Buchcharts – Blick auf die Bestsellerlisten

Von Unterleuten nach Havanna

In der Bestsellerliste Belletristik steigen gleich vier neue Titel ein, die für Herzklopfen und schnelleren Puls sorgen. Über das Fehlen von beidem kann sich auch Journalist Helge Timmenberg, mit der Autobiografie "Die rote Olivetti" der einzige Neueinstieg in den Sachbuchcharts, nicht beschweren. 

Bestsellerliste Belletristik (Erhebungszeitraum 3. bis 9. März)

Zeit, die Taschentücher auszupacken, es gibt einen neuen Roman von Bestsellerautor Nicholas Sparks. Bereits nach wenigen Vekaufstagen kann sich der US-amerikanische Schriftsteller mit dem Roman „Wenn du mich siehst“ (Heyne) bereits in den Bestsellerlisten platzieren – Neueinstieg auf Platz sechs. Gleichzeitig startete in dieser Woche die Sparks-Verfilmung „The Choice – Bis zum letzten Tag“ in den deutschen Kinos.

Auch eine deutsche Bestsellerautorin konnte sich in dieser Woche neu in den Charts positionieren. Juli Zeh hat mit „Unterleuten“ (Luchterhand) einen Gesellschaftsroman verfasst, der von Gewinnern und Verlierern der jüngeren deutschen Geschichte berichtet. Die ersten Stimmen der Leser und Kritiker sind positiv. Natascha Geier (ttt -titel thesen temperamente) urteilt: "Mitreißend geschrieben, lebendig und spannend – ein großer Roman." In dieser Woche platziert sich die Autorin damit auf der Zwölf.

Dass Regional-Krimis noch immer beliebt sind, zeigt sich in Nicola Förgs Neuplatzierung mit dem Krimi „Das stille Gift“ (Piper) auf Platz 24. Wie der Verlag auf der Homepage mitteilt, können Käufer das Buch mit der Papego-App unterwegs auf dem Smartphone oder dem Tablet elektronisch weiterlesen.

Auch in  Norwegen weiß man, wie gute Krimis funktionieren. Der Staatswissenschaftler und Seniorberater im norwegischen Verteidigungsministerium Gard Sveen steigt mit dem Krimi „Der letzte Pilger(List) neu auf Platz 25.

Bestsellerliste Sachbuch (Erhebungszeitraum: 25. Februar bis 9. März)

In den Sachbuchcharts gibt es lediglich einen Neueinstieg: Der Journalist Helge Timmerberg erzählt in seiner Autobiografie „Die rote Olivetti“ von seinem exzessiven Leben zwischen Bielefeld, Havanna und dem Himalaja. Der Titel erschien im Piper Verlag und startet auf Platz 18 durch.

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