Doktoranden-Stipendium der WBG

"Ankunft in der Fremde"

Die Wissenschaftliche Buchgesellschaft (WBG) schreibt ein Doktoranden-Stipendium zu einem brandaktuellen Thema aus: "Ankunft in der Fremde. Migration und Integration". Bewerbungen sind bis 31. Dezember einzureichen.

Bewerben können sich Doktoranden bis 35 Jahre, "die eine Promotion zum hochaktuellen, gleichermaßen in der historischen Perspektive relevanten Thema 'Ankunft in der Fremde. Migration und Integration' vorbereiten", so die Ausschreibung der WBG. Das Stipendium von monatlich 900 Euro wird für die Dauer von zwei Jahren vergeben. Eine unabhängige Jury unter dem Vorsitz von Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz vergibt die Förderung, die zum 1. April 2016 einsetzt.

Dabei sollen die Doktoranden aus den Fachgebieten Geschichte, Politikwissenschaft, Soziologie, Philosophie, Religionswissenschaften, Pädagogik, Anthropologie, Ethnologie, Geographie oder Sprach- und Literaturwissenschaften kommen. Die WBG umreißt das Thema wie folgt: "In Zeiten der Globalisierung erfahren immer mehr Menschen, dass das Land ihrer Geburt nicht das Umfeld ihres ganzen Lebens sein kann. Durch Naturkatastrophen, Kriege, wirtschaftliche Not und religiöse Verfolgung befinden sich immer mehr Menschen auf der Flucht und suchen eine bessere Existenz in der Ferne. Wie diese Menschen mit ihrer Migration umgehen, wie viel Heimat sie mitnehmen, wie sie die aufnehmenden Gesellschaften verändern oder historisch verändert haben und viele weitere Fragen könnten in der geförderten Promotion behandelt werden."

Das Doktoranden-Stipendium der WBG wird bereits zum 14. Mal vergeben. Die Veröffentlichung der Dissertation ist ebenfalls gesichert: Stipendiaten erhalten einen Verlagsvertrag der WBG.

Weitere Informationen und Teilnahmeformular auf der WBG-Seite.

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