Auszeichnungen

Neuer Preis für Übersetzungsförderung

Mit "Geisteswissenschaften International – Preis zur Förderung der Übersetzung geisteswissenschaftlicher Literatur“ zeichnen der Börsenverein, die Fritz Thyssen Stiftung und das Auswärtige Amt ab sofort innovative geistes- und kulturwissenschaftliche Werke in deutscher Sprache aus. Finanziert werden soll damit die jeweilige  Übersetzung ins Englische.

© Nicole Hoehne

Ziel ist es, zu einer stärkeren internationalen Verbreitung der geisteswissenschaftlichen Forschungsergebnisse aus Deutschland beizutragen und zugleich Deutsch als Wissenschaftssprache und Sprache der Erstveröffentlichung geisteswissenschaftlicher Werke zu erhalten. Mit "Geisteswissenschaften International“ soll Deutschland als Bildungs- und Wissenschaftsstandort gestärkt werden. "In vielen Übersetzungen wird zurzeit die kulturelle und intellektuelle Verständigung der weltweiten Wissenschaftsgesellschaft gesucht. Wir möchten mit ,Geisteswissenschaften International’ die Teilnahme deutschsprachiger geisteswissenschaftlicher Werke am internationalen Wissenschaftsdiskurs stärken“, sagten Gottfried Honnefelder, Vorsteher des Börsenvereins, Außenminister Frank-Walter Steinmeier und der Vorsitzende des Kuratoriums der Fritz Thyssen Stiftung, Manfred Schneider, über die Initiative. Bewerben können sich Verlage mit akademischen Publikationen aus dem Bereich der Geistes- und Sozialwissenschaften. Sie schlagen Titel ihrer Wahl vor, für die bereits ein Options-Lizenzvertrag vorliegt, und geben eine kurze Begründung ihrer Auswahl. Die Förderungssumme orientiert sich am Einzelfall und den realen Übersetzungskosten. Ein unabhängiger Auswahlausschuss aus Wissenschaftlern, Fachjournalisten und wissenschaftlichen Verlegern unter Vorsitz von Wolfgang Frühwald, ehemaliger Präsident der Alexander von Humboldt-Stiftung, wählt zweimal jährlich die zu fördernden Buchtitel aus. Der Jury gehören weiter an Sabine Cofalla (Akademie Verlag), Detlef Felken (Verlag C.H. Beck), Luca Giuliani (Wissenschaftskolleg zu Berlin), Klaus Reichert (Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung), Johan Schloemann ("Süddeutsche Zeitung") und Julia Voss ("Frankfurter Allgemeine Zeitung"). Bewerbungen sind ab sofort bis zum 1. Juni möglich. Ein weiterer Bewerbungstermin folgt im Herbst. Die Ausschreibungsunterlagen und weitere Informationen sind abrufbar unter

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