Pressegespräch der mitteldeutschen Verlage in Leipzig

Luther gibt den Ton an

Das Reformationsjubiläum spielte eine Rolle, aber auch der Druck, unter dem die Verlage durch die aktuelle Urheberrechtsdebatte stehen: 13 Journalisten haben sich am 7. März im Leipziger Haus des Buches über die neuen Programme der mitteldeutschen Verlage informiert. Gastgeber war der Landesverband Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen des Börsenvereins, der traditionell vor der Leipziger Buchmesse zum Pressegespräch mit Novitäten-Präsentation einlädt. 

© Gaby Waldek


25 Verleger aus den drei Bundesländern stellten Novitäten vor, die ihnen besonders am Herzen liegen. Neben dem Lutherjahr ging es dabei zum Beispiel auch um regionale Kochbücher und Reiseführer - und um junge Literatur aus Litauen, in diesem Jahr das Schwerpunkt-Thema der Leipziger Buchmesse.

Helmut Stadeler und Nora Milenkovic, Geschäftsführerin des Landesverbands

Helmut Stadeler und Nora Milenkovic, Geschäftsführerin des Landesverbands © Gaby Waldek


Helmut Stadeler, Vorsitzender des Landesverbands, machte bei seiner Einführung deutlich, dass die Folgen des VG-Wort-Urteils auch die Verlage der Region belasten - ebenso wie die Diskussion um das geplante "Urheberrechts-Wissensgesellschafts-Gesetz" oder das Lizenzprojekt "Deal" der Hochschulrektorenkonferenz. Bevor er sein neues Programm der Presse vorstellte, betonte auch der Leipziger Verleger Mark Lehmstedt, dass die Verlage im Moment "sehr gebeutelt" seien. 

Über eine Auswahl der Bücher, die die Verlage vorstellten, können Sie sich in unserer Bildergalerie informieren. 

Der MDR berichtete noch am Dienstag in seiner Abendsendung "Sachsenspiegel" von der Veranstaltung, verbunden mit einem Ausblick auf die Leipziger Buchmesse. Im Mittelpunkt: der kleine Neissufer-Verlag von Natascha Sturm in Görlitz. Mehr dazu hier.

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