Schriftstellerin stirbt mit 89

Rosemarie Schuder ist tot

Die Schriftstellerin Rosemarie Schuder ist am 5. Mai in Berlin im Alter von 89 Jahren gestorben, wie unter anderen MDR Kultur meldet. Schuders Bücher erzielten in der DDR Millionenauflagen.

Die am 24. Juli 1928 in Jena geborene Rosemarie Schuder arbeitete zunächst als Journalistin, bevor sie die Autorenlaufbahn einschlug. Einen ersten großen Erfolg landete sie mit dem Buch "Der Ketzer von Naumburg" (22 Auflagen), in dem sie über den unbekannten Meister der berühmten Figuren im Naumburger Dom schrieb. Es folgten historische Romane über Johannes Kepler, Michelangelo, Hieronymus Bosch und weitere bedeutende Persönlichkeiten.

Schuder war seit 1958 mit dem Holocaust-Überlebenden Rudolf Hirsch verheiratet, der sich später als Berichterstatter bei den Frankfurter Ausschwitzprozessen einen Namen machte, wie MDR Kultur berichtet. Mit ihm verfasste sie das Werk "Der gelbe Fleck. Wurzeln und Wirkungen des Judenhasses in der deutschen Geschichte", für das beide 1988 mit dem Nationalpreis der DDR geehrt wurden. Schuders Bücher erschienen zuletzt im Niederlausitzer Verlag in Guben, ihr Verleger war Andreas Peter.

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