Online-Buchhandel

Internet-Auktionsplattform Sellbooks online

Soeben ist die Internet-Auktionsplattform Sellbooks online gegangen.

Sellbooks hat sich nach eigener Auskunft auf den Vertrieb hochwertiger antiquarischer Bücher spezialisiert und steht sowohl Privatleuten als auch Händlern als Verkaufsplattform offen.

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41 Kommentar/e

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  • Peter Mulzer

    Peter Mulzer

    Schreck in der Mittagsstunde - der badische Zwiebelkuchen bleibt mir im Halse stecken. Was ist das für ein Unfug! Vertane Chance hoch3...

    Wüßte ich es nicht besser, würde ich das für einen Aprilscherz halten oder für eine HOAX-Seite, zum Necken der Antiquare ins Netz gestellt.

    Dem Urteil der Kollegen will ich nicht vorgreifen und fasse mich daher kurz. Hauptfehler: Die flapsige Form entspricht genau dieser Art Ware überhaupt nicht, dem Kunden für diese Art Ware sagt sie noch viel weniger zu. Höherpreisige Bücher derart nachlässig und lieblos "anzubieten", das ist eine Frechheit!

    An Hochglanz-Schuhcreme für die Einbände ist nicht gespart worden. Dagegen sind Fotos und Beschreibung eine Ohrfeige für jeden Anfänger im Antiquariat.

    Hier wurde eine - an sich nicht einmal so dumme - Idee ganz fürchterlich verhunzt. Ich bin ja nun bei ebay berüchtigt für knappste Beschreibungen, also wirklich kein Beschreibungsfetischist. Gerade deshalb beurteile ich diese Seite mit einer glatten 6 - völlig ungenügend, Schüler muß die Anstalt verlassen!

    Es hat keinen Sinn, mit solchen blutigen Anfängern überhaupt in Kontakt zu treten. Das ist alles ganz fürchterlich.

    Da die guten Leute im Netz die Werbetrommel gerührt haben und kühn und naßforsch aufgetreten sind, dürfen wir unser Urteil ebenso offen abgeben. Dieses Netzangebot ist geeignet, dem Ansehen der Antiquare zu schaden.

  • Arnold Eisengrün

    Arnold Eisengrün

    Ich hab' ja schon viele lächerliche Pseudo-Ebays gesehen, aber das ist schon eher unterirdisch.

    Schöne Bücher in ebaysprach beschrieben, das soll das Zielpublikum hinter dem Ofen hervorlocken? Wenn ja, dann haben die Betreiber das Antiquariat wirklich neu erfunden.

  • Jörg Jahn-Meyer

    Jörg Jahn-Meyer

    Als "antiquariatsunkundiger Buchhändler" war ich natürlich auch heute mal kurz dort. Mein Problem bestand darin, dass ich nur 14 gelistete antiquare Bücher fand. Nun frag ich mich ob ich vielleicht technisch irgendetwas falsch machte oder ob der Inhalt der angebotenen Bücher sogar vielleicht schon ausreicht. Desweiteren könnte ich mir kein einziges dieser teuren Bücher kaufen. Würde ich mir sooo ein teures seltenes Buch wie es dort angeboten wird überhaupt über das Internet kaufen? Würde ich es mir nicht erst einmal anschauen wollen?
    Als ich heute abend zu Hause war, bin ich sofort in mein Wohnzimmer geeilt und habe meine antiquaren Bücher nachgezählt. Gewiss, sie waren nicht soooo teuer, aber es waren mehr. Ich geb ja zu: Die Quantität hat vor der online gestellten Qualität gesiegt. Zumindest hat mein Bücherschrank in der Anzahl der eigenen "alten Schinken" gewonnen. Ich bin ein Gewinner :-)
    Ich bin zwar kein Antiquar, also mag man von vornherein meine unsachliche Art in dieser Angelegenheit entschuldigen. So werte ich es mit meinen direkten Worten: Dat Ding issn Schlag innen Ofen!

  • Michael Stein

    Michael Stein

    Das Sellbooks-Mitglied "Lexikonhandel" (das in Hamburg unter derselben Adresse residiert wie der Inhaber der Domain sellbooks), bietet einige prächtige Stücke an: Die "Schriftensammlung von Petrarca von 1462" zum Festpreis von 270.000 Euro findet sicher bald einen Käufer, sofern sich dieser nicht von den Versandkosten in Höhe Euro 10,- abschrecken lässt ;-)

  • Jörg Jahn-Meyer

    Jörg Jahn-Meyer

    Oh sorry, das hab ich nicht gesehen. Danach hab ich schon immer gesucht. Ein Buch. das jedem da draußen fehlt. Ich hätte "Cordula, die Brillenhexe anzubieten" :-))))
    So, jetzt aber Schluss mit der Stichelei :-)

  • Bernd D. Anders, Hamburg

    Bernd D. Anders, Hamburg

    Bis jetzt sehe ich nur ein paar Bücher zum Festpreis mit für diese Preislage schwer akzeptierbaren Beschreibungen. In dieser Preislage sollte man mindestens 10 -20 Produktfotos, auch Details zu den Mängeln, hinterlegen. Ja: Mängel sollten sowohl in einer eigenen Rubrik als auch mit Fotos belegt werden. Wohlgemerkt: ab 1000 Euro VK. Das sage ich als Händler!

    Die Formulierung in der Hilfefunktion diese würde 'umgearbeitet' und sei deshalb nicht einsehbar, schlägt gegen die Ersteller der Seite. Es ist verständlich, wenn diese noch erstellt wird. 'Umarbeitung' hört sich verdummend an. Sorry!

    Über Provisionen und Grundgebühren, die Händler zu zahlen hätten, habe ich beim Überfliegen auch nichts gefunden. Aber die ständige Wiederholung des Briefkopfes ist ermüdend.

    Strukturierte Angebote zur demokratischer Einflußnahme durch Käufer oder Händler sehe ich nicht.

    Haut mich nicht vom Hocker - zumindest bisher.

  • Wolfgang Höfs

    Wolfgang Höfs

    'Über Provisionen und Grundgebühren, die Händler zu zahlen hätten, habe ich beim Überfliegen auch nichts gefunden. Aber die ständige Wiederholung des Briefkopfes ist ermüdend.'

    http://www.sellbooks.de/contents.php?show=pricelis t

    Wähend die Seite eher bescheiden und unvollkommen wirkt, also im Internet eher einem Standort in einer sehr dunklen Nebenstraße entspricht, sind die Preise einer 1 A - Lage angepasst.
    Und obwohl die Geschäftsführerin eine Juristin ist, ist diese offenbar mit der derzeitigen Flut an zu beachtenden Gerichtsentscheidungen zum Handel im Internet überfordert. Aber es ist ja nicht der Betreiber einer Plattform, sondern der Händler, der in die offenen Messer der Abmahnanwälte läuft. Hier besteht also erheblicher Beratungs- und Handlungsbedarf.

  • Björn Biester

    Björn Biester

    Zur Beachtung: Die Kommentare 6 und 7 stehen aus Gründen, die ich momentan technisch nicht nachvollziehen kann, in der falschen Reihenfolge. Zuerst verfasst wurde der Kommentar von Bernd Anders, darauf antwortete Wolfgang Höfs.

  • Peter Mulzer

    Peter Mulzer

    Ehe ein harmloser Zeitgenosse noch auf die Idee kommt, bei dieser unglücklichen Plattform irgendetwas einzuliefern, muß man nach meiner persönlichen Einschätzung sehr klar w a r n e n davor. Es ist unsere Aufgabe als Fachleute (und in diesem Fall ist schon jeder mittlere Kollege urteilsfähig), unsere Klientel vor Schaden zu bewahren. Wir machen uns ohne eine solche Warnung schuldig der

    *unterlassenen Hilfeleistung*,

    wenn in diesem Fall nicht klar ausgesprochen wird, was Sache ist.

    Ich nehme das gern auf meine Kappe, mitsamt einem unterhaltsamen Prozeß in Hamburg. Wer so blauäugig, unprofessionell und leichtsinnig ins Feld zieht, vor dessen virtuellem Geschäftshaus müssen Warntafeln aufgestellt werden.

    In den Augen vieler Kollegen bin ich mit meinem Ebay-Engagement sowas wie ein Verräter am Gewerbe. Gerade deshalb kenne ich aber nach weit über 2000 Versteigerungsobjekten, gar nicht so selten mit Endpreisen über 1000 Eur, die Untiefen und Fallstricke des freien Bücherversteigerns recht gut. Es kann nur dann funktionieren, wenn eine Vielzahl von Regeln peinlich genau eingehalten werden. Nein, es geht dabei nicht um den juristischen Formal- Schnickschnack - dessen Einhaltung sollte inzwischen selbstverständlich sein. Sondern um die ganze Methode.

    Kosmetische Operationen helfen bei dieser Webseite nicht weiter. Wir müssen uns einfach mal vorstellen, daß nicht nur, wie jetzt, ein Naiver, der zu einigen netten Sachen im Hochpreisniveau gekommen ist, über diese zusammengeschluderte Plattform was verkaufen will - - nein, eine Vielzahl biederer Büchersammler und Antiquare liefert ein und verkauft - in diesem unsäglichen Stil.

    Was wäre die Folge? Ein fürchterliches Hauen und Stechen, eine Welle von Prozessen der ärgerlichsten Art, vom Antiquariat enttäuschte Privastleute, mutlose und vergrätzte Kollegen...

    Mit solch einer Stümperseite kann viel Unglück angerichtet werden. Das m u ß den Leuten gesagt werden.

    Am Ende fällt es den Antiquaren zur Last - sehr mal hin, so unseriös arbeiten die...

  • Peter Mulzer

    Peter Mulzer

    Eben bearbeite ich für Ebay eine (freilich ramponierte) Wurstisen-Chronik und stoße bei dieser Gelegenheit auf eine - sehr gute - ZVAB-Titelbeschreibung des gleichen Hamburger Antiquariats, das auch der Hauptlieferant unserer seltsamen sellbooks-Seite ist. Sollte doch noch Hoffnung vorhanden sein?

    Vielleicht ist das Hamburger Lexikon-Antiquariat so freundlich und klärt uns darüber auf, warum es da nicht seine Kriterien energischer einbringt? Mit der Wurstisen-Beschreibung läßt sich doch arbeiten (Wurstisen Nr. 5 im ZVAB - Antiquarischer Lexikonhandel)!

    Möglicherweise hatten die einfach zu wenig Vorlaufzeit und wollten zur Buchmesse hastig "präsent" sein. Dann wird es jetzt aber Zeit zum Nachbessern.

    Die Grundidee ist gut, die Ausführung bisher gar nicht.

  • Matthias Freih

    Matthias Freih

    In einigen Punkten kann ich zustimmen: Die Beschreibungen der vom Lexikonhandel angebotenen Stücke sind eher knapp als zu lang gehalten, vielleicht zu ebaysianerisch.

    Glücklicherweise obliegt es aber jedem selber, ansprechende Beschreibungen für seine Bücher online zu stellen. Allerdings mag ich nicht über die Erfolge des Lexikonhandels urteilen. Wie bereits ein Kommentator vor mir bemerkte, ist dieses Antiquariat nicht nur bei Sellbooks unterwegs, sondern stellt auf anderen Plattformen andere Beschreibungen zur Verfügung. Vielleicht - und dies ist mein Gedanke - will da jemand seine Bücher verkaufen und ist in der Lage einzuschätzen, was welches Klientel erfahren will.

    Machen wir uns nichts vor: Eine 12 Seitige Beschreibung will sich nicht jeder gerne durchlesen, um einen ersten Eindruck des Angebots zu bekommen. Und bei hochpreisigen Titeln gehe ich davon aus, dass ein Interessent vorher weitere Details anfordern wird. Glücklicherweise ist dies bei Ebay als auch bei Sellbooks möglich.

    Ich bin nicht vom Fach, vielmehr ein passionierter Sammler, der gerne auf die verschiedensten Formen des Verkaufs zurückgreift. Und da ich - anders als anscheinend viele hier - dem Medium "Internet" nicht ganz so kritisch gegenüber stehe - benutze ich auch Ebay & Co., um für mich interessante Titel ausfindig zu machen.

    Daher - und man mag es mir verzeihen, denn ich bin eher "Käufer und Sammler" - werde ich auch weiterhin ein Auge auf Sellbooks werfen. Vielleicht nicht heute, vielleicht nicht morgen, aber sicherlich übermorgen.

  • Jörg Jahn-Meyer

    Jörg Jahn-Meyer

    Im Nachhinein ist mir beim näheren Betrachten aufgefallen, dass das Wort "antiquar" auf dieser Plattform gar nicht fällt. Da könnte ich ja auch meine Neubücher einstellen. Als Laie ist mir das irgendwie zu "unausgegoren".

  • Susanne Knüttel

    Susanne Knüttel

    Als Mit-Inhaberin eines Buchladens mit kleinem, aber feinem Sortiment an antiquarischen Büchern habe ich mich bei Veröffentlichung der ersten Meldung ernsthaft gefragt, wozu die Welt betreffende Seite neben Ebay und dem ZVAB noch brauchen soll.
    Im Gegensatz zu manchem Kollegen hier bin ich nun, da die Seite online ist, aber positiv überrascht, ist sie doch weder - pardon - so langweilig wie das ZVAB, noch so amerikanisch-überladen wie Ebay.
    Sicher ist sie weit, weit, weit davon entfernt, perfekt zu sein, aber wenn ich bedenke, was sich seit meinem ersten Blick vorgestern schon getan hat (Thema Artikel und Hilfetexte), lässt mich das noch hoffen.
    Wenn die Betreiber der Seite weiterhin so nervig-eifrig die Werbetrommel rühren, die Verbesserungsvorschläge von uns Profis nicht ungehört verklingen lasssen und einen langen Atem haben, räume ich der Idee nun doch eine kleine Chance ein. Man darf zumindest gespannt sein.

  • RF Meyer

    RF Meyer

    Sehr geehrte Frau Knüttel,
    erlauben Sie, daß ich Sie direkt anspreche: warum empfinden Sie das Zvab als langweilig?
    Gruß aus Berlin, RF Meyer

  • Peter Franks

    Peter Franks

    Mit viel Interesse habe ich den Ausführungen der "Vorschreiber" gelauscht und kann doch viele der getroffenen Aussagen nicht nachvollziehen.

    Sicherlich sind einige der gemachten Äußerungen richtig, so ist die Hilfe bislang noch nicht perfektioniert, das Angebot noch unzureichend auch über die Gestaltung kann man streiten, aber ich sehe durchaus Potential. Der Aussage, dass auf der Auktionsplattform einige Artikel nicht ausreichend beschrieben wurden und mit nicht ausreichend vielen Bilddokumenten illustriert sind möchte ich entgegnen, dass wer einen Blick in einen Auktionskatalog der einschlägigen Buchauktionshäuser wirft zu den meisten Artikeln lediglich eine Kurzaufnahme findet zu welcher sich zumeist nicht mal ein einziges Bilddokument gesellt, auch wer in den „Buchsuchmaschinen“ sucht wird schnell feststellen, dass dort – wenn überhaupt – lediglich ein Bilddokument beigestellt werden kann und dass selbst dieses Angebot von den wenigsten Antiquaren genutzt wird. Gern erinnere ich an dieser Stelle an eine Gruppe junger Leute die vor einigen Jahren das „ZVAB“ ins Leben riefen und in diesem Atemzug erinnere ich auch an all den Spot und den Hohn welchen Sie von dem Großteil der Antiquare ernteten, heute gestaltet es sich so, dass wohl jedes Antiquariat - das etwas auf sich hält - diesem Verzeichnis beigetreten ist; welch ein Wandel. Mein Ratschlag lautet daher, abwarten und Tee trinken, schaun wir mal...

  • Peter Mulzer

    Peter Mulzer

    1.
    Daß die Ur- und Frühgeschichte des ZVAB mit Hohn und Spott seitens der Kollegen verbunden gewesen sei, kann ich so nicht unterschreiben. Wie war unsere Situation damals? Die unendliche Mühsal des Abtippens der Titelaufnahmen auf Registerkärtchen, dann die Satzherstellung in der Druckerei oder - Gipfel des Fortschritts - die Kopie des Typoskripts im Kleinoffsetdruck, das alles bestimmte ja unseren Arbeitstag.

    In dieser nur mäßig poetischen, in Wahrheit ziemlich fürchterlichen Zwangsanstalt war jede moderne Verbesserung willkommen und wurde nach jedem Strohhalm gegriffen. Ich vergesse nie, wie ich einen der ersten EDV-Kästen (war es nicht ein Ur-Commodore?) für 5000 Mark erworben und vom Güterbahnhof abgeholt hatte. Die Revolution der Tagesarbeit war geradezu revolutionär (die diversen Abstürze mit totalem Textverlust dann freilich weniger auch).

    Das Klima, in dem die Berliner angefangen hatten, war also unbedingt p o s i t i v, seitens der Kollegen war damals eine optimistische Erwartungshaltung die Regel. Und dann, man darf das nicht vergessen, war der Absatz damals traumhaft. Könnte ich doch noch einmal die Verkaufsmargen meiner Jura- und NS-Listen aus dem frühen 1990er-Jahren erzielen...

    Das Internet war damals aber ein wilder Westen, eher noch verließen wir alten Unihasen uns auf das Usenet. Wir trauten dem Internet nicht recht über den Weg. In den Anfangsjahren des ZVAB gab es zudem praktisch keine Organisatioin der mittleren Antiquare. "Aus dem Antiquariat" war eine hochwissenschaftliche, ausgezeichnet redigierte Fachzeitschrift, aber die Bedürfnisse des mittleren Listenantiquars spiegelten sich höchstens in den - sehr reizvollen - "Antiquariatsbesuchen" und in den Versteigerungsberichten. Maximiliansgesellschaft und Co. und der ewig gleiche kleine Kreis der Verbands-Spitzenhäuser beherrschten die Verhältnisse absolut - der Rest des Gewerbes durfte auf den Messen etwas Höhenluft schnuppern, war im Übrigen aber auf sich selbst angewiesen, sprich: Von Gott und der Welt verlassen.

    (Ich erspare mir und Ihnen die Beantwortung der nahelieghenden Frage, ob es heute sooo viel anders sei). - Die Berliner haben sehr gute Pionierarbeit geleistet in EDV-Dingen, auch wenn ich hier einmal ein Geheimnis verraten will, das ich bisher aus Loyalitätsgründen für mich behalten habe. Bei den Vorarbeiten zu unserer Genossenschaft war ich auf die Spuren der US-Genossenschaft der Antiquare "Tomfolio" geraten, durfte deren Forum mit mehreren tausend Postings durchsehen und wühlte mich dann - es lebe das Usenet - in die Vorläuferatenbanken lange vor Tomfolio und deren Diskussion in den USA. Ich stellte fest, daß das ZVAB - bei allen Verdiensten - doch sehr viel aus den USA hatte lernen können. Dort wurde alles im Vorlauf von etwa 2-3Jahren bereits entwickelt. Diese Feststellung soll nicht die eindrucksvolle Fleißarbeit des ZVAB in den Berliner Anfangsjahren schmälern, nur ein wenig relativieren. So fürchterlich neu war das alles nur für unseren deutschen Markt gewesen.

    Nochmals: Wir Antiquare erkannten die Bedeutung der neuen Absatzformen, waren überwiegend begeisterte EDV-Anhänger und - - weit davon entfernt, uns über das ZVAB lustig zu machen. Nur war, dies in Klammern, die Öffentlichkeitsarbeit der Berliner sehr schlecht. - Interessantes Thema, das ich hier mit Bedauern abbreche.


    2.
    Sellbooks - lasset uns über den grauenhaften Namen schweigen - können wir nicht so betrachten, als hätten wir da einen Ableger-Versuch im Ebay-Standard vor uns oder den schon oft unternommenen Anlauf zu einer kleinen Edelware-Plattform auf dem Niveau eines kleinen Firmenverbunds. Sowas war ja schon öfter da.

    Sondern hier geht es um die Aufstellung einer Verkaufsmaschine im Bereich der Edelware und der klassischen Versteigerungshäuser. Hier gelten ganz andere, weitaus verschärfte Regeln als unter uns etwas hemdsärmligen mittleren Antiquaren. Haben Sie sich, um ein praktisches Beispiel zu zitieren, die ersten kleinformatigen Kataloge des Hauses Kiefer (Pforzheim) aus den Anfangsjahren aufbewahrt? Dann werden Sie sehen, daß mit recht wenig und überwiegend bescheidener Versteigerungsware eben doch konsequent nach den

    *klassischen Regeln des seriösen Buchversteigerns*

    gearbeitet worden ist. Das ist Herrn Kiefer, der durchaus, wenn mich mein Gedächtnis nicht täuscht, als abenteuerlicher Kistenschieber und Antiquar der Praxis angefangen hatte, bestimmt nicht immer leicht gefallen. Auch mich würde das nerven, so exakt und seriös beschreiben zu müssen. Denn hinter den "knappen" Beschreibungen guter Versteigerer stecken ja,das hat mein Vorredner übersehen) die vielen Dinge des U n g e s a g t e n, bei denen der Käufer aber erkennt, daß sie auch durchgeprüft worden sind und nur deshalb nicht aufgeführt werden, weil es "durchgesagt" ist, daß man das (nach Prüfung) nicht (be-)schreiben muß.

    Was meint dieses "durchgesagt"? Im höherpreisigen Bereich verläßt sich der Kunde darauf, daß sein Gegenpart alle R e g e l n, die im Lauf der Jahrzehnte üblich geworden sind im seriösen Versteigerungsgeschäft, e i n h ä l t. Tut er das nicht, dann erkennt, ja ich möchte sagen "fühlt" der Interessent solcher Ware, daß da etwas nicht stimmt und zumindest sein Gegenpart kein Experte ist.

    Wird ihm dieses

    *Grundgefühl der Sicherheit"

    aber nicht gegeben, dann fällt der ganze Kuchen des Versteigerers zusammen wie ein Gugelhupf, bei dem die Hefe vergessen worden ist. Versteigern von besserer Ware lebt vom V e r t r a u e n. Ich kann das in gewissem Ausmaß auch spielen, sozusagen "türken". Müßte ich z.B. das tun, würde ich es mir zutrauen. Die Kunden, auch die erfahrenen, würden es nicht merken, wohl aber die werten Kollegen.

    Dieses "so tun als ob" ist aber das Allermindeste, was eine seriös sein - oder werden - wollende Plattform leisten muß. Fügt sie sich in diese Regeln des seriösen Versteigerns und des Umgangs mit guter Ware nicht ein - - dann ist das fürchterlich.

    Etwa so wie ein Priester, der das Hochamt im Dom in Jeans zelebrieren will.

    Sie sehen, meine Kritik setzt am Kern des verunglückten Unternehmens an, über äußere Quisquilien kann man immer reden. Die neue Plattform verletzt den G e i s t des seriösen Umgangs mit höherpreisiger Ware. Und darum muß vor ihr gewarnt werden.

  • Stefan Müller

    Stefan Müller

    Sehr geehrter Herr Mulzer,
    warum so neidisch? Sie ziehen sich in die - ach so gute - alte Zeit zurück (http://www.zuraltenzeit.de - nomen est omen!). Geben Sie doch einer neuen Idee wenigstens eine Chance. Der Markt selbst wird bestimmen, was daraus wird.
    Oder sollen wir alle in Ihrer guten alten Studentenzeit stehen bleiben?
    Interessant finde ich Ihre Feststellung, der Geist des Umgangs mit höherpreisiger Ware würde auf der neuen Plattform sellbooks.de verletzt werde.
    Wenn ich auf Ihre (optisch mich übrigens nicht ansprechende) website schaue, finde ich dort kein höherpreisiges Buch. Woher nehmen Sie die Erfahrung im Umgang mit Büchern, die 20., 50., oder 100.000.- Euro kosten??
    Bei uns sagt man: Man muss auch gönnen können...

  • Peter Mulzer

    Peter Mulzer

    Sehr geehrter Herr Müller,

    warum man bei mir immer persönlich werden muß, weiß der Geier. Aber bitte: Meine kleine Webseite ist ein Hilfsmittel, um die Alsatica, die ich gerade bearbeite, irgendwie darzustellen. Sie wendet sich kaum an einzelne Kunden, ich habe sie nur für einige französische Institutionen als Checkliste ins Netz gestellt. Diesen Zweck erfüllt sie.

    Zu "Neid" habe ich keinen Anlaß. Wie z.B. Kollege Dumjahn, die tschechischen oder auch viele unsererer Schweizer Antiquare bin ich arbeitstechnisch ein absoluter Sonderfall. Mir sind übrigens teure Objekte aus eigenem Ankauf bestens vertraut, wer mich kennt, der weiß das. Nur ein Stichwort: Ich habe in meinen Fahrtenbüchern 1,3 Millionen Auslandskilometer für Ankaufsfahrten nachgewiesen. Das soll mir mal jemand nachmachen.

    Das hindert mich aber gar nicht, M i t l e i d zu haben mit unseren unteren und mittleren Kollegen. Kein Anlaß also, auch nur ein Wort zurückzunehmen von meinen Texten heute: Eine kleine Drohnenschicht der messebetreibenden Edelantiquare bezieht ihre Ware zu etwa 75 % von ihren armen Kollegen, lobt sich selber noch für das "schöne Bargeld, über das diese ja so froh sind" - und schiebt diese Spitzenware mauschelnd und schachernd auf den Messen weiter.

    Früher waren diese Kollegen tatsächlich notwendig, ja unentbehrlich: Durch ihr Fachwissen, ihre Beziehungen, ihre Absatzkenntnisse. Heute sind sie

    *unnötig wie ein Kropf*,

    sie haben es nur noch nicht gemerkt.

    Es lebe die Netzversteigerung der 90 % - die Armen erheben ihr Haupt und schalten die Drohnen des Zwischenhandels aus. Darum: Schluß mit der großen Messelüge!

  • Peter Mulzer

    Peter Mulzer

    (Da bin ich vorhin durcheinandergekommen, ich nahm an, Sie bezögen sich auf den "Messe"-Beitrag. Ich habe das dort richtiggestellt und bitte um Entschuldigung)

    Erst jetzt wird mir klar, daß Sie uns mit Ihrem Beitrag nahelegen wollen, dieser fürchterlichen neuen "Plattform" eine, ich zitiere, Chance zu geben...

    Verzeihen Sie, aber soviel Chuzpe hatte ich Ihnen nicht zugetraut. Sie verteidigen die mißratene Plattform auch nicht mit e i n e m Argument gegen meine/ unsere Kritik, nein - Sie reden mir Brotneid und Mißgunst ein.

    Wenn Ihnen das Grundsätzliche meiner Kritik an dieser - in tiefem Sinn - unseriösen Plattform nicht einmal eine sachliche Gegenargumentation wert ist - - dann diskutieren wir hier doch wohl besser nicht weiter. Meinen Sie nicht auch?

  • Susanne Knüttel

    Susanne Knüttel

    Sehr geehrter Herr Mulzer,
    ich wollte mich gerade in die Diskussion einschalten, um den Kollegen Müller etwas argumentativ zu unterstützen und Ihrer bisweilen doch sehr undifferenzierten Kritik an der neuen Seite zu begegnen. Aus Interesse an Ihrer Person und Ihrer Tätigkeit als Antiquar habe ich Sie bei Google gesucht. Die Erkenntnisse, die ich dort über Sie gewinnen konnte, lassen mich sprachlos und bleich vor Entsetzen zu dem Schluss kommen, dass eine Diskussion mit Ihnen wohl nicht lohnt.
    Und obwohl ich das eigentliche Thema - die neue Plattform -für interessant und diskussionswürdig halte und mir durchaus das ein oder andere Argument gegen Ihre Ausführungen einfallen würde, verlasse ich diese Runde deshalb hiermit.

  • Stefan Müller

    Stefan Müller

    Sehr geehrte Frau Knüttel,
    schade, daß Sie sich von hier verabschieden.
    Mit Ihnen hätte sich eine sachliche Diskussion bestimmt gelohnt.
    Wenn sich alle von hier verabschieden, diskutiert Herr Mulzer vielleicht allein mit sich selbst weiter und wir haben alle etwas zu lesen...
    Noch einen schönen Abend allseits.

  • Peter Mulzer

    Peter Mulzer

    Sie sollten versuchen, meinen Sachargumenten zu begegnen und nicht wolkige persönliche Andeutungen zu verbreiten. Aber wenn Sie es denn so brennend interessiert: Ich bin Kriminologe mit langjährigem Universitätsstudium, und auf meine alten Tage genehmige ich mir die Erstellung einer Doktorarbeit. Der Bereich - Randthemen der Pädophilie - hat mir, wie allen Fachleuten, die auf diesem prekären Gebiet arbeiten, eine Flut von Verleumdungen, gefälschten Postings usw. eingebracht. Das Netz davon reinigen zu wollen wäre völlig sinnlos. Ich verfüge juristisch über eine absolut blütenweiße Weste, sapienti sat.

    Meine wissenschaftliche Arbeit ist, wie ich meine, nicht unwichtig. Dabei von den Tätern wie den selbsternannten privaten Schützern ins Feuer genommen zu werden, von beiden Seiten also, das ist der Preis, den der Wissenschaftler zu zahlen hat, den damit befaßten Journalisten geht es nicht besser.

    Was dieses wirklich unerfreuliche Thema hier zu suchen hat, das ist mir höchst unklar. Vielleicht haben Sie die Güte, den Intrigenstadel zu verlassen und zu den Sachargumenten zurückzukehren.

  • Peter Mulzer

    Peter Mulzer

    Notwendiger Nachtrag: Die Abfolge von Emails, die sinnigerweise ganz am Anfang "meiner" Google-Nachweise steht, ist eine Ganzfälschung. Es geistern noch mehr solcher getürkten Emails durchs Netz. Gegen den Verbreiter und Mitbetreiber der dortigen Seite habe ich bereits am LG Freiburg mit Erfolg geklagt.

    Mit solchen Dingen muß man als Kriminologe leben. Der ganze Bereich ist ein einziger Sumpf.

    Dies gilt nicht für unseren schönen Antiquariatsbereich, deshalb: Bitte zurück zu den Sachfragen, wenns beliebt.

  • Christoph Schäfer

    Christoph Schäfer

    Herr Mulzer,

    a) wenn Sie "Kriminologe" sind bitte ich den Nachweis zu erbringen ! (Kein Geschwafel, Abschlußzeugnisse !)

    b) Sie haben seinerzeit in Freiburg NICHT mit Erfolg geklagt ! (Mir liegen die entsprechenden Akten vor, Pech, nicht ?)

    c) Sie sind sowohl aus unseren Antiquars-Chat geflogen, als auch aus diversen Pädo-Chats, weil Sie ein "Forentroll" zu sein scheinen, der wohl jeden Betreiber irgendwann dazu bringen wird SIe zu sperren.

    d) Als Beispiel Ihrer "Argumentations"-Strategie; SIe werden gefragt ob Sie jemals hochwertige Ware gehandelt hätten, Sie verweisen auf Millionen gefahrener Dienstkilometer.

    e) Ich hoffe, daß spätestens mit diesem thread jedem/ jeder Leser/in klar geworden ist, daß es sich nicht lohnt auf Sie einzugehen ...

    Christoph Schäfer

    PS: Ersparen wir diesem Forum die Themen die Sie vorgeben "wissenschaftlich" zu bearbeiten, die kann man sich bei Interesse bequem ergoogeln (groups !), die screenshots aus einschkägigen Foren und der in der "guten alten Zet" von Ihnen geplanten site, wegen der ich Sie seinerzeit in Düsseldorf angezeigt hatte und die Sie dann aus dem Netz nahmen, Stichwort "Brongersma", sind bei der Düsseldorfer Kripo dokumentiert.

    Ich denke, daß jetzt noch enige Tage Geplänkel folgen wird und dann ist dieses unwürdige Schauspiel auch hier vorbei !

    Unbekannterweise vielen Dank an Frau Knüttel, Ihre Vermutungen gehen genau in die Richtung meiner langjährigen Recherchen zum Thema "Peter Mulzer" alias "alteskrokodil".

  • Peter Mulzer

    Peter Mulzer

    Werter Kollege Schäfer,

    jeder Antiquar, der Teilnehmer der alten Antiquarsforen war, kennt Ihre beständigen Angriffe gegen meine Person. Das sind Phänomene aus dem borderline-Bereich: Ein pathologischer Haß, den ich mir nicht erklären kann. Das alles gehört nicht in dieses Forum noch überhaupt in ein Kommentarforum für Buchhändlerfragen. Ihre Methode ist Rufmord im Internet.

    Ich beantworte Ihre Fragen deshalb nur in der gebotenen Kürze.

    Zu a) Erfreulicherweise wurden damals noch höchst detaillierte Studienbücher geführt - ich liebe das meine heiß und innig. - zu b) Über Ihre Meinung wird sich das Landgericht wundern: Ich habe erfolgreich geklagt. - zu c) Sie waren, mit einer kleinen Gruppe weiterer Antiquare, an der Zerstörung meiner Idee einer e c h t e n Genossenschaft der Antiquare beteiligt und hatten alles Interesse daran, meine Vorschläge und Überlegungen abzuwürgen. Wem keine Sachargumente mehr einfallen, der grenzt aus. Die Pädophilen verwiesen mich aus ihren Foren, nachdem meine wissenschaftliche Arbeit dort bekannt geworden war. zu d) Über die Art meiner Ware unterrichtet Sie ein Blick in ebay, zum beispiel in der jetzt laufenden Woche; mein Name dort ist „alteskrokodil“, im übrigen firmiere ich dort mit offener Namensbezeichnung. Sie werden in der Rückschaufunktion bei ebay manchen Titel über 1000 Eur finden. - Ich bin altmodisch genug, gefahrene Dienstkilometer beim Ankauf als eines der Krtiterien für den Fleiß eines Antiquars zu betrachten. - Zu Ihrem Nachtrag: Senator Brongersma, langjähriger niederländischer Reichstagsabgeordneter und Rechtsanwalt, ist die tragische Schlüsselfigur für die Grundthese meiner Arbeit. Wiki informiert den interessierten Leser dazu umfassend. Hier zur Ergänzung nur: Pädophilen gelang es damals, den genialen Rechtspolitiker irrezuführen und ihn vor ihren Karren zu spannen. Ich bin (genau deshalb) absolut kein blauäugiger Verfechter seiner Thesen, halte sie aber für hochwichtig für jeden, der sich mit homosexuellem Verhalten Jugendlichen gegenüber befaßt. - Ihre angeblichen Rechtswege sind mir nicht bekannt. Ich habe vielmehr den Namen Brongersma dann nicht mehr benutzt, als mir Tonbänder der letzten „Luxemburger Tagung“ zugänglich gemacht wurden. Das geht Sie im Einzelnen nichts an und gehört nicht hierher. - Unter den Pädophilen bin ich b e s t g e h a ß t .

    Sie sind das bedauerliche, aber lehrreiche Beispiel eines Kollegen, der ihm völlig fehlende Sachargumente aus unserer beruflichen Diskussion - ich habe noch nie ein gescheites Wort über die Situation der Antiquare aus Ihrer Feder gelesen - durch sachfremde persönliche Intrigen ersetzen will. Steckt dahinter die gute alte Homosexuellen-Hetze? Mit mir wird Ihnen das nicht gelingen.

    Ich darf um den Anstand bitten, diese sachfremde Diskussion hier nicht weiterzuführen.



  • Jörg Jahn-Meyer

    Jörg Jahn-Meyer

    Ich find das als gaaanz normaler Buchhändler hier langsam interessant mitzulesen!
    Da ist das Thema die Neueinführung von sellbooks!
    Man informiert und attackiert sich hier jedoch mit Inhalten aus Prozessen.
    Man spricht über Homosexualität.
    Man spricht über pädophile Machenschaften.
    Was kommt als nächstes? Eva Hermann vielleicht?
    Meine Herrn Sie machen grade mein erfürchtiges Ansehen eines Antiquars kaputt, welches ich aus dem "Bilderbuch" kenne.

    PS: Meinem Hund sag ich immer "SITZ" oder "PLATZ" wenn er über die Strenge schlägt!

  • Peter Mulzer

    Peter Mulzer

    Lieber Herr Jahn-Meyer,
    1)
    zugegeben, das kann Ihnen sicher nicht in jedem Berufsstand geschehen. Es gibt zum Beispiel nur sehr wenige Buchhändler, die aus anderen Berufen herkommen und ihrem Broterwerb nolens volens des Geldes wegen nachgehen - mit dem Herzen und einem Teil ihrer Zeit aber in ihrem "eigentlichen" erlernten Beruf verblieben sind.

    Bei Buchantiquaren im Mittelfeld ist das aber ganz typisch und mehr oder minder die Regel. Es gibt unter uns Kunsthistoriker, Germanisten, Juristen (massenweise übrigens) und Kriminologen, von letzteren mindestens einen.

    Nun entstehen, wie in jedem anderen Beruf, Streit und Konflikte, bei den Antiquaren öfter als anderswo . Der Konflikt kann nun entweder via Privatleben, brot-beruflicher oder neigungs-beruflicher Qualifikation ausgetragen weden.

    Da mein Kontrahent in meinem Fall keinen Anhaltspunkt im Privatleben finden kann und meine brot-berufliche Qualifikation, wir hoffen es immerhin, auf halbwegs festen Füßen steht - hat er sich in meine neigungs-berufliche Qualifikation festgebissen. Die erscheint ihm unzureichend, und das tadelt er.

    Ungewöhnlich an dieser Auseinandersetzung ist nur, daß ich meinerseits gegen den Kollegen Schäfer weiter nichts habe. Ich bleibe ganz ruhig, stelle seine Behauptungen richtig, insofern sie unzutreffend sind - und das wars dann.

    Weshalb er sich in *diesem* Thread, der thematisch dazu paßt wie die Faust aufs Auge, geäußert hat, das müssen Sie ihn fragen - ich weiß es nicht. Sie werden mir bei einigem Nachdenken aber zustimmen, daß ich sofort zu antworten hatte.

    2)
    Dem Thema des armen, mißbrauchten Threads "sellbooks" hat das, wenn wirs gelassen sehen, eigentlich gutgetan. Wie eine Kollegin übereinstimmend mit mir (in dem etwas neueren sellbooks-Thread) heute schon festgestellt hat, mausert sich sellbooks rapide und scheint zu dem zu werden, was wir hoffnungsvoll prognostiziert hatten (vergleichen Sie bitte den älteren Thread hierzu).

    Ich bin darüber froh und wäre der letzte, um sellbooks nicht das Recht einer "schweren Geburt" einzuräumen. An unserem professionellen Entsetzen mag man sehen, wie entschieden und schnell die (vermeintlich verschlafene) Berufsgruppe der Antiquare auf fehlerhaftes Vorgehen reagiert.

    Nun geht es voran, wir wollen uns den Sachfragen zuwenden und den Antiquaren, wenns denn sein muß, auch einmal das Recht auf persönliche Abneigungen zugestehen.

    Wir gehören ja mehr oder minder irgendwie alle auf die Couch, Buchhändler und Antiquare sind treue Kunden der Analytiker. Nehmen Sie es mit Gelassenheit!

  • Peter Mulzer

    Peter Mulzer

    Lieber Herr Jahn-Meyer,

    1)
    Ihre verwunderte und wohl auch etwas verärgerte Anfrage hat bei nährer Überlegung eine ganze Menge zu tun mit dem sellbooks-Thread, in dem Sie sich schon verloren geglaubt hatten. Kleiner Exkurs:

    Das ZVAB hat ja ein gemeinsames Bestellprogramm mit dern Buchhändlern, das sich (in diesem Fachforum dürfen wir offen reden) einigermaßen dahinquält, zahlenmäßig nie so recht in die Gänge gekommen ist. Wir hatten unter uns Antiquaren schon vor einer Reihe von Jahren die Frage einer Zusammenarbeit zwischen Buchhandel und den Antiquaren ausführlich diskutiert, es sind etwa 10 A4-Seiten, die wir auf meine Anregung hin damals gemeinsam erstellt hatten. Das ZVAB-Zusammenarbeitsprogramm war dann, wie es leider die Regel ist bei allem, was Antiquare gemeinsam auf die Beine stellen wollen, nur ein schäbiger Rest der damals angedachten Projekte.

    Das Hauptproblem einer Zusammenarbeit ist hier die fehlende S e r i o s i t ä t der Antiquare in den Augen der Buchhändler. Betrachtet man die - bis zum Erbrechen, wenn Sie mir den Gefühlsausbruch gestatten - quälende und lähmende Bürgerlichkeit, Ehrpusseligkeit, Langeweile und Beschränktheit des Buchhandels-Berufs, dann allerdings muß der Antiquar aus der Sicht des Buchhändlers eine gefährliche und zweifelhafte Existenz sein.

    Für den Buchhändler sind wir Antiquare die

    *Zigeuner im grünen Wagen.*

    Der Buchhändler betrachtet uns mit jener Mischung aus abgrundtiefem Neid und selbstbewußtem Hochmut, den Sie beim Altmeister aus Kilchberg passim nachlesen könnten. Ich sage "könnten", denn die Buchhändler sind typische sehnsuchtsgetriebene Enttäuschte, die ja im Beruf selber nicht allzuviel lesen dürfen. Sie quälen sich durch ihren unsäglich trockenen, zugleich mühseligen wie langweiligen Alltagsberuf - - und träumen derweil davon, ein Antiquar zu sein. Oder ein Maler, oder ein Dichter.

    Daraus entsteht natürlich eine Haßliebe. Wir Antiquare können das etwas entschärfen, indem wir die langweiligen Seiten, die unser Beruf durchaus hat, hervorkehren (und tatsächlich gibt es Kollegen, die so staubtrocken arbeiten wie der geplagteste Buchhändler). Aber es geht uns Antiquaren wie der Landmaus - wir kennen und lieben unsere Freiheit und bedauern die Stadtmäuse zutiefst in ihrem speck- und käsegefüllten Kerker, Buchhandlung genannt.

    (In welchem Speck und Käse für den kleineren Buchhändler dann bei näherem Hinsehen eher kümmerlich zu nagen sind, aber das ist dann wieder ein anderes Kapitel.)

    Wir sagten, die Grundhaltung der betulichen und ehrpusseligen Buchhändler uns Antiquaren gegenüber sei Mißtrauen und Neid.

    Wobei, ehe die Kollegen empört aufschreien, natürlich wieder einmal die Grundregel im Umgang mit Antiquaren beherzigt werden muß: Es gibt eine schmale Schicht von Spitzenantiquaren, die bürgerlicher und besser arbeiten als viele Buchhändler. Und es gibt eine, dito recht kleine, Gruppe erfolgreicher und äußerst pingeliger Häuser im Mittelbereich. Diese beiden Sonderfälle sind in Gedanken i m m e r besonders zu behandeln. - Bleiben vier Fünftel der Antiquare, rund 800 also im deutschsprachigen Bereich, auf die die erwähnten Vorurteile der Buchhändler z u t r e f f e n.

    2)
    Wenn das so ist, dann befinden wir uns auf einmal mitten im "sellbooks"-Thread! Denn ich hatte der jungen Plattform in den ersten Tagen einen

    *ganz gravierenden Verrat an den Grundideen des seriösen Hochpreis-Versteigerns*

    vorgeworfen. Was meint(e) das? Nicht nur der Buchhändler, sondern jeder Bürger vom kleinen Beamten bis zum Grafen und Industriellen wittert, ahnt, vermutet und befürchtet, daß wir Antiquare eine Art künstlerischer, mehr oder minder genialer, jedenfalls aber mit spitzen Fingern anzufassender Z i g e u n e r seien.

    Nun brauchen Sie nur noch 1 + 1 zusammenzuzählen, um auf das Erfolgs- und Patentrezept der Versteigerer zu kommen: S i e sind unbedingt seriös, s i e vermeiden
    jeden Anschein des zigeunerhaften, mit dem wir Antiquare behaftet sind. So stellen sie sich dar als die Seriösen, denen man höherpreisige Bücher blind anvertrauen kann.

    Wer also im oberen Segment versteigern will - und das hat sellbooks sich auf die Fahnen geschrieben -, der muß à tout prix ehrpusselig, konservativ und seriös daherkommen. Diese I m a g e f r a g e hat sellbooks gröblich verletzt.

    Ich war (und bin) mit meiner Kritik an Sellbooks noch viel zu zurückhaltend gewesen. Es gibt eine Reihe von Kollegenseiten, die das Image eines mittel- und hochpreisigen Versteigerungshauses schon von der optischen Gestaltung her weitaus besser erfüllen als das, in diesem Punkt, immer noch jämmerliche und ärmliche Sellbooks.

    Daß die Macher von Sellbooks offensichtlich keine Antiquare sind, macht die Geschichte noch komplizierter. Ein Antiquar - wenn ich von mir ausgehen darf - hätte gewiß instinktiv gewußt, daß er um erfolgreich Höherpreisiges im Netz zu versteigern, zuallererst aus seinem grünen Wagen draußen vor der Stadt ausziehen, seine Lumpen verbrennen und so tun muß, als sei er Graf Koks und/oder ein Sachbearbeiter bei der Staatsbibliothek.

    Wenn Sellbooks das nicht subito fertigbringt, wird nie etwas draus.

    Ich darf mich freundlich verabschieden.




  • Arno Nühm

    Arno Nühm

    Kann man eigentlich auch Trollen in Blogs Hausverbot erteilen?
    Der Typ ist ja voll peinlich.

  • Peter Mulzer

    Peter Mulzer

    Nichts einfacher als das. Vorausgesetzt, Sie begründen es mit mehr als 15 Worten. Bis dahin nehme ich an, daß Ihnen keine Argumente einfallen.

    Nehmen Sies nicht übel. Schreibe ich für Ihren Geschmack zuviel - - Sie schreiben mir zu wenig.

    Unbequeme Wahrheiten anzuhören, auch das will geübt sein. Wird das nicht gewünscht - ich bin hopplahopp fort.

  • Michael Welslau

    Michael Welslau

    Zitat:
    ---
    Notwendiger Nachtrag: Die Abfolge von Emails, die sinnigerweise ganz am Anfang "meiner" Google-Nachweise steht, ist eine Ganzfälschung. Es geistern noch mehr solcher getürkten Emails durchs Netz. Gegen den Verbreiter und Mitbetreiber der dortigen Seite habe ich bereits am LG Freiburg mit Erfolg geklagt.
    ---

    Herr Mulzer,

    ich bin grad darauf aufmerksam gemacht worden, dass Sie hier erneut Ihre Lügen verbreiten.

    Sie als "Kriminologe" sollten eigentlich wissen, wann man von einem "erfolgreichen Klagen" sprechen darf? Dazu gehört mindestens ein Urteil und die Befolgung.

    Sie haben mich seinerzeits verklagt, richtig. Ihr Begehren war, dass die Veröffentlichungen wie z.B. unter http://www.regenbogenwald.de/news/nlshow.php?date= 17.02.2003 untersagt werden.

    Was ist passiert?

    Die Veröffentlichungen stehen (zu Recht) immer noch im Netz, da es (leider) bis heute noch kein Urteil dazu gab.

    Was hat es gebracht?

    Kosten in Höhe von 2.500 EUR auf unserer Seite, die bisher noch nicht zurückgeflossen sind. Diese müssen noch von uns gegen Sie tituliert werden, was baldigst geschehen wird. Und fast hätten Sie über diese Schiene es geschafft, den Regenbogenwald mundtot zu kriegen, indem uns die finanziellen Mittel zum Überleben ausgegangen wären und wir die Seite, die sich Betroffenen sexuellen Missbrauchs und gegen Pädophilie richtet hätten nicht mehr betreiben können. Genau DAS war Ihr Ziel, aber auch daran sind Sie kläglich gescheitert!

    Vergessen Sie nie, damals, zu der Zeit in der Sie scheinbar immer noch leben, war die Welt schon sehr klein, aber inzwischen bin ich wohl einmal wöchentlich in Freiburg, gaaanz nah bei Ihnen. Ich freue mich schon auf den Tag, an dem ich mit einem Gerichtsvollzieher bei Ihnen vor der Tür stehe! Und ich kann mir gut Vorstellen, dass noch jemand Gaudi daran haben wird.

  • Peter Mulzer

    Peter Mulzer

    1.
    Selbstverständlich ist Ihnen vom Landgericht Freiburg verboten worden, den verleumderischen Text, gegen den ich geklagt hatte, weiter zu veröffentlichen.

    2.
    Ihre gesamten Unterstellungen gegen mich sind Fälschungen und Verleumdungen.

    3.
    Darf ich Sie darauf hinweisen, daß Sie sich mit Ihren Verleumdungs-Aktionen im Netz gegen mich schon in weitestem Umfang strafbar gemacht haben? S i e - nicht ich.

  • Michael Welslau

    Michael Welslau

    Zu 1.: Ohne ein Urteil, weil Sie vor dem LG Freiburg nicht einmal einen formgerechten Antrag stellen konnten, interessant...

    Zu 2.: Machen Sie sich doch nicht lächerlich! Im Gegensatz zu Ihnen stehe ich nicht auf minderjährige Kinder! SIE selbst haben dies aber zuhauf im Netz dokumentiert un darauf bestanden zu unterscheiden, dass SIE auf Kinder zwischen 14 und 18 Jahren stehen und nicht auf Kinder unter 14 Jahren.

    Zu 3.: Und Sie machen sich strafbar der Körperverletzung, da ich schon Bauchkrämpfe vom Lachen bekomme!

    Herr Mulzer, es sind inzwischen wieder Jahre vergangen und Sie sind immer noch naiv genug geblieben zu glauben, Sie könnten Menschen von sich überzeugen. Nur weil Sie Ihre Argumente über Jahre ständig und immer wieder auf's Neue wiederholen werden diese nicht wirklich besser.

    Kleine Leseprobe, natürlich nur eine von vielen, die Sie zum Besten gegeben haben: http://www.czyborra.com/pedofiles/brongersma/gesel lschaft.txt

    Alter Mann, Sie werden nie weiser :(

  • Peter Mulzer

    Peter Mulzer

    Hier wird uns exemplarisch der Ablauf einer Netzverleumdung vorgeführt. Fakt ist:

    1.
    Das beigezogene Dokument ist eine Ganzfälschung.

    2.
    Ich denke nicht im Traum daran, "auf Kinder zu stehen". Ich liebe Frauen, ohne die mein Leben sehr arm wäre.

    3.
    Ich habe den Pädophilen solang ins Gewissen geredet , ihre Veranlagung nicht auszuleben, bis sie mich aus ihren Foren hinausgeworfen haben.

    4.
    Sie schreiben sich mit Wiederholungen Ihrer Verleumdungen um Kopf und Kragen.

  • Michael Welslau

    Michael Welslau

    Ja sicher ist alles eine Fälschung und hätte ich nicht schonmal das fragwürdige Vergnügen gehabt Sie in Persona zu sehen könnte man Sie auch noch für einen Fake halten.

    Viele Seiten von Ihnen sind zum Glück nicht mehr im Netz, mulzerbooks.de oder brongersma.de um mal ein paar Beispiele zu nennen. Auch ohne im Fundus der Archive zu stöbern sind aber manche Dokumente Ihrer Gesinnung noch problemlos aufzufinden wie dies: http://www.regenbogenwald.de/news/k13bericht/peter mulzer.pdf wobei der "Abgang" schon fast belustigenden Charakter ala "Jetzt komm ich groß raus - Umpf, trotz meiner tollen Connections ist mein Forum offline" hatte.

  • Peter Mulzer

    Peter Mulzer

    Fakt ist:

    Sie verleumden mich seit Jahren im gesamten Web. Sie lügen, Sie benutzen gefälschte Dokumente.

    Weder bin ich pädophil, noch war ich es je, noch habe ich je Pädophile im Ausleben ihres unglücklichen Triebs unterstützt.

    Die Standpunkte sind klargemacht.

    Abgesehen davon, daß ich zum Opfer Ihrer Verleumdungen geworden bin, habe ich mit Ihnen nichts zu tun. Ich habe mich einmal erfolgreich beim Landgericht Freiburg gegen Ihre absurden Netzverleumdungen gewehrt.

    Dies kann wiederholt werden.

    Hier ist jedenfalls der falsche Ort für Ihre Schmutzereien.

  • Michael Welslau

    Michael Welslau

    Sehr glaubhaft machen Sie hier weiss, dass alles, was Ihren Namen trägt, nur Fälschung ein kann. Wie kommt es nur, dass ich jederzeit und jedermann Belege bieten kann, was Sie wirklich verfasst, angestrengt und vertreten haben?

    Wenn jemand also Belege für die Gesinnung von Herrn Peter Mulzer aus Freiburg ala "alteskrokodil" haben möchte, dem kann ich problemlos tausende Seiten Dokumentation, zum größten Teil auch elektronisch archiviert, unmittelbar zur Verfügung stellen, auch von Ihren Päderasten-Webseiten brongersma.de, welche leider bei archive.org nur als leere Webseite vorhanden ist, habe ich als vollständige Kopie inkl. der "nahe an Kinderpornografie grenzenden Bilder von nackten Jungen", welche Sie damals ins Netz gestellt hatten.

    Nochmals zu "erfolgreich": Es genügt nicht, eine Klage beim LG einzureichen, man bekommt Recht nur per Urteil und da ist nachweissbar nie eines ergangen. Ausser Spesen nichts gewesen. Sie haben aber einen Schaden von 2.500 EUR verursacht und das Thema ist noch lange nicht ausgestanden!

    Sie sind wirklich ein armes Opfer, der mit Hohn erfüllt gegen Selbsthilfegruppen für Opfer sexueller und körperlich/seelischer Gewalt wie schotterblume.de und regenbogenwald.de vorgegangen sind, um diese zu ersticken. ich behaupte nicht, dass Sie pädophil seien, Sie behaupten aber selbst Päderast zu sein. Das haben Sie offen und verdeckt unzählige Male getan.

    Ich habe kein Interesse daran, die Leser hier weiter mit alten Kamellen zu langweilen. Ich vermute einmal, dass die Fundstelle im Netz noch vollkommen ausreichend sind, sich ein Bild von Ihnen zu machen.

  • Peter Mulzer

    Peter Mulzer

    1.
    Ihre absurde Behauptung, ich sei Päderast, ist ebenso wie Ihre vorige, ich sei pädophil, grotesk falsch. Ich e r f o r s c h e dieses Gebiet.

    Mit der Verbreitung solcher Behauptungen über meine Person haben Sie sich *schwer* strafbar gemacht. Wissen Sie das nicht?

    2.
    Die Pädophilen kennen mich besser. Sie hassen mich ausnahmslos, weil ich Ihnen stets ins Gewissen geredet habe - vielleicht etwas geschickter als Sie.

  • Jörg Orthober

    Jörg Orthober

    Gibt es hier denn keinen Webmaster der diesem Gekeife ein Ende macht. Dieser Streit hat hier doch überhaupt nichts mit dem Thema zu tun und sollte anderswo ausgetragen werden!

  • Sabrina Gab

    Sabrina Gab

    Lieber Herr Orthober,

    Wir bemühen uns:
    http://www.boersenblatt.net/169453/

  • Markus Lehr

    Markus Lehr

    Warum wird dieser ganze Müll eigentlich nicht gelöscht? Ärgerliche Grüße!

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