Schließung einer weiteren Buchhandelsfachklasse in NRW

Keine Unterstufe mehr im Joseph-Dumont-Berufskolleg

Am Joseph-DuMont-Berufskolleg in Köln wird die Beschulung von Buchhändlern aufgegeben: Die Bezirksregierung Köln hat gegenüber der Regionalgeschäftsstelle NRW des Börsenvereins bestätigt, dass nach Anhörung des Schulträgers und der IHK Köln die Klasse zum 1. August 2017 geschlossen werden soll. Damit wird es noch schwieriger, Sortimenter auszubilden.

Was wird nun aus den Ausbildungsverhältnissen?

Was wird nun aus den Ausbildungsverhältnissen? © Jacob Wackerhausen / istockphoto

Gabriele Schink

Gabriele Schink © Werner Gabriel

"Wir sind entsetzt über diese Neuigkeiten" sagt Regionaldirektorin Gabriele Schink. "Gerade diese Woche läuft mit hochkarätigen Referenten eine aufwendige Projektwoche im Joseph-DuMont-Berufskolleg. Die Einstellung der Unterstufe reißt ein Loch in die Ausbildungslandschaft im Buchhandel in Nordrhein-Westfalen."

In den vergangenen zehn Jahren ist die Anzahl der berufsbildenden Schulen, die Fachklassen für Buchhändler anbieten, von neun auf zunächst drei gesunken, resümiert Anja Bergmann, Referentin in der Regionalgeschäftsstelle. 2016 sei außerdem die Klasse in Dortmund eingestellt worden − Unterstufen sind aktuell nur noch in den Schulen in Düsseldorf und Köln eingerichtet. Auslöser für die Schließung der Standorte ist nach Auskunft der Regionalgeschäftsstelle ein Rückgang der Ausbildungszahlen insgesamt − aber auch ihre Folge: Denn wenn in einer Region keine Schule mehr zu erreichen ist, bilden auch die engagierten Häuser dort nicht mehr aus – das habe man laut Bergmann im Raum Bielefeld und Münster erlebt. Dieser Kreislauf reduziere den qualifizierten Nachwuchs für die Buchbranche. 

Offene Fragen

"Ein Wegfall der Klasse in Köln bedeutet für eine weitere Region lange Anfahrtswege und damit größere Abwesenheiten aus dem Ausbildungsbetrieb und höhere Fahrtkosten", rechnet Bergmann vor. Das seien für Buchhandlungen weitere Hinderungsgründe, um einen Ausbildungsplatz einzurichten und zu erhalten. Die Beschulung über den mediacampus in Frankfurt als Alternative sei für manche Betriebe organisatorisch und finanziell nicht zu stemmen. "Bei einem Wegbruch des Standorts Köln und damit der Errichtung einer Landesfachklasse am Standort Düsseldorf entstehen völlig neue Finanzierungsfragen und organisatorische Herausforderungen", so Gabriele Schink. Sie fordert die Bezirksregierung auf, zu klären, wie eine zentrale Beschulung in Düsseldorf aussehen wird:

  • "Wird es Blockunterricht geben?
  • Wie findet dann die Unterbringung statt?
  • Wer finanziert die Unterbringung?
  • Gibt es Fahrtkostenzuschüsse für die entfernteren Betriebe?

 Und nicht zuletzt in Bezug auf die Schließung in Köln:

  • Was passiert mit den bereits abgeschlossenen Ausbildungsverträgen rund um Köln, die unter der Prämisse einer Beschulung vor Ort geschlossen wurden?"

 

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16 Kommentar/e

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  • Martina Bergmann

    Martina Bergmann

    Das ist schrecklich. Ich finde, Buch NRW hat sehr, sehr gute Lobbyarbeit geleistet. Aber wenn selbst die im größten Bundesland und bei zumindest regional exzellenten wirtschaftlichen Verhältnissen kein Ergebnis zeigt, dann weiß man, wofür die Landespolitik sich NICHT interessiert. Für Mittelstandspolitik. Berufsschulen vor Ort sind ein Kerninteresse, ja eine Voraussetzung langfristiger Personalarbeit im Mittelstand.

  • Markus Weber

    Markus Weber

    Ich bedauere diese Entscheidung zutiefst, schmälert sie doch die Attraktivität einer Ausbildung, auf die wir in unserer Branche so dringend angewiesen sind. Die Arbeit, die am Joseph-DuMont-Berufskolleg geleistet wurde, war großartig, kreativ und voller Engagement. Dies erlebte ich mehrfach bei Projektwochen oder Verlagsabenden in der Meerfeldstraße. Mein großer Dank dafür gilt Peter Cremer und seinen KollegInnen, mein großes Unverständnis für diese Entscheidung geht an die Verantwortlichen im Land NRW.

  • Anette Philippen

    Anette Philippen

    Ich kann mich Herrn Weber nur anschließen! Ich bin, seit der gestrigen Bekanntgabe der Nachricht, noch immer fassungslos. So ein tolles Engagement für die Auszubildenden und wirklich neue Konzepte, um die Branche und deren Besonderheiten den Schüler/innen nahe zu bringen, die Herr Cremer und sein Lehrer/innen-Team dort auf die Beine gestellt haben. Es war eine Freude und Ehre, mit den handelnden Personen vor Ort zu arbeiten. Nun kenne ich die politischen Gepflogenheiten nicht in Gänze, hoffe aber, dass es noch Chancen gibt, diese Entscheidung rückgängig zu machen, damit wir in NRW weiterhin, ohne kilometerlange Wege, qualitativ so hochwertig ausbilden können.

  • Katrin Möller

    Katrin Möller

    Als ehemalige Schülerin macht mich diese Nachricht unglaublich traurig. Ich habe selten so engagierte Lehrer erlebt, die mit so vollem Einsatz und Herzblut unterrichtet haben - und selten hat mich Untericht so gut für ein Arbeitsleben - von der Buchhandlung bis in den Verlag- vorbereitet. Lieber Herr Cremer, liebes Lehrerteam, Sie haben so tolle Arbeit geleistet! Es ist eine Schande, dass junge Buchhändler diese nicht mehr erleben sollen!

  • Jan Mellert

    Jan Mellert

    Eine weitere Bankrott-Erklärung der NRW-Bildungspolitik. Unglaublich. Bis auf Sprüche ("kein Kind zurücklassen") haben Kraft und Co. auf diesem wie auch auf anderen Politikfeldern nicht viel zu bieten.

  • Harald Kraft

    Harald Kraft

    Beim drohenden Wegfall dieser Fachklasse für Buchhändler in Köln sind viele
    Fragen offen.
    Es wäre auch noch besser zu klären, warum diese am Joseph-DuMont-
    Berufskolleg so schnell aufgegeben wird.
    Es wäre besser, wenn man diese Entscheidung der Schließung noch
    einmal überprüfen könnte.
    Die Fachklassen für Buchhändler an den Berufsschulen sollten erhalten
    bleiben, um eben vor allem die Ausbildung zu sichern.
    Zur Vermittlung von Wissen in Büchern wird dringend der Beruf des
    Buchhändlers/der Buchhändlerin benötigt.

  • Barbara Waterstradt

    Barbara Waterstradt

    Fakt ist, dass seit Jahren am Bedarf vorbei ausgebildet wird!
    Was nützt die beste (schulische) Ausbildung, wenn Arbeitsplätze/Perspektiven
    im Buchhandel fehlen?!!
    Die Nachricht ist zwar traurig und hat auch nichts mit dem persönlichen
    Engagement der Lehrerschaft zu tun, sondern es ist vielmehr die logische Konsequenz der Entwicklungen der letzten Jahre im Buchhandel allgemein!
    So gesehen, bleibt vielen jungen Menschen durch diesen "Ausbildungs-Stopp"
    wenigstens der höchstwahrscheinliche Weg in die spätere Arbeitslosigkeit erspart! Gut so!
    Klingt hart, ist aber leider auch ein Teil der Wahrheit!

  • Jenny Jung

    Jenny Jung

    Die Buchhandelsklassen am JDBK zu streichen, ist eine so falsche Entscheidung. So viele Betriebe werden überdenken, ob sie noch ausbilden. Düsseldorf ist für viele zu weit, Frankfurt zu teuer. Ein großer Schritt zur Minimierung des Buchhandels.
    In fachlicher Hinsicht war das JDBK die Beste Schule, die einem als Buchhändler passieren konnte. Abgesehen vom sehr guten Unterricht, hatten wir als Schüler so viele Möglichkeiten, auch praktisch zu lernen. Ob nun im Rahmen von Projekttagen oder -wochen oder der Organisation einer Lesung - uns wurde viel Freiraum und Eigenverantwortlichkeit gegeben, ohne uns dabei aber allein zu lassen.
    Nicht nur fachlich, auch menschlich habe ich mich an dieser Schule mehr als gut aufgehoben gefühlt. Gab es Probleme, im Unterricht oder im Betrieb, hatten die Lehrer immer ein offenes Ohr. So engagierte Menschen trifft man selten.
    Wer auch immer die Entscheidung der Schließung getroffen hat, genießt (Entschuldigung) meine vollste Verachtung.

  • Isabella Theresa Muster

    Isabella Theresa Muster

    Das hier geäußerte Entsetzen der handelnden Personen ist entweder naiv oder zynisch. Seit Jahren ist bekannt, dass die Ausbildungszahlen der Buchhändler zu niedrig sind. Die NRW-Landesregierung tut nicht nichts, sondern hat über entsprechende Erlasse ermöglicht, dass trotz der seit 5+ Jahren zu niedrigen (< 16 Auszubildende) Zahlen weiter Rettungsversuche unternommen werden dürfen. Diese scheitern daran, dass... die hier laut jammernden Branchenvertreter einfach nicht genut Auszubildende eingestellt haben! Oder diese zum für den Börsenverein offensichtlich lukrativen privaten Ausbilder nach Frankfurt schicken.
    Konsequent deshalb, dass die Landesregierung den Bildungsgang jetzt schließt, der seit Jahren wertvolle Ressourcen frisst, die der Steuerzahler mittragen muss.
    Traurig ist das nur für die engagierten Kollegen vor Ort, die aber eins nicht können: Auszubildende in Buchhandlungen einstellen. Das müssen die Händler schon selbst machen. Interessierte Auszubildende gäbe es übrigens genügend...

  • Jenny Jung

    Jenny Jung

    Isabella Theresa Muster, das ist vollkommen richtig. Es bilden zu wenig Betriebe aus und viele ziehen auch das Frankfurter Internat vor. Da sollte sich dringend etwas ändern.

    Nichtsdestotrotz gab es große Jahrgänge. Meiner war sehr klein. Wir waren 10 Leute. Der Jahrgang nach mir war dann aber so groß, dass er in zwei Klassen geteilt werden musste. Die Zahlen schwanken ungemein, daher sehe ich den Rückgang nicht so richtig als einziges Argument. Was ich mich frage ist: Warum Köln? Sind die Klassen in Düsseldorf so viel größer und konstanter? Ist das Engagement dort genauso gegeben, wie in Köln? Lesungen? Projektwochen? Das wären Dinge, die es rechtfertigen könnten, DD als Standort vorzuziehen. Dass aber die einzige Begründung in den sinkenden Schülerzahlen liegt, finde ich fragwürdig.

  • Matthias Rybak

    Matthias Rybak

    Ich bin immer noch fassungslos, weil ich diese Entscheidung nicht nachvollziehen kann. erdst einmal geht es um eine qualitativ sehr gute Ausbildungsstätte, die verloren geht und was mich noch mehr ärgert, ist die eigentliche "Schonfrist", die vor 2 Jahren gegeben wurde, mit dem Hinweis, dass man dann die Zahlen neu bewerten würde. Ich weiß nicht, in welchem Hinterzimmer diese Entscheidung gefallen ist. Auf jeden Fall wird es für den kleien und Inhabergeführten Buchhandel immer schwerer möglich gemacht, einen Azubi einzustellen. In der Konsequenz wird es dadurch auch sehr viel schwerer für Buchhandlungen, die aus Altersgründen an junge Kollegen übergeben wollen, immer weniger geignete Nachfolger zu finden sein.
    Eine Katastrophe für die ganze Branche.

  • Roman Bardou

    Roman Bardou

    Betroffenheits-Berichterstattung statt Aufklärung !

    Na, jetzt sind wir doch alle wieder mal überaus betroffen.

    Wie kann das JDBK nur die Buchhändlerklasse abschaffen?

    Ganz einfach. Weil zu wenig Auszubildende eingestellt werden und daher zu wenig Schüler in den Klassen sind. (Was bitte hat das mit einer Bankrotterklärung der Bildungspolitik zu tun? Natürlich nichts.)
    Das Vorhalten von Schulklassen ist auch für Schulen ein Rechenexempel.

    Und jetzt?

    Jetzt sind wir alle sehr betroffen und weinen still oder auch laut vor uns hin. Es wird von Skandalen gesprochen, vom Untergang der Kulturlandschaft...
    Und es wird wieder nur gejammert.

    Aber das ist ja der jetzige Zeitgeist. Betroffenheit spielen und öffentlich jammern oder verachten. Oder anonym beschuldigen...

    Willkommen in der Realität.

    Aber mal ehrlich! JDBK... Ist der Wegfall der Schulklassen wirklich ein kultureller Untergang?

    NEIN.

    Zumal es eine hervorragende Alternative gibt.

    Der Mediacampus Frankfurt.

    OKAY, der Preis ist mit knapp 10.000,00 EUR kein Schnäppchen für den Ausbildungsbetrieb. Aber die Qualität des vermittelten Wissen ist halt nicht Kreisliga, wie einst das JDBK in Köln.
    Und, der Mediacampus bietet viele Zahlungsvarianten an, dass nicht einmal im Jahr knapp 3.300 EUR berappt werden müssen. Das wären dann im Monat 275,00 EUR.

    Wer also in seinen Auszubildenden investiert, hat im Nachhinein einen hervorragend geschulten und auch motivierten Mitarbeiter.

    Halt keinen Regalauffüller. Keinen »Ja-weiss-ich-jetzt-auch-nicht-Mitarbeiter«.

    Mit dieser Ausbildung bekommt der Mitarbeiter die richtige Fahrkarte in die Medienwelt. Und die ist auch ausserhalb des eigenen Unternehmens.

    Unsere rheinische Buchhandlung entsendet schon seit Jahren die Auszubildenden zum Frankfurter Mediacampus mit hervorragenden Ergbnissen, da Köln bereits seit Jahren qualitative Mängel in der Ausbildung aufwies.

    Wer den Betrag nicht aufbringen kann und trotzdem seine Auszubildenden nach Frankfurt schicken möchte, sollte mit dem Mediacampus offen reden. Es gibt immer viele Lösungen.

  • Jenny Jung

    Jenny Jung

    Lieber Herr Badou,

    ich bin eine in der "Kreisklasse" beschulte "'Ja-weiß-ich-jetzt-auch-nicht'-Regalauffül lerin" und muss jetzt doch mal sagen, dass Sie ein bisschen am Ziel vorbeischießen. Aber das passiert ja auch in der Bundesliga mal, nicht wahr?. Es geht hier nicht darum, die Schule im Nachhinein schlecht zu machen. Jeder hat seine Präferenzen, was die Beschulung angeht, allerdings sollten wir im Buchhandel es doch unterlassen einander zu foulen, sondern lieber auf ein Tor schießen. Dass das JDBK seinen Job gut gemacht und vorzüglich ausgebildet hat, lässt sich ja nun einmal nachweisen. Nicht umsonst gab es Auszubildende, die mit Auszeichnung abgeschlossen haben. Wo Sie die qualitativen Mängel sehen, weiß ich nicht (wenn Sie seit Jahren nach Frankfurt schicken, ist das ja auch schlecht zu beurteilen oder?). Ich jedenfalls - und ebenso meine Mitazubis - fühle mich sehr gut ausgebildet und würde Sie bitten, uns nicht als fachlich inkompetente Ersatzbankspieler zu betrachten. Danke.

  • Isabella Theresa Muster

    Isabella Theresa Muster

    Aber Herr Rybak, das war doch keine Schonfrist, das war eine Bewährungsfrist, da bereits vorher die Jahrgänge nicht der Mindestzahl von 16 Auszubildenden entsprachen. Mal abgesehen davon, dass immer wieder 17 Auszubildende zum 1.8. zustande kamen, von denen 4 die Probezeit nicht überlebten und 3 weitere die Prüfung nie sahen.

    In welchem Zimmer die Entscheidung gefallen ist, weiß ich natürlich nicht, aber auf jeden Fall unter Beteiligung der Schule und der Branchenvertreter.

    Und für die Schule ist zu sagen, dass sie für jeden niedrigfrequenten Bildungsgang in einem anderen, gut besuchten Bildungsgang die Klassen vergrößern müssen, um mehr benötigten Lehrerstellen kompensieren zu können. Das freut das Kollegium, das auch gerne in "kleinen" Klassen (klein meint hier 22 statt 29 Schüler, nicht 8 statt 13) unterrichten würde.

    Es mag ja wehtun, aber für die Schließung von Fachklassen ist niemand anderes verantwortlich als die (Ausbildungs)Betriebe.

  • Benedikt Geulen

    Benedikt Geulen

    Die Schließung der vorletzten Buchhandelsklasse in NRW ist alles andere als ein Grund zur Freude. Natürlich hat das auch damit zu tun, dass weniger Ausbildung in unserer Branche durchgeführt wird. Allerdings ist ein weiterer entscheidender Grund, dass in den vergangenen Jahren immer mehr Azubis, u.a. die der großen Filialisten zum Mediacampus nach Frankfurt geschickt wurden. Dort wird gut geschult, keine Frage. Aber einen Klassenunterschied wie zwischen 1.Bundesliga und Kreisklasse kann ich bei den verschiedenen Buchhandels-Berufsschulklassen und Seckbach nun beim besten Willen nicht erkennen. Medienkompetenz ist so oder so ein Thema, auch wenn nicht jede Berufsschule aufgrund einer falsch oder nur halb verstandenen Exzellenz-Initiative das Präfix "Media" vor ihren Namen spannt. Es ist im Gegenteil überhaupt nicht altmodisch oder aus der Zeit gefallen, wenn Lehrgangsleiter wie Peter Cremer besonderen Wert auf die Vermittlung klassischer Buchhandelskompetenz (Bücher lesen und die Motivation dazu sind z.B. in Zeiten von VLB-TIX offenbar überhaupt keine Selbstverständlichkeit mehr) und praktischer Übungen wie Themenwochen und Organisation und Durchführung von Veranstaltungen legen. Letzteres, nämlich die praktische Durchführung einer Autorenveranstaltung (ein nicht zu unterschätzender Mehrwert für stationäre Buchhandlungen im Kampf gegen die Online-Konkurrenz), ist vor Ort bzw. konkret in einer der ausbildenden Buchhandlungen möglicherweise authentischer durchzuführen als auf einem Campus.
    Wie dem auch sei, der Verlust der mit sehr viel Engagement geführten Buchhandelsklasse in Köln ist ein deutlicher Rückschritt für unsere Branche.

  • Dennis Witton

    Dennis Witton

    Für uns bedeutet das ganz konkret, dass wir in Zukunft nicht mehr ausbilden werden. Der Weg nach Düsseldorf ist zu weit und der mediacampus für uns weder erstrebenswert noch bezahlbar. Diese Entscheidung wird ein weiteren Rückgang der Ausbildungszahlen nach sich ziehen. Schuld an der Misere tragen viele: Die Kollegen, die gar nicht ausgebildet haben, die Fillialisten, die ihre Azubis nach Seckbach schicken und die Kanibalisierung der Schulen untereinander. Mein Dank geht an Peter Cremer und all die engagierten Lehrerinnen und Lehrer des JDBK. Sie und Ihre Arbeit werden fehlen.

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