Shortlist zum Wilhelm-Raabe-Literaturpreis 2017

Sechs Titel in der Finalrunde

Auf 30.000 Euro Preisgeld können sechs Autoren hoffen, die die Jury auf die Shortlist des Wilhelm-Raabe-Literaturpreises 2017 gesetzt hat. Die Preisverleihung findet am 5. November in Braunschweig statt.

Die Jury nominierte laut Mitteilung der Stadt Braunschweig folgende Autoren mit ihren Werken für die Shortlist:

  • Daniel Kehlmann: "Tyll" (Rowohlt Verlag)
  • Jonas Lüscher: "Kraft" (C.H. Beck)
  • Petra Morsbach: "Justizpalast" (Albrecht Knaus Verlag)
  • Norbert Scheuer: "Am Grund des Universums" (C.H. Beck)
  • Ingo Schulze: "Peter Holtz. Sein glückliches Leben erzählt von ihm selbst" (S. Fischer)
  • Uwe Timm: "Ikarien" (Kiepenheuer & Witsch)

Der Wilhelm Raabe-Literaturpreis, der zu den bedeutendsten literarischen Auszeichnungen im deutschsprachigen Raum zählt, wird jährlich von den Kooperationspartnern Deutschlandfunk und der Stadt Braunschweig vergeben. Gewürdigt wird ein in deutscher Sprache verfasstes erzählerisches Werk. Alleiniges Vorschlagsrecht obliegt der Jury, die jedes Jahr neu berufen wird.

Die Jury des Wilhelm Raabe-Literaturpreises besteht aus neun Personen und setzt sich in diesem Jahr zusammen aus Prof. Dr. Christof Hamann (Germanistisches Institut der Universität zu Köln), Prof. Dr. h.c. Gerd Biegel (Präsident der Internationalen Raabe-Gesellschaft e.V.), Alexander Cammann (Die Zeit), Thomas Geiger (Literarisches Colloquium Berlin), Dr. Anja Hesse (Dezernentin für Kultur und Wissenschaft der Stadt Braunschweig), Marie Schmidt (freie Journalistin, Die Zeit), Dr. Michael Schmitt (3sat), Prof. Dr. Renate Stauf (Germanistisches Institut, TU Braunschweig), und Dr. Hubert Winkels (Juryvorsitzender, Deutschlandfunk).

Preisverleihung am 5. November

Der Wilhelm Raabe-Literaturpreis 2017 wird am Sonntag, 5. November, im Kleinen Haus des Staatstheaters Braunschweig verliehen. Deutschlandfunk wird den Festakt und eine Lesung des Preisträgers mit anschließendem Gespräch am Samstag, 25. November, von 20.05 Uhr bis 22 Uhr übertragen. Auf dem Digitalkanal "Dlf Dokumente und Debatten" ist der komplette Festakt sowie ein fünfstündiges Literaturprogramm am Vorabend zu hören.

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