Übersetzungsförderung durch Litprom

Zuschuss für zwölf Verlage

Litprom gewährt im Rahmen ihrer Übersetzungsförderung für Literatur aus Afrika, Asien, Lateinamerika, der arabischen Welt und der Türkei zwölf Verlagen einen Zuschuss zu deren Übersetzungskosten ins Deutsche.

Die zwölf Verlage werden mit Mitteln des Auswärtigen Amtes und des SüdKulturfonds der Schweiz einen Zuschuss zu den Übersetzungskosten bekommen. Von den geförderten Titeln erscheinen der Litprom-Mitteilung zufolge fünf bei Schweizer und sieben bei deutschen Verlagen.

In Deutschland gefördert werden der von Almuth Degener übersetzte Roman "Die Stadt, das Meer, die Liebe" des indischen und auf Urdu schreibenden Autors Rahman Abbas (Draupadi Verlag), der von Hartmut Fähndrich übersetzte Roman "Der Tod ist ein mühseliges Geschäft" des syrischen Autors Khaled Khalifa (Rowohlt), der von Brigitte Walitzek übersetzte Roman "Stadt der Rebellion" des ägyptischen Autors Omar Robert Hamilton (Wagenbach) sowie ausgewählte Gedichte der palästinensischen Autorin Maya Abu Al-Hayyat (Sujet, übersetzt von Suleman Taufiq). Ebenso Unterstützung bekommen der Roman "Tentakel" der dominikanischen Autorin Rita Indiana (Wagenbach, übersetzt von Angelica Ammar) sowie eine Anthologie mit kubanischen Theaterstücken von sechs Autoren und Autorinnen: Yerandy Fleites Pérez, Carlós Celdrán, Agnieska Hernández, Reinaldo Montero, Yunior García und Abel González Melo (Verlag Theater der Zeit, übersetzt von Franziska Muche, Miriam Denger, Carola Heinrich, Mehdi Moradpour). Aus Afrika wird der Roman "Unter den Udala Bäumen" (Wunderhorn, übersetzt von Maria Hummitzsch und Sonja Finck) der nigerianischen Autorin Chinelo Okparanta gefördert.

In der Schweiz werden die Bücher des marokkanischen Autors Mahi Binebine (Lenos, übersetzt von Regina Keil-Sagawe), des Kolumbianers Melba Escobar de Nogales (Baobab, übersetzt von Jochen Weber) sowie die chinesische Graphic Novel (Band 1−3) von Jidi und A Geng (Chinabooks E. Wolf, übersetzt von Martina Hasse) unterstützt.

Nächste Termine

Der nächste Abgabetermin für Anträge von deutschen Verlagen ist der 1. April 2018. Die vollständigen Unterlagen sind zu schicken an hekele@book-fair.com. Weitere Informationen hierzu finden sich unter http://www.litprom.de.

Schweizer Verlage reichen ihre Anträge bis zum 15. März direkt beim SüdKulturFonds ein. Informationen hierzu unter www.artlink.ch/fonds.

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