Bildergalerie: Lesetalente

Jubiläum für die Auszeichnung "Vorlesekünstler"

Der beste Vorleser oder die beste Vorleserin unter den Kinder- und Jugendbuchautoren wird für das Jahr 2018 auf der Leipziger Buchmesse bekanntgegeben: am Freitag um 14 Uhr im Literatur Forum (Halle 4, F 100). In diesem Jahr wird es eine besondere Preisverleihung, denn die Auszeichnung wird zum zehnten Mal von Buchhändlern und der IG Leseförderung im Börsenverein gekürt.
 
Der allererste Lesekünstler war 2009 Andreas Steinhöfel, der den Preis auf der Frankfurter Buchmesse entgegennahm: eine Urkunde und einen Schal, den Kinder des Leseclubs „Do it – read a book!“ der Städtischen Hauptschule Wermelskirchen in Wermelskirchen selbst gestrickt hatten. Bis heute ist der Schal das besondere Markenzeichen des Preises.

Der beste Vorleser oder die beste Vorleserin unter den Kinder- und Jugendbuchautoren wird für das Jahr 2018 auf der Leipziger Buchmesse bekanntgegeben: am Freitag um 14 Uhr im Literatur Forum (Halle 4, F 100). In diesem Jahr wird es eine besondere Preisverleihung, denn die Auszeichnung wird zum zehnten Mal von Buchhändlern und der IG Leseförderung im Börsenverein gekürt. Der allererste Lesekünstler war 2009 Andreas Steinhöfel, der den Preis auf der Frankfurter Buchmesse entgegennahm: eine Urkunde und einen Schal, den Kinder des Leseclubs „Do it – read a book!“ der Städtischen Hauptschule Wermelskirchen in Wermelskirchen selbst gestrickt hatten. Bis heute ist der Schal das besondere Markenzeichen des Preises.

© Werner Gabriel

2010 wurde Sabine Ludwig Lesekünstlerin, die Preisverleihung fand im historischen Lesezelt auf der Frankfurter Buchmesse statt, wo die anschließende Lesung viele Zuhörer anzog. 
Im Bild: Sabine Ludwig, Börsenblatt-Redakteur Stefan Hauck und Buchhändlerin Irmgard Clausen (von links).

2010 wurde Sabine Ludwig Lesekünstlerin, die Preisverleihung fand im historischen Lesezelt auf der Frankfurter Buchmesse statt, wo die anschließende Lesung viele Zuhörer anzog. Im Bild: Sabine Ludwig, Börsenblatt-Redakteur Stefan Hauck und Buchhändlerin Irmgard Clausen (von links).

© Martin Becker

Der dritte Lesekünstler war der rasant sprechende Stefan Gemmel – die Auszeichnung wurde dann erstmals auf der Leipziger Buchmesse verliehen, was bis heute so geblieben ist.

Der dritte Lesekünstler war der rasant sprechende Stefan Gemmel – die Auszeichnung wurde dann erstmals auf der Leipziger Buchmesse verliehen, was bis heute so geblieben ist.

© Gaby Waldek

2012 hatten die Buchhändler und die IG Leseförderung ein Multitalent auf der Bühne, denn Ingo Siegner las nicht nur, sondern zeichnete vor den Augen des staunenden Publikums auf einer großen Staffelei.

2012 hatten die Buchhändler und die IG Leseförderung ein Multitalent auf der Bühne, denn Ingo Siegner las nicht nur, sondern zeichnete vor den Augen des staunenden Publikums auf einer großen Staffelei.

© Gaby Waldek

Im Jahr darauf zeichnete die Jury eine Sachbuchautorin aus: Maja Nielsen beeindruckte, indem sie die multimedialen Möglichkeiten nutzte und manch knifflige Frage der jüngeren Zuhörer beantwortete.

Im Jahr darauf zeichnete die Jury eine Sachbuchautorin aus: Maja Nielsen beeindruckte, indem sie die multimedialen Möglichkeiten nutzte und manch knifflige Frage der jüngeren Zuhörer beantwortete.

© Gaby Waldek

2014 war das bislang aufregendste Jahr für die IG-Leseförderungsvorsitzende Irmgard Clausen und Börsenblatt-Redakteur Stefan Hauck, die die Preisverleihung seit Beginn moderieren. Denn Autor und Illustrator Martin Baltscheit war frühmorgens von Köln aus losgefahren, die Bahn schaffte es aber durch einige unglückliche Verkettungen, dass Baltscheits Zug zehn Minuten vor Preisverleihungsbeginn immer noch kurz vor Leipzig stand. Clausen und Hauck improvisierten, talkten, Hauck las aus Baltscheits „Geschichte vom Löwen, der nicht schreiben konnte“, verriet aber nicht den Autor, während Baltscheit per SMS mitteilte: „Bin am Bahnhof“ – „Sitze im Taxi“ – „Bin gleich auf der Messe“. Als Clausen und Hauck schon die Hoffnung auf baldige Ankunft des Preisträgers aufgegeben hatten und sagten: „Der Lesekünstler des Jahres 2014 ist …“ – just in diesem Moment rannte Baltscheit nach vorn auf die Bühne – filmreif!

2014 war das bislang aufregendste Jahr für die IG-Leseförderungsvorsitzende Irmgard Clausen und Börsenblatt-Redakteur Stefan Hauck, die die Preisverleihung seit Beginn moderieren. Denn Autor und Illustrator Martin Baltscheit war frühmorgens von Köln aus losgefahren, die Bahn schaffte es aber durch einige unglückliche Verkettungen, dass Baltscheits Zug zehn Minuten vor Preisverleihungsbeginn immer noch kurz vor Leipzig stand. Clausen und Hauck improvisierten, talkten, Hauck las aus Baltscheits „Geschichte vom Löwen, der nicht schreiben konnte“, verriet aber nicht den Autor, während Baltscheit per SMS mitteilte: „Bin am Bahnhof“ – „Sitze im Taxi“ – „Bin gleich auf der Messe“. Als Clausen und Hauck schon die Hoffnung auf baldige Ankunft des Preisträgers aufgegeben hatten und sagten: „Der Lesekünstler des Jahres 2014 ist …“ – just in diesem Moment rannte Baltscheit nach vorn auf die Bühne – filmreif!

© Gaby Waldek

Im Jahr darauf wurde Oliver Scherz als Lesekünstler des Jahres ausgezeichnet, der als ausgebildeter Schauspieler seine Geschichten gekonnt in Szene gesetzt hat: Er schlüpfte in die Rolle von Elefanten, Schildkröten und anderen Tieren, imitierte Laute und Stimmen und spielte auf der Gitarre.

Im Jahr darauf wurde Oliver Scherz als Lesekünstler des Jahres ausgezeichnet, der als ausgebildeter Schauspieler seine Geschichten gekonnt in Szene gesetzt hat: Er schlüpfte in die Rolle von Elefanten, Schildkröten und anderen Tieren, imitierte Laute und Stimmen und spielte auf der Gitarre.

© Gaby Waldek

2016 gab Lesekünstler Salah Naoura im Gespräch mit Clausen und Hauck den Zuhörern viele Einblicke in seine Schreib- und Übersetzungsarbeit - Naoura hat 36 Bücher aus dem Schwedischen und Englischen übersetzt und 24 eigene verfasst.

2016 gab Lesekünstler Salah Naoura im Gespräch mit Clausen und Hauck den Zuhörern viele Einblicke in seine Schreib- und Übersetzungsarbeit - Naoura hat 36 Bücher aus dem Schwedischen und Englischen übersetzt und 24 eigene verfasst.

© Gaby Waldek

Im vergangenen Jahr las Lesekünstler Kai Pannen szenisch mit ganz unterschiedlichen Stimmen: "Mal naseweis und keck, mal knurrig oder gemütlich: Beim Vorlesen werden Kai Pannens Buchhelden so lebendig, dass Jungen und Mädchen gebannt zuhören und staunen“, lobte Irmgard Clausen.

Im vergangenen Jahr las Lesekünstler Kai Pannen szenisch mit ganz unterschiedlichen Stimmen: "Mal naseweis und keck, mal knurrig oder gemütlich: Beim Vorlesen werden Kai Pannens Buchhelden so lebendig, dass Jungen und Mädchen gebannt zuhören und staunen“, lobte Irmgard Clausen.

© Gaby Waldek

Bildergalerien