Stiftung Lesen

Fünf Unternehmen neu im Stifterrat

29. Januar 2019
von Börsenblatt Online
C.H. Beck, Fischer Kinder- und Jugendbuch, Hugendubel, Thalia und Amazon sind neu im Stifterrat der Stiftung Lesen, der damit 60 Mitglieder zählt. Sie unterstützen die Stiftung Lesen für mindestens drei Jahre.

Die Buchhandelsfilialisten Thalia und Hugendubel und der Verlag C.H. Beck sind seit der zweiten Jahreshälfte 2018, der Fischer Kinder- und Jugendbuch Verlag und der Onlinehändler Amazon seit Jahresbeginn Mitglied im Stifterrat, dem wichtigsten Gremium der Stiftung Lesen.

"Wir freuen uns, fünf starke Partner aus der Buchbranche an unserer Seite zu haben – das ist ein wichtiges Signal. Gemeinsam werden wir noch mehr Kinder und Jugendliche in Deutschland für das Lesen begeistern, auch und vor allem diejenigen aus bildungsfernen Familien", sagt Jörg F. Maas, Hauptgeschäftsführer der Stiftung Lesen, in einer Mitteilung.

Leseförderung sei einer der wichtigsten Bausteine für Chancengerechtigkeit: Drei Millionen Kinder und Jugendliche werden in Deutschland sprachlich nicht ausreichend gefördert oder haben bereits Probleme beim Lesen und Schreiben. Sie zu erreichen und zu befähigen, sei die Kernaufgabe der Stiftung Lesen. Unterstützt wird sie dabei von mittlerweile 60 Unternehmen, Verbänden, Institutionen und Organisationen im Stifterrat − eine Liste findet sich auf der Website der Stiftung Lesen. Dessen Mitglieder stellen der Stiftung einen einmaligen Beitrag zur Verfügung oder wenden ihr über einen Zeitraum von mindestens drei Jahren einen festgelegten Betrag zu. So ermöglichen die Mitglieder langfristige Maßnahmen zur Leseförderung und die Entwicklung neuer Projekte auch jenseits der Bildungsinstitutionen.

Daneben gibt es etwa noch den Stiftungsrat, den diejenigen Verbände und Organisationen angehören, die die Stiftung inhaltlich und programmatisch unterstützen und ihre Arbeit begleiten. Eine Liste der Mitglieder findet sich hier.