boersenblatt.net-Umfrage

Verlorene Generation?

Unter-30-Jährige richten ihren Blick eher auf den Bildschirm als auf die Auslagen in den Läden meinen die ACTA-Marktforscher. Sind die U-Dreißiger für den stationären Handel verloren?

Das haben wir die boersenblatt.net-Leser gefragt. Eine knappe Mehrheit (51 Prozent) sieht die Generation als verloren an – was die örtlichen Läden betrifft. Aber immerhin fast die Hälfte der Befragten (49 Prozent) macht offenbar andere Erfahrungen. An der Umfrage haben 308 Leser teilgenommen. Vielen Dank fürs Mitmachen!

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1 Kommentar/e

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  • H. Kraft

    H. Kraft

    Die ACTA-Marktforscher haben da in gewisser Weise schon recht. Die mediale Welt bringt es leider mit sich, dass jüngere Menschen langsam den Blick auf ein gutes Buch verlieren. Sie folgen lieber den neuen Trends in den Angeboten der Elektronik. Ein entscheidender Faktor ist das Umfeld, in welcher heute die jüngere Generation aufwächst. Werden in den Familien noch Bücher gelesen? Gibt es noch Väter, die praktisch das Sammeln und Lesen von Büchern in der Anschauung an Söhne und Töchter vermitteln und zwar in der Form, wie es mal in früheren Jahren gewesen ist? Wer Bücher liest und einen Bezug zum Lesen hat, für den eröffnen sich doch insgesamt gesehen schöne Blicke in die Weltliteratur. Und das Lesen von Büchern gehört auch wieder mehr gepflegt. Der Umgang mit dem Buch, also das in die Hand nehmen in einer haptischen Form, wäre wieder zu üben. Es geht auch nicht nur um das ständige Kopieren von Texten aus Büchern für das Studium, sondern der wirkliche Umgang mit Büchern sollte wieder mehr, z. B. auch an Schulen, Bibliotheken und im Elternhaus wieder in den Mittelpunkt gestellt werden. Nur dort, wo wieder eine Freude am Buch langsam geweckt wird, kann sich das Lesen auch wieder entfalten. Das Einüben in die Kultur und Vermittlung der Bücher in die Erlebniswelt vom Lesen und der Umgang mit dem Buch müsste also wieder effektiv eingeübt werden. Doch dazu fehlt vielen Menschen die Zeit und die neuesten Trends zu erkunden ist oft leichter, als sich über Bücher den Dichtern wieder in neuer Weise zu widmen. Es sollte bei allen Entwicklungen in gedruckter oder digitaler Form die Freiheit des Geistes und des Wortes erhalten bleiben.
    Auch sollte der kulturelle Wert von Büchern einmal wieder in die Überlegungen im Umgang mit dem Buch in der nahen Zukunft besser definiert werden.
    H. Kraft

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