan lässt ­lesen« seinen neuen Thriller ­»Todesengel« vor.

Buchhändlerin Gerlinde Becker und Andreas Eschbach (der gerade traditionell den Lesestuhl unterzeichnet)

Buchhändlerin Gerlinde Becker und Andreas Eschbach (der gerade traditionell den Lesestuhl unterzeichnet) © privat

»Wir lassen uns gern etwas Besonderes einfallen«, berichtet Becker. Das gilt auch für die Atmosphäre: Für die Lesung hat sie vom Polizeischießstand Zielscheiben besorgt – als Dekomaterial. Bei einer anderen Lesung verschenkte die hessische Buchhandlung ­passend zum Romantitel »Süß wie Schattenmorellen« (Claudia Schreiber) Fruchtgummikirschen, bei einer Grusellesung zu Vam­piren errichtete sie auf der Bühne ein Holzkreuz und packte den Knoblauch aus.
Rund 20 handsignierte Hardcover und 30 Taschenbücher hat Becker nach der Eschbach-Lesung verkauft und viele Artikel in der Lokalpresse erhalten, darunter den Aufmacher im Lokalteil.

Aus ganz Deutschland kamen die Fans zur Lesung – kein Wunder: Andreas Eschbach liest nur zehnmal pro Jahr. »Entsprechend groß ist auch die Warteliste der Buchhandlungen«, weiß Becker.

kum

 

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