Interview

"Es wird sich viel ändern"

Nikolaus Hansen, der neue Verleger von Arche und Atrium, sprach mit boersenblatt.net über seine Pläne mit den beiden Verlagen. VON HH

Nikolaus Hansen

Nikolaus Hansen © Cordula Giese

Was wird sich in beiden Verlagen ändern? Hansen: Viel. Und zwar nicht, weil sie schlecht aufgestellt sind, sondern weil es darum geht, beide auf die Zukunft vorzubereiten. Der eine, Atrium, hat seine Mitte noch nicht ganz gefunden, der andere, Arche, muss aufbauend auf der erfolgreichen Arbeit von Elisabeth Raabe und Regina Vitali weiterentwickelt werden. Sowohl Arche als auch Atrium sind Verlage mit einer großen, schönen Tradition. Aufgabe wird es sein, diese Geschichte zu spiegeln und zugleich moderne Programme zu machen und diese aufeinander abzustimmen. Bei Arche könnte dann zeitlosere, bei Atrium jüngere Literatur erscheinen. Wie viel Marebuchverlag soll dann in beiden stecken? Hansen: Es sieht ganz danach aus, als würde Denis Scheck weiter als Herausgeber mit mir zusammenarbeiten. Wir sind im Gespräch. Vielleicht lassen wir die alte Arche-Bücherei wieder aufleben. Tim Jung wird wieder als Lektor dabei sein. Eine Konzentration auf Geschichten vom und übers Meer gibt es aber nicht. Nehmen Sie Autoren mit? Hansen: Das wird sich zeigen. Es gibt jedenfalls viele Autoren, die gesagt haben, dass sie gern weiter mit mir zusammenarbeiten wollen. Wie frei sind Sie in der Programmgestaltung? Hansen: Ich bin Verleger beider Verlage, werde mich aber eng mit der Familie Weitendorf, also den Mehrheitseignern, abstimmen – sowohl Silke Weitendorf als auch ihre beiden Söhne sind kompetente und angenehme Gesellschafter, mit denen sich das Gespräch immer lohnt. Ich selbst bin Minderheitsgesellschafter.

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