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Tolino-Werbung: Retourkutsche für Amazon

"Thalia lästert über Amazon-Kampagne": Das Branchenmagazin "Werben & Verkaufen" analysiert den jüngsten Werbefeldzug für den Tolino.

Zitat aus Thalias Printkampagne, die vor allem die Kompetenz des Buchhändlers hervorheben will und in großen Tageszeitungen geschaltet wird: "Amazon war an 8 Bahnhöfen 30 Tage zu sehen. Großartige Kampagne, liebe Kollegen." Aber: "Thalia ist mit 300 Buchhandlungen und 5000 Mitarbeitern immer für Sie da." Auch Weltbild und Hugendubel nehmen in ihrem Sommer-Spot für den Tolino Shine Bezug auf Amazon.

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6 Kommentar/e

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  • wilh.hüttermann

    wilh.hüttermann

    Seltsam: Weltbild wirbt für ein Lesergerät für ca. 100 Euro, und ein paar Seiten weiter für eines für 50 Euro. Ist das ein Zeichen für eine gwwisse Unsicherheit, ob es sich überhaupt lohnt, für E-BOOKS tätig zu werdenWer da geglaubt hat, unter den E-BOOKS mal Literatur zu finden, sieht sich arg getäuscht. Es ist derselbe Ramsch, für den auch anderswo und als physisches Buch knallhart und knallbunt geworben wird.
    Wenn das so weitergeht, sehe ich tiefschwarz für E-BOOKS.

  • E-Leser

    E-Leser

    Hallo Herr Hüttermann,

    es ist doch normal, dass Händler verschiedene E-Reader-Modelle anbieten und dabei die älteren Modelle günstiger als die neuen sind.

    Auch werden Sie Literatur bei den E-Books finden. So erstellt ja z.B. der Lieblingsverlag aller Buchhändler Suhrkamp auch E-Books. Eine schier unendliche Auswahl finden Sie insbesondere bei den gemeinfreien Büchern. Wer zum Beispiel gestern das Google Doodle gesehen hat, kam vielleicht auf die Idee, sich mal schnell "Die Verwandlung" runterzuladen und zu lesen.

    Generell große Lücken gibt es bei den Büchern, die noch nicht gemeinfrei sind und auf den Backlists der Verlage schlummern. Oftmals sind die E-Book-Rechte nicht vorhanden, manchmal sitzen Verlage auf den Rechten und "wollen" keine E-Books erstellen*, oftmals gibt es aber auch schlicht und ergreifend einen Kapazitätsmangel bei der Herstellung.

  • Maik Kennedy

    Maik Kennedy

    Thalias Rückkehr zum Größenwahn!

    Wie Thalia auf diese Kampagne kommt, mag vielen ein Rätsel sein und bleiben. Fällt den Marketingstrategen bei Thalia wirklich nichts anderes ein?
    Wer die Seite thalia.de schon mal besucht hat und schnell an die Grenzen (im Vergleich zu amazon) des Katalogs stößt, wird wissen wovon ich rede. Hoffen wir mal für Thalia, dass Amazon nicht zurückschlägt mit einer elend langen Liste....
    Prime-Angebote für Kunden, vereinfachter Retourenprozess, erheblich kürzere Lieferzeiten, bessere Artikelverfügbarkeit, unwesentlich größeres Sortiment, zeitgemäße Zahlungsmethoden, übersichtliche nachvollziehbare Kategorien, aktueller Katalog, Tages- und Wochenangebote, riesiges Serviceportal mit unkomplizierter Abwicklung, Drittanbieterstruktur, Hochverfügbarkeit von Artikeln und Systemstruktur.

    Schade, dass Thalia zum Größenwahn vergangener Zeiten zurückzukehren scheint, in denen sich Thalia den eigenen Ruf mächtig beschädigt hat. Gerade so halbwegs aus dieser Ecke erholt, wird ausgerechnet in der Techniksparte gegen den Primus gestichelt. Thalia sollte sich den gerade zurückgewonnen einigermaßen guten Ruf nicht wieder durch solche seltsamen Kampagnen zerstören. Hoffen wir für Thalia, dass es nur ein Schluckauf in der Ideenlosigkeit der Marketingabteilung war.

  • Branchenkenner

    Branchenkenner

    @ 3. Maik Kennedy:

    Totale Übereinstimmung!

    Thalia vergleicht hier Äpfel mit Birnen, reine Werbemaßnahmen gegenüber Serviceleistungen.
    Und selbst darin offenbart sich bereits eine krasse Falschaussage.
    Was ist mit Amazons Affiliate-Programmen, dem Amazon-Payments-Service, den täglichen bundesweiten Werbeanzeigen, den extrem guten Adwords- und Suchmaschinen-Kampagnen und nicht zuletzt den Fernseh-Spots?
    Amazon ist schlicht und ergreifend omnipräsent. Weltweit. Die Bahnhofskampagne ist da nur ein winziges Puzzlestück in einer gigantischen Werbemaschinerie, die wahrscheinlich ein finanzielles Volumen hat, dass dem gesamten Umsatz der Douglas Holding entspricht.

    Wenn man sich auf die Kernaussage dieser Thalia-Kampagne dennoch einlässt, kann man nur zu dem Schluss kommen, dass Thalia so oder so hoffnungslos unterlegen ist.
    Denn Amazon ist rund um die Uhr für die Kundschaft da. Mit dem nahezu ausgereiftesten und vollständigsten E-Commerce-Angebot, dass es im Internet überhaupt gibt. Thalias 5000 Mitarbeiter (deren persönlicher Einsatz in allen Ehren) hingegen packen bereits um 19 Uhr in den meisten Filialen ihre Sachen, weil es sich noch nicht einmal mehr lohnt, bis 20 Uhr geöffnet zu haben.

    Mal ganz im Ernst, diese Thalia-Kampagne offenbart nicht nur einen ganz schlechten Stil, sie entblößt auch die Verzweiflung und Hilflosigkeit der Thalia-Geschäftsführung.

    Peinlich, peinlich!

  • E-Book-Blätterin

    E-Book-Blätterin

    Hier hat es aber lange gedauert bis zum Thalia-Bashing. Schnarchnasen. Das euch das nicht nochmal passiert.

  • hadrian

    hadrian

    Schon irgendwie zum fremdschämen diese werbeaktion

    • ...

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