E-Books

Txtr bringt Reader zur Frankfurter Buchmesse heraus

Das Berliner Start Up txtr stellt nach eigenen Angaben auf der Frankfurter Buchmesse sein Lesegerät txtr reader der Öffentlichkeit vor. Gleichzeitig startet auf txtr.com die bisher größte E-Book-Plattform in Deutschland – mit mehr als 200.000 kommerziellen und mehr als einer Million freien Dokumenten. VON ROE

An der offenen Plattform beteiligen sich nicht nur die kommerziellen E-Book-Anbieter Ciando, libreka!, Libri.Digital und Ingram Digital, sondern auch Projekte wie Gutenberg.org, Manualsmania.org und Munseys.org. Zudem können Mitglieder der txtr Community eigene Texte hochladen.

Ein erstes Ansichtsgerät des neuen txtr Reader wird laut Pressesprecher Fabian Heinrich Anfang August zu sehen sein. Das Gerät wird der erste in größerer Stückzahl verbreitete Reader in Deutschland sein, der den direkten Download von E-Books über eine drahtlose Schnittstelle (WiFi) ermöglicht. Damit, so Heinrich, habe man gegenüber den anderen Geräteanbietern einen Wettbewerbsvorteil.

Für den txtr Reader wird die Display-Technologie von e-Ink verwendet – »die bisher teuerste Komponente der Lesegeräte«, so Heinrich. Der genaue Preis für das Gerät stehe noch nicht fest, »wir wollen aber nicht mit dem Preis, sondern mit den Funktionen des Geräts punkten«, sagt Heinrich. Der txtr Reader solle über die Features verfügen, die die Kunden derzeit erwarteten. In welcher Stückzahl das Gerät derzeit produziert wird, wollte Heinrich nicht sagen. »Wir werden den Reader aber in einer ausreichend hohen Stückzahl zur Markteinführung bereit halten.«

txtr wird nach eigener Einschätzung die deutsche E-Book-Plattform sein, die die meisten EPUB-Dokumente anbietet. Wie viele es sein werden, lasse sich derzeit nicht sagen. »Wir glauben aber, dass EPUB sich langfristig durchsetzen wird«, so Heinrich. Das Angebot umfasst natürlich auch PDFs, etwa durch die Kooperation mit Ciando. Beim Kopierschutz setzt man wie libreka! auf »psychologisches« DRM, bietet aber ebenfalls die Möglichkeit für harte DRM-Lösungen (wie sie libreka! auf Verlagswunsch demnächst ebenfalls ermöglicht).

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