Frankfurter Lyriktage 2017

Reichweite ausgedehnt

Vom 22. Juni bis 1. Juli finden die fünften Frankfurter Lyriktage statt: Gegenüber den Vorjahren legt die Anzahl der Veranstaltungen zu und das Festival dehnt sich weiter in die Region aus.

Das Cover des Programmhefts

Das Cover des Programmhefts © Frankfurter Lyriktage

Die Frankfurter Lyriktage versammeln bedeutende Stimmen der deutschsprachigen und internationalen Gegenwartslyrik. Lesungen und Gespräche sollen einen Überblick über die Vielfalt und Vielschichtigkeit der Lyrik-Szene von heute geben, kündigen die Veranstalter an. Mit 36 Veranstaltungen und annähernd 100 Beteiligten an unterschiedlichen Orten sei das Festival noch einmal deutlich gewachsen.

Eingebunden sind Institutionen wie das Literaturhaus, die Romanfabrik und das Hessische Literaturforum, aber auch subkulturelle Orte und Initiativen. Erneut können durch die Förderung des Kulturfonds Frankfurt RheinMain auch Lesungen in der Region angeboten werden, heißt es weiter: Neben Bad Soden, Darmstadt, Eppstein, Hochheim, Königstein, Kronberg, Oberursel und Wiesbaden sind in diesem Jahr auch die Städte Offenbach und Bad Vilbel mit von der Partie. Erstmals werde das Festival von der Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen gefördert, wodurch es vier zusätzliche Veranstaltungen in Bensheim, Oestrich-Winkel, Seeheim-Jugenheim und Seligenstadt geben wird.

Die Kulturdezernentin der Stadt Frankfurt, Ina Hartwig, sieht in den Frankfurter Lyriktagen ein bundesweit wichtiges Forum der Gegenwartslyrik: "Die Frankfurter Lyriktage mit ihrem interessanten und vielfältigen Programm machen deutlich, dass das Gedicht durchaus ein großes Festival füllen kann." Die Lyrik von heute in all ihren Facetten zu entdecken, dazu biete dieses städtische Literaturfestival Gelegenheit.

Primat bei der Programmarbeit war es, die wichtigsten Positionen in der Gegenwartslyrik zusammenzubringen. Das gebe dem Festival den Charakter einer performativen Anthologie, die sich sowohl literarischer Qualität als auch dem Experiment verpflichtet fühlt, so die Festival- und Programmleiterin Sonja Vandenrath.

Den Abschluss der Lyriktage bildet am 1. Juli traditionell die "Frankfurter Lyriknacht" im gerade erst wiedereröffneten Haus der Evangelischen Akademie Frankfurt, für die unter anderem Nico Bleutge, Ursula Krechel, Steffen Popp und Ilma Rakusa ihre Teilnahme zugesagt haben.

Alle Informationen zu den Veranstaltungen und Mitwirkenden gibt es unter www.frankfurter-lyriktage.de.

Die Frankfurter Lyriktage werden vom Kulturamt Frankfurt am Main veranstaltet und von zahlreichen Raumsponsoren und Kooperationspartnern sowie in der Region von dem Kulturfonds Frankfurt RheinMain und der Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen ermöglicht.

Seit 2006 finden in Frankfurt die städtischen Literaturfestivals literaTurm und Frankfurter Lyriktage immer abwechselnd im Frühsommer statt.

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