Corona-Krise: Kanzlerin betont Notwendigkeit der Einschränkungen

Merkel will kleinen und mittleren Unternehmen helfen

16. März 2020
von Börsenblatt Online
Bundeskanzlerin Angela Merkel hat sich am heutigen Montagabend zu den geplanten Maßnahmen rund um die Schließung zahlreicher Geschäfte und öffentlicher Einrichtungen geäußert.

Dabei betonte sie, dass es solche Maßnahmen noch nicht gegeben habe. "Sie sind notwendig und einschneidend", so die Kanzlerin, und veränderten den Alltag der Bürger. Die Bundesländer würden nun in Kürze die angekündigten Einschränkungen umsetzen, für Bayern hat Ministerpräsident Markus Söder bereits am Vormittag einen Zeitplan ausgegeben, der morgen beginnt. "Ein einheitliches Handeln in Deutschland war unser Ziel", unterstrich Merkel. Oberstes Ziel müsse es sein, die sozialen Kontakte zu minimieren.

Um die wirtschaftlichen Folgen für die Unternehmen zu mildern, betonte sie erneut, dass ein Schutzschirm für kleine und mittlere Unternehmen gespannt werden solle, bestehend unter anderem aus Liquiditätshilfen und Härtefallfonds. „Wir formulieren das noch aus und sind dazu bereit, weil es einmalig ist. Wir mussten so etwas noch nicht tun, jetzt aber müssen wir es tun“, so die Kanzlerin.