Ausschreibung

Übersetzungsförderung startet in neue Runde

Mit "Geisteswissenschaften International – Preis zur Förderung der Übersetzung geisteswissenschaftlicher Literatur“ zeichnen der Börsenverein, die Fritz Thyssen Stiftung und das Auswärtige Amt innovative geistes- und kulturwissenschaftliche Werke in deutscher Sprache aus. Für die erste Ausschreibungsrunde in diesem Jahr können sich Verlage ab sofort bewerben.

Die Jury für "Geisteswissenschaften international"

Die Jury für "Geisteswissenschaften international" © Nicole Hoehne

Mit der Preissumme von insgesamt 400.000 Euro jährlich wird die jeweilige Übersetzung der Titel ins Englische finanziert. Bewerben können sich Verlage mit akademischen Publikationen aus dem Bereich der Geistes- und Sozialwissenschaften ab sofort online. Sie schlagen Titel ihrer Wahl vor und geben eine kurze Begründung ihrer Auswahl. Die Fördersumme orientiert sich am Einzelfall und an den realen Übersetzungskosten. Ein unabhängiger Auswahlausschuss aus Wissenschaftlern, Fachjournalisten und wissenschaftlichen Verlegern wählt zweimal jährlich die zu fördernden Buchtitel aus. Ziel ist es, zu einer stärkeren internationalen Verbreitung der geisteswissenschaftlichen Forschungsergebnisse aus Deutschland beizutragen und zugleich Deutsch als Wissenschaftssprache und Sprache der Erstveröffentlichung geisteswissenschaftlicher Werke zu erhalten. Mit "Geisteswissenschaften International“ soll Deutschland als Bildungs- und Wissenschaftsstandort gestärkt werden. In den ersten beiden Preisrunden im vergangenen Jahr haben der Börsenverein, die Fritz Thyssen Stiftung und das Auswärtige Amt 32 herausragende geistes- und kulturwissenschaftliche Werke in deutscher Sprache prämiert. Vergeben wurde dabei eine Preissumme von insgesamt 400.000 Euro. Der Jury gehören an: Prof. Dr. Wolfgang Frühwald (Ehrenpräsident der Alexander von Humboldt-Stiftung), Dr. Sabine Cofalla (Akademie Verlag), Dr. Detlef Felken (Verlag C.H. Beck), Prof. Dr. Luca Giuliani (Wissenschaftskolleg zu Berlin), Prof. Dr. Klaus Reichert (Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung), Dr. Johan Schloemann ("Süddeutsche Zeitung") und Dr. Julia Voss ("Frankfurter Allgemeine Zeitung"). Bewerbungen sind ab sofort bis Sonntag, den 15. Februar, möglich. Die Ausschreibungsunterlagen und weitere Informationen sind abrufbar unter

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