10.03.2009
Autor: Beatrice Kretzschmar
Rubrik: Medien
Der „Ruhm“ des Daniel Kehlmann
Daniel Kehlmann hat ein neues Buch geschrieben. Dass ist uns spätestens seit der Rezension im Spiegel und der darauf folgenden Klage bekannt. Sein ganz eigener „Ruhm“ eilt ihm voraus. Dass wiederum musste ich feststellen, als ich mich vor ein paar Wochen fest entschlossen auf den Weg zu seiner Lesung in der Leipziger Moritzbastei machte. Nur leider war „fest entschlossen“ nicht genug.
Daniel Kehlmann war da. Ich war da, nur zwischen uns war eine fest verschlossene Tür und ein netter Herr, der bedauernd mitteilte, dass der Ansturm auf die (kostenlose) Lesung den Saal bereits restlos ausgefüllt habe. Na klasse, also keine neun Geschichten über Verstrickungen durch doppelt vergebene ...

