02.01.2006Studien

118.830 Verkaufsstellen für Zeitungen und Zeitschriften

Die Anzahl Presse führender Verkaufsstellen ist nach fünf rückläufigen Jahren erstmalig wieder angestiegen, besagt eine neue Vollerhebung des deutschen Zeitschriften- und Zeitungseinzelhandels.

Wurden 2003 noch 115.945 Verkaufsstellen und im Jahr 2004
insgesamt 115.825 Verkaufsstellen registriert, beläuft sich die in der Stichwoche 39/2005 gezählte Anzahl auf 118.830 Verkaufsstellen. Dies ist im Wesentlichen auf die Erschließung von Discounter-Filialen für den Verkauf von Presse zurückzuführen.

Die Anzahl der „Vollkunden“ (Zeitungen und Zeitschriften) hat sich um 664 Händler auf 94.919 (80 Prozent aller Verkaufsstellen) gegenüber dem Vorjahr (minus 0,7 Prozent) nur leicht zurück entwickelt. Auch im Bereich der Facheinzelhändler konnte der bundesweite prozentuale Anteil bei 2,4 Prozent (Vorjahr: 2,5 Prozent) nahezu stabil gehalten werden.

Die Anzahl reiner Zeitungskunden hat im Vorjahresvergleich um 3.709 auf 22.617 (19 Prozent aller Verkaufsstellen) stark zugenommen. Dies ist insbesondere auf den laufenden Test mit der "Bild"-Zeitung in Lidl-Filialen zurückzuführen. Auch die Bäckereien verzeichnen wie bereits in den Vorjahren einen deutlichen Anstieg.

Die Vollerhebung des deutschen Zeitschriften- und Zeitungseinzelhandels
(EHASTRA: Einzelhandelsstrukturanalyse) wird seit 1970 durchgeführt; seit dem Jahre 1999 unter Herausgeberschaft des Bundesverbandes Presse-Grosso im jährlichen Rhythmus.

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