Geschäftsbericht Ravensburger 2017

Leichter Umsatzrückgang bei Büchern

Die Ravensburger Gruppe hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 2017 einen Umsatz von 471,7 Mio. Euro erzielt und lag damit nach eigenen Angaben währungsbereinigt auf dem Niveau des Vorjahres. Im Geschäftsbereich Buch verzeichnete der Verlag einen Umsatzrückgang von 1,8 Prozent auf 63,7 Millionen Euro.

Das Ravensburger-Gebäude

Das Ravensburger-Gebäude © Patrick Seeger / Ravensburger

Als Grund wird die Konsolidierung eines nicht genannten Buchsegments angeführt. Positiv hat sich hingegen nach Auskunft des Verlags der literarische Jugendroman entwickelt.

Im Ausland legte das Unternehmen zu, getrieben von einer positiven Entwicklung bei Spielen und Puzzles in fast allen Märkten. Im Inland blieb der Umsatz aufgrund eines umfangreichen, einmaligen Sondergeschäfts von 2016 hinter dem Vorjahr zurück.

Der größte Ravensburger Geschäftsbereich Spielwaren erwirtschaftete 2017 mit allen Marken einen Umsatz von 399,5 Mio. Euro und lag damit gleichauf mit dem Vorjahr. Der Bereich baute sein internationales Geschäft aus und erzielte im Ausland, in dem knapp zwei Drittel des Umsatzes getätigt werden, ein Wachstum von währungsbereinigt 5,8 Prozent.

Zulegen konnte Ravensburger besonders in seinen wichtigsten Märkten USA, Frankreich, Großbritannien und Italien. Vor allem Spiele und auch Puzzles steigerten das Geschäft. Hohe Nachfrage nach Produktfamilien wie "Kakerlakak" oder "Das verrückte Labyrinth" bestätigten die Lust der Konsumenten am gemeinsamen Spielen. Im Inland lag der Umsatz des Geschäftsbereichs um 10 Prozent unter dem des Vorjahres, das jedoch ein einmaliges und umfangreiches Sondergeschäft verbucht hatte. Ohne diesen Einmaleffekt erhöhte sich der Umsatz gegenüber 2017 ebenfalls um 5,9 Prozent.

Passend zur Strategie erwarb Ravensburger am 30. September 2017 den US-Spieleverlag ThinkFun mit Sitz in Alexandria, Virginia. Das Unternehmen entwickelt Denk- und Logikspiele mit hohem Spaßfaktor, die das Ravensburger Portfolio gut ergänzen. ThinkFun wird als eigenständige Marke innerhalb der Ravensburger Gruppe vom bestehenden US-Management geführt. Seit Beginn dieses Jahres vertreibt Ravensburger die Denkspiele in den europäischen Märkten.

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