Umsatz des US-Buchhandel im März

Österlicher Aufwind

18. Mai 2015
von Börsenblatt
Der stationäre US-Buchhandel hat nach vorläufigen Angaben des U.S. Census Bureau im März 686 Millionen US-Dollar (ca. 602 Millionen Euro) umgesetzt − 5,1 Prozent mehr als im Vorjahresmonat.

Ein Grund war vermutlich das in diesem Jahr früher einsetzende Ostergeschäft. Im Februar hatte es noch ein Minus von 2,2 Prozent gegeben. Interessant auch die Tatsache, dass der US-Buchhandel damit die Umsatzsteigerung des gesamten Einzelhandels (+2,1 Prozent) deutlich übertroffen hat, was in der Regel kaum geschieht.

Für das erste Quartal 2015 bedeutet das mit einem Umsatz von 2,8 Milliarden US-Dollar ein Plus von 0,1 Prozent gegenüber den ersten drei Monaten 2014. Für den Einzelhandel insgesamt schlägt im ersten Quartal im Jahresvergleich ein Umsatzwachstum von 2,1 Prozent zu Buche.

2014 hatte der stationäre Buchhandel laut vorläufigen Zahlen des U.S. Census Bureau rund 11,4 Milliarden US-Dollar eingespielt, das waren 4,5 Prozent weniger als im Vorjahr. Der Einzelhandel insgesamt verzeichnete ein Plus von 4,0 Prozent.