DEAL und Springer Nature verhandeln

Erste Ergebnisse

Das Projekt DEAL der Allianz der Wissenschaftsorganisationen und der Verlag Springer Nature haben bei ihren Verhandlungen über ein zukunftsorientiertes Modell des Publizierens und Lesens wissenschaftlicher Literatur erste Ergebnisse erzielt, wie der Verlag mitteilt.

Nach der letzten Gesprächsrunde berichteten der Sprecher des DEAL-Projektlenkungsausschusses und Präsident der Hochschulrektorenkonferenz, Professor Horst Hippler, und Dagmar Laging, Vice President Institutional Sales Europe bei Springer Nature, dass man in grundsätzlichen Fragen bereits Annäherung erzielen konnte.

Um für die weitere Verhandlung dieser sehr komplexen Materie die notwendige Zeit zu gewinnen, vereinbarten die beiden Seiten eine kostenneutrale Verlängerung der bestehenden Springer-Verträge um ein Jahr für diejenigen Einrichtungen, deren Verträge am 31. Dezember 2017 enden. Ebenso soll die Nature-Lizenz, die im Rahmen der GASCO (German, Austrian and Swiss Consortia Organisation) verhandelt wurde, um ein weiteres Jahr verlängert werden. Details hierzu werden noch zeitnah abgestimmt und an die betroffenen Einrichtungen direkt kommuniziert. In der zweiten Oktoberhälfte werden die Gespräche um eine bundesweite DEAL-Lizenz fortgesetzt.

Wie berichtet, hatte Wiley kürzlich mitgeteilt, dass man bei den DEAL-Verhandlungen eine Zwischenlösung erzielt habe.

Die Verhandlungen zwischen Elsevier und DEAL hingegen stockten zuletzt. Über neue Perspektiven für weitere Verhandlungen ist nichts bekannt.

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