Ausschreibung zum Tractatus-Preis

Philosophische Essays können bis 29. März eingereicht werden

Das Philosophicum Lech lobt auch dieses Jahr wieder seinen "Tractatus − Preis für philosophische Essayistik" aus. Verlage können bis zum 29. März Werke ihrer Autoren einreichen. Die Auszeichnung ist mit 25.000 Euro dotiert.

Mit dem Tractatus werden herausragende Essays prämiert, "die philosophische Fragen für eine breitere Öffentlichkeit verständlich diskutieren und einen Beitrag zu einer nicht nur fachspezifischen Debatte liefern", heißt es in der Ausschreibung. "Die Originalität des Denkansatzes, die Gelungenheit der sprachlichen Gestaltung und die Relevanz des Themas werden dabei besonders berücksichtigt." Weitere Bedingungen: Die Werke müssen original deutschsprachig sein, 2017 oder 2018 veröffentlicht worden sein und dürfen nicht aus Sammelbänden stammen. Für den Preis kommen nur offiziell verlegte Bücher in Frage, keine Manuskripte oder Privatdrucke.

Die Eingabe der Werke sollte über die Verlage erfolgen. Interessierte Autoren können diese bis spätestens 29. März 2018 zur Einreichung veranlassen. Weitere Informationen dazu sind bei Lisa-Maria Innerhofer unter innerhofer@si-kommunikation.com erhältlich.

Die Ermittlung des Preisträgers erfolgt durch eine Jury, bestehend aus der Philosophin und Journalistin Barbara Bleisch (CH), dem Schriftsteller und Verleger Michael Krüger (D) und dem Autor und Journalisten Thomas Vašek (A) unter dem Vorsitz des Philosophen und wissenschaftlichen Leiters des Philosophicum Lech Konrad Paul Liessmann (A), der nicht stimmberechtigt ist.

Im Juli wird eine Shortlist veröffentlicht, der Preisträger dann Anfang September verkündet. Die Preisverleihung wird am 21. September im Rahmen des 22. Philosophicum Lech (Motto: "Die Hölle. Kulturen des Unerträglichen"; 19. bis 23. September in Lech am Arlberg) stattfinden.

Die bisherigen Preisträger: 2009 Franz Schuh, 2010 Kurt Flasch, 2011 Norbert Bolz, 2012 Herbert Schnädelbach, 2013 Kurt Bayertz, 2014 Peter Bieri, 2015 Ulrich Greiner, 2016 Hartmut Rosa, 2017 Ralf Konersmann.

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