Litrom fördert Übersetzungen ins Deutsche

Erstmals auch Titel aus der Türkei

In der zweiten Jury-Sitzung im Juni konnte Litprom erneut Übersetzungsförderungen für Belletristik aus Afrika, Asien, Lateinamerika und der arabischen Welt vergeben − sowie erstmalig aus der Türkei.

Die Mittel hierfür stammen vom deutschen Auswärtigen Amt und vom SüdKulturfonds mit Sitz in der Schweiz, wie die Frankfurter Litprom mitteilt.

Förderungen erhalten:

  • Der Suhrkamp Verlag für den Roman "Los Afectos" (dt.: "Die Affekte") des bolivianischen Autors Rodrigo Hasbún. Ebenfalls aus Lateinamerika stammen der Kubaner Ángel Santiesteban mit "Wölfe in der Nacht" (S. Fischer), der Guatemalteke Arnoldo Gálvez Suaréz mit "Die Rache der Mercedes Lima" (Büchergilde Gutenberg) sowie der Lyriker Rafael Cadenas aus Venezuela mit "Klagelieder im Gepäck" (Parasitenpresse Verlag).
  • Aus Asien kommen die auf Französisch schreibende Inderin Shumona Sinha mit "Staatenlos" (Edition Nautilus) sowie der auf Englisch schreibende Pakistaner Nadeem Aslam mit "Die Goldene Legende" (Deutsche Verlags-Anstalt).
  • Der Persona Verlag erhält eine Förderung für den Roman "Zorn der Feiglinge" des marokkanischen Autors Rachid Benzine, ebenso der Verlag Hans Schiler für "Stockwerk 99" der libanesischen Autorin Jana Fawaz Elhassan.
  • Die aus Südafrika stammende und dieses Mal einzige afrikanische Autorin Ameera Patel wird mit dem Titel "Outside The Lines" (Peter Hammer) gefördert.
  • Erstmals aus der Türkei bezuschusst werden die Autoren Burhan Sönmez mit "Istanbul, Istanbul" und Özgur Mumcu mit "Die Friedensmaschine", beide Bücher erscheinen bei btb.
  • In der Schweiz gefördert werden der Indonesier Eka Kurniawan ("Schönheit ist eine Wunde", Unionsverlag), die Irakerin Inaam Kachachi ("Die amerikanische Enkelin", Kolchis Verlag) und die Algerierin Kaouther Adimi ("Steine in meiner Hand", Lenos Verlag).

Nächste Termine                                                           

  • Schweizer Verlage reichen ihre Anträge bis zum 15. Oktober direkt beim SüdKulturFonds ein. Informationen hierzu unter www.artlink.ch/fonds.

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