Auszeichnung für Philosophische Essayistik

Tractatus-Preis: Shortlist steht

Der Verein Philosophicum Lech hat heute die Shortlist mit sieben Titeln für den "Tractatus – Preis für philosophische Essayistik" verkündet. Der Preisträger wird Anfang September bekannt gegeben.

Die Nominierung der Publikationen erfolgte durch eine Jury, wie die Preisgeber mitteilen, der die Philosophin Ursula Pia Jauch (Schweiz), der Philosoph und Sachbuchautor Rüdiger Safranski (Deutschland) und seit 2012 Philosoph und selbst Tractatus-Preisträger Franz Schuh (Österreich) angehören.

Folgende sieben Werke sind für den Tractatus nominiert:

  • Karl-Markus Gauß: Ruhm am Nachmittag (Zsolnay Verlag, Wien 2012)
  • Byung-Chul Han: Topologie der Gewalt (Matthes und Seitz Verlag, Berlin 2011)
  • Thomas Macho: Vorbilder (Wilhelm Fink Verlag, München 2011)
  • Herbert Schnädelbach: Was Philosophen wissen und was man von ihnen lernen kann (C. H. Beck, München 2012)
  • Wolfgang Sofsky: Todesarten. Über Bilder der Gewalt (Matthes und Seitz Verlag, Berlin 2011)
  • Andreas Urs Sommer: Lexikon der imaginären philosophischen Werke (Verlag Die andere Bibliothek, Berlin 2012)
  • Wolfgang Welsch: Mensch und Welt. Eine evolutionäre Perspektive der Philosophie (C. H. Beck Verlag, München 2012)
Der Essay-Preis wurde auf Anregung von Schriftsteller Michael Köhlmeier vom Philosophicum Lech (Lech am Arlberg, Österreich) begründet; 2012 wird er zum vierten Mal vergeben. Dotiert ist er mit 25.000 Euro. "Prämiert werden herausragende deutschsprachige kulturwissenschaftliche Publikationen, die philosophische Fragen in erweitertem Sinne ambitioniert und einer breiten Öffentlichkeit verständlich auf dem immer wichtiger werdenden Feld geistiger Auseinandersetzungen und Standortbestimmungen diskutieren", erläutert Konrad Paul Liessmann, wissenschaftlicher Leiter des Philosophicum Lech, die Intention des Preises.

Die Preisverleihung findet am 21. September im Rahmen des 16. Philosophicum Lech statt.

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