Verletzung der Markenrechte

Hells Angels mahnen Riva-Verlag ab

Der Münchener Riva-Verlag ist von den Anwälten der Rockergruppe Hells Angels wegen Kennzeichenverletzung abgemahnt worden. Die Abmahnung richtet sich gegen die Abbildung des Hells-Angels-Abzeichens auf dem Buch "Hells Angels. Wie die gefürchteten Rocker Deutschlands Unterwelt eroberten" von Stefan Schubert.

"Die Hells Angels versuchen mit dieser Strategie offensichtlich, kritische Berichterstattung zu unterbinden. Wir lassen uns das als Verlag nicht gefallen und werden durch alle Instanzen dagegen vorgehen", heißt es dazu aus dem Riva-Verlag.

Das Buch "Hells Angels. Wie die gefürchteten Rocker Deutschlands Unterwelt eroberten" bündele die Fakten der Rocker-Organisation und zeige die Zusammenhänge in der 64jährigen Geschichte der Hells Angels von den Anfängen der amerikanischen Bikersubkultur zu den heutigen kriminellen Auswüchsen in Europa und Deutschland. Der Autor Stefan Schubert, geb. 1970, war Polizist bei er Bundespolizei und der Landespolizei NRW. Von ihm liegen bei Riva bereits die Titel  "Gewalt ist eine Lösung" und  "Inside Polizei" vor.

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9 Kommentar/e

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  • Markus Pfeffer

    Markus Pfeffer

    Die "gefürchteten Rocker" sorgen sich um Markenschutzrechte - das ist fast so schön wie die der Werbespot, in dem eine Truppe Biker sich über die Vorzüge des Bausparens auslässt.

  • Ken Tyler

    Ken Tyler

    Die Frage ist: ist das Buch objektiv? Der Autor ist ein Polizist, wohl kaum geeignet ein solches Buch objektiv zu verfassen... Schade, dass man heute geil auf solche Berichterstattungen ist statt sich faktisch und objektiv zu informieren.
    DLzG
    ein Biker der die Szene wirklich kennt...
    Ein Polizist oder ehemaliger Polizist GLAUBT die Szene zu kennen. Er weiß gar nichts...

  • Misanthrop

    Misanthrop

    Nur weil es jetzt die "Hells Angels" sind glaubt man sich jetzt mit deren Namen bereichern zu können...Wozu gibt es denn einen Copyright wenn er nur für die gilt die es sich leisten können-oder was...Das rote Hells Angels auf weissem Grund und der Deadhead (Der geflügelte Totenkopf) sind schon ewig Markenrechtlich geschützt und nicht nur in Deutschland sondern auf der ganzen Welt wie zuletzt eine Deutsche Kleidermarke feststellen durfte-die Jacken nicht mehr verkaufen durften-Wenn die Leute schon alle nach "RECHT UND ORDNUNG" schreien-dann bitte auch wenn das Recht auf seiten von Leuten ist die einige nicht leiden können-und nicht nur für Leute die einem Sympatisch sind!

  • Thors Hammer

    Thors Hammer

    Man muß schon viel Bikerromantik zusammenkramen, um Sympathie mit einer Organisation zu empfinden, deren Geldquellen nicht unerheblich durch Prostitution und Drogenhandel sprudeln und deren Stellung zur "Recht und Ordnung" vorsichtig ausgedrückt innovativ ist.
    Das Buch ist sicherlich nicht objektiv und ebenso sicherlich darauf ausgerichtet, Kohle zu machen. Wie so vieles, was uns jeden Tag angeliefert wird. Dieses Land braucht nicht noch mehr solcher Bücher, sondern eine bessere ausgerüstete, personell verstärkte Polizeikräfte, damit uns diese Biker nicht auf der Nase herumtanzen.

  • Höllenangler

    Höllenangler

    Ja, wenns um Markenrechte geht, dann pochen die harten Jungs ganz streng auf Recht und Gesetz. Immerhin sehen Sie diverse andere rechtliche Regelungen dafür etwas flexibler.

    Genießt der Ku Klux Klan für seine Wichtelmützen und Betttücher eigentlich auch Markenschutz? Was könnten die erst alles an Geld einklagen, wenn sie es drauf ankommen ließen?

  • Tanja

    Tanja

    Der Riva-Verlag wollte doch kürzlich auch ein Buch veröffentlichen, in dem er gesammelte Facebook-Sprüche (einer dieser "lustigen" Spruchsammelseiten auf FB) präsentierte. Da stellte sich dann doch auch heraus, dass nahezu sämtliche der Sprüche dort ursprünglich Tweets und eben einfach nur stumpf abkopiert waren.
    In dem Zusammenhang zeigte der Riva-Verlag schon lustiges Rechtsverständnis (meinte beispielsweise, dass betroffene Twitterer sich bei ihnen melden sollten, wenn sie mit der Veröffentlichung ihrer Tweets nicht einverstanden wären); das Buch wurde letztlich zurückgezogen.

    Aber so verwundert es mich nicht, dass es auch hier wieder der Riva-Verlag ist, der Markenrechte verletzt...

  • Misanthrop

    Misanthrop

    Ich denke hier werden zwei falsche Dinge miteinander verglichen und gegeneinander aufgerechnet...Es geht nicht um Drogenhandel,es geht nicht um Bordelle...Es geht um geschützte Namensrechte...Wenn die Stadtsparkasse einen Rechtsstreit mit Santander führt weil Santander das Rot benützt was sich die Stadtsparkasse Markenrechtlich Sichern lassen hat dann darf wohl auch ein so grosser Verein (nichts anderes sind die Helles Angels Rechtlich) sich seine Zeichen Rechtlich sichern...wie jeder andere Verein auch...Es geht da einfach um Sachen wie T-shirt Drucke und anderes Merchandising und das Recht diesen Namen und das Zeichen nicht an jedem zu sehen...
    @ Thors Hammer: Da weist du aber mehr als die Polizei und unsere Gerichte...aber sicher hast du den einblick womit die Hells Angels ihr Geld machen...Du wirst ja sehr viele kennen die dir das erzählt haben....Wenn du geschrieben hättest das Weltweit nur 2% der Hells angels Polizeilich Vorbestraft sind und das das weniger ist als in manchem Kegelclub dann hättest du wenigstens was wahres geschrieben und nicht Lügen wiedergegeben...Dann sag mir mal wieviele Hells Angels in Deutschland wegen Drogenhandels (was laut Club Statuten verboten ist und zum sofortigen Ausschluss führt) im Knast sitzen...oder wieviele für Zuhälterei...denn ein Bordell zu besitzen und Zimmer zu vermieten ist nicht strafbar-das dürftest sogar du!...Aus dem Grund gehen die Hells Angels gegen so eine Schmierei wie dieses Buch vor...Weil nur eine Lüge an die andere gereiht wird die durch nichts bewiesen wird...

  • beobachter

    beobachter

    @Misanthrop: sehr eigenwillige Rechtschreibung, von dem Inhalt mal ganz abgesehen!!

  • Gachmuret

    Gachmuret

    @Misanthrop:
    "Aus dem Grund gehen die Hells Angels gegen so eine Schmierei wie dieses Buch vor...Weil nur eine Lüge an die andere gereiht wird die durch nichts bewiesen wird..."

    Nun, das tun sie ganz offensichtlich nicht. Sie gehen gegen das Buch vor, weil ihre geschützte Marke drauf zu sehen ist. Gegen den Inhalt gehen sie eben gerade nicht vor.
    Was die Vergleiche mit Kegelclubs angeht: Es wurden nochmal genau wieviele Kegelclubs gerichtlich verboten? Aber ich nehme an, die Liste hier ist auch so eine Lügenansammlung: http://de.wikipedia.org/wiki/Hells_Angels_Deutschl and#Clubverbote Wie der ganze Artikel, wahrscheinlich. Kennt man ja schließlich alles auch von Kegelclubs, aber da redet ja niemand drüber, es sind immer nur die armen, unbescholtenen Motorradfreunde. Die wahre Bedrohung für Deutschland sind die kegler, Taubenzüchter und Skatfreunde. Aber auf dem Auge ist die Polizei ja blind...

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