Deutsches Buch- und Schriftmuseum

5.000 Jahre Mediengeschichte online

Das Buch- und Schriftmuseums der Deutschen Nationalbibliothek geht zum Internationalen Museumstag am 18. Mai mit einer viruellen Ausstellung zur Mediengeschichte ins Netz.

Ob Kerbholz oder Entzifferung ägyptischer Hieroglyphen, ob Tattoo, Brief oder ein rollendes Bücherfass, Zensurlisten der katholischen Kirche, atlantische Unterseekabel oder Mr. Beans Ausflug in einen Lesesaal für mittelalterliche Handschriften, ob das stille Örtchen als Lektüreort oder die Utopie der Universalsprache: etwa 1.800 kleinere und größere Einblicke werden geboten.

Im Zentrum der multimedialen Anwendung stehen elf Themenmodule, in denen ausgewählte Akteure der Mediengeschichte als Begleiter auf einer virtuellen Zeitreise auftreten. Neben dem thematischen Einstieg in die Mediengeschichte bietet die virtuelle Ausstellung mit dem Zeitstrahl eine zweite Einstiegsebene: Ereignis-Icons mit knappen Erläuterungen ermöglichen eine medienhistorische Einordnung der einzelnen Geschichten. Ein Quiz soll in der nächsten Ausbaustufe bis Sommer 2014 das Angebot abrunden, so die Ausstellungsmacher.

Die virtuelle Ausstellung baut auf dem Themenparcours der 2012 eröffneten Dauerausstellung des Deutschen Buch- und Schriftmuseums der Deutschen Nationalbibliothek in Leipzig auf und bereichert auch die materiell geprägte Erinnerungskultur vor Ort mit multimedialen Ausstellungsinhalten. Der Einsatz moderner Technologien bietet die Chance, die Themen des Museums - Geschichte, Gegenwart und Zukunft der Medien – in die digitalen Netze zu speisen.

Hier geht es zur Ausstellung. 

 

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