Friedenspreis des Deutschen Buchhandels: Kandidaten gesucht

"Ein Seismograph gesellschaftlicher Strömungen"

Ausschreibung gestartet: Der Börsenverein ruft dazu auf, Kandidaten für den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels 2014 zu nennen − Vorschläge können bis zum 1. März eingereicht werden. Dies kann jeder Bürger tun, jährlich beteiligen sich mehrere hundert an dem Verfahren.

Vorschläge nimmt der Stiftungsrat des Friedenspreises bis zum 1. März 2014 entgegen, teilt der Börsenverein weiter mit, Selbstvorschläge sind nicht zugelassen. Die Vorschläge sollten schriftlich begründet sein, unter Angabe von Leistungen und Veröffentlichungen, die den Vorgeschlagenen als Kandidaten für den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels ausweisen.

Gesucht wird eine "Persönlichkeit, die in hervorragendem Maße vornehmlich durch ihre Tätigkeit auf den Gebieten der Literatur, Wissenschaft und Kunst zur Verwirklichung des Friedensgedanken beigetragen hat", so die Stiftung Friedenspreis. 

"Ein so bedeutender Preis wie der Friedenspreis muss aus der Mitte der Gesellschaft kommen. Deshalb kann auch jeder einen begründeten Vorschlag machen, der vom Stiftungsrat dann diskutiert wird. Dieses ungewöhnliche Verfahren trägt dazu bei, dass die Auszeichnung weltweit ein so hohes Ansehen hat. Für den Stiftungsrat ist die jährliche Vorschlagsliste wie ein Seismograph. Sie hilft, gesellschaftliche Strömungen wahrzunehmen und zu erkennen, welche Schriftsteller, Wissenschaftler und Künstler und welche mit ihnen verbundenen Themen den Menschen wichtig sind", sagt Heinrich Riethmüller, Vorsteher des Börsenvereins.

Der Stiftungsrat des Friedenspreises nimmt im April seine Beratungen über die diesjährige Vergabe auf und wählt anschließend aus den eingegangenen Vorschlägen den Preisträger. Der unabhängigen Jury, die sich in der Mehrzahl aus Personen des öffentlichen Lebens zusammensetzt, gehören an:
  • Stephan Detjen (Deutschlandradio)
  • Ulrich Khuon (Deutsches Theater Berlin)
  • Felicitas von Lovenberg (Frankfurter Allgemeine Zeitung)
  • Peter von Matt (Germanist)
  • Matthias Ulmer (Vorsitzender des Verleger-Ausschusses)
  • Thomas Wrensch (Vorsitzender des Sortimenter-Ausschusses)
  • und Heinrich Riethmüller, der als Vorsteher des Börsenvereins zugleich der Vorsitzende des Stiftungsrates des Friedenspreises ist.

Die Vorschläge für Kandidaten sind zu richten an den Börsenverein des Deutschen Buchhandels, Geschäftsstelle Friedenspreis des Deutschen Buchhandels, z. Hd. Martin Schult, Schiffbauerdamm 5, 10117 Berlin, E-Mail: m.schult@boev.de.

Weitere Informationen zur Kandidatensuche sowie ein Online-Formular.

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