Antiquariat

Von Schätzen und Scharteken – Antiquariatskataloge im 19. Jahrhundert

Als Dokumentation einer von Reinhard Wittmann in Zusammenarbeit mit Friedrich Pfäfflin konzipierten Ausstellung im Rahmen der 47. Stuttgarter Antiquariatsmesse (25. bis 27. Januar) erscheint ein illustrierter Katalog.

© VDA

Der in einer Auflage von 500 Exemplaren hergestellte und mit einem Vorwort von Eberhard Köstler versehene 72seitige Katalog kann während der Stuttgarter Antiquariatsmesse am Info-Schalter des veranstaltenden Verbands Deutscher Antiquare für 10 Euro erworben werden. Kontakt für schriftliche Bestellungen (18 Euro inkl. Porto und Verpackung): Verband Deutscher Antiquare e. V. Geschäftsstelle, Norbert Munsch Seeblick 1, 56459 Elbingen Tel. 06435/909147 Fax 06435/909148 buch@antiquare.de Eine Besprechung des Katalogs folgt im April-Heft der Zeitschrift "Aus dem Antiquariat“.

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38 Kommentar/e

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  • G.Nervt

    G.Nervt

    oh, das ist fein! Ein Katalog über Kataloge. Und ein Vorwort vom netten Herrn Köstler ist auch noch drin. Und eine Katalogbesprechung über den Katalog über Kataloge gibts im Aus dem Antiquariat auch noch. Schön zu sehen, wenn die Kinder alle so friedlich miteinander spielen...

  • Ignorabimus

    Ignorabimus

    Hi Nerver,
    na und? Die Herrschaften feiern sich lieber selbst und gegenseitig als was zu unternehmen, was Realitätsbezug hätte. Die Rückbesinnung auf das Neunzehnte ist ganz im Sinne des wiedererstehenden Wilhelminismus.

  • Fragezeichen

    Fragezeichen

    Bei solchen Kommentaren nimmt es aber auch nicht wunder, daß Keiner mit den pseudonymen Schmuddelkindern spielen will. Da bleibt ihnen nur, an der beleidigten Leberwurst zu knabbern. Die hat wenigstens jenen "Realitätsbezug", den unser Neowilheminist bei einer historischen Dokumentation so schmerzlich vermißt, besonders weil er sich im Vokabular vertan hat. Es gab ganz ganz früher mal Studenten, die in jedem Einführungsseminar als erstes die Frage nach der "gesellschaftlichen Relevanz" gestellt haben. Davon könnte "Realitätsbezug" eine Art Schrumpfversion sein, aber nichts Genaueres weiß man nicht.

  • G.Nervt

    G.Nervt

    Ach Schnuckiputzi Fragizeichi,
    wir spielen doch jrade so schön. Haste dat noch nich jemerkt?
    Na, nu wisch dir ma orjentlich dat Fett von die Füsse, und füll et mal wieder orjentlich in die Näpfchen, da wo et hinjehört.

  • Urmel aus dem Eis

    Urmel aus dem Eis

    Aaawa wenn wa in Baalin Berje hättn, denn wär'n se höher as in Bayan! Un wenn wa Katalooche hättn, denn wär'n se mit meea Rejalitätsbezuch, dette is sicha. Wir in Baalin sin ja nich wie die Sepplhosnheinis mit'm Klammerbeutel jepudat, wa?

  • Uwe Turszynski

    Uwe Turszynski

    Immer wieder erstaunlich, dass jedwedes Forum irgendwann mal zu einem Tummelplatz bekennender Schwachköpp' wird.

    Buben, geht doch irgendwo spielen - bei Graf oder mit Mulzer, da könnt ihr euch doch mal richtig auskotzen.

  • Christoph Schäfer

    Christoph Schäfer

    Ceterum censeo:

    es sollte hier nicht möglich sein anonym zu schreiben, dafür ist mir dieses Forum zu wichtig

    .

  • Oops

    Oops

    Aequo animo audienda sunt imperitorum convicia

  • Eberhard Köstler

    Eberhard Köstler

    Ich würde sogar noch über den Vorschlag von Herrn Schäfer hinausgehe und vorschlagen, zum guten alten Leserbrief zurückzukehren. Er ist an die Redaktion adressiert, und wird von dieser in einer sinnvollen Auswahl zur Veröffentlichung gebracht. Bei solcher, von allen großen Zeitungen geübten Praxis würden zum Beispiel die obigen redundanten Kommentare 1-5 nie das Licht der Öffentlichkeit erblicken, ja sogar die Reaktionen 6 und 7 wären hinfällig, einzig die Empfehlung des stoischen Seneca würde als beherzigenswerte Weisheit der Alten erhalten bleiben.

  • Christoph Schäfer

    Christoph Schäfer

    @8.) Nein, eben nicht, warum sollte man das tun ?

    In der Printausgabe des Börsenbalttes würde man doch auch keine anonymen "Leserbriefe", geschweige denn Schmähschriften abdrucken, warum hier ?

    Ich schlage vor, daß an dieser Stelle nur registrierte user Schreibrechte erhalten, die mit ihrem guten Namen für das einstehen wollen, was sie uns mitteilen.

  • Eberhard Köstler

    Eberhard Köstler

    In der Tat: anonyme Leserbriefe bringt keine Zeitung. Schreiber, die sich registrieren müssen: ein vortrefflicher Vorschlag.

  • Michael Stein

    Michael Stein

    @9.) Sie irren - wir wären dann eben nicht in den Genuß des Seneca gekommen, da er eine Reaktion auf den vorher veröffentlichten mutmaßlichen Unsinn ist. Daher plädiere ich weiter für Narrenfreiheit an dieser Stelle.

  • Eberhard Köstler

    Eberhard Köstler

    Man sollte überhaupt viel mehr Seneca lesen. Nicht nur in zufällig eingeworfenen Sentenzen. Dann würde sich vielleicht einst die "tranquilitas animi" einstellen.

  • Marcus Haucke

    Marcus Haucke

    Lassen Sie doch diese Nachstellungen, Herr Schäfer u. Ihre Kollegen Hüte-Aufseher, Ihr Drang nach Meinungsmanagement ist doch bekannt. Ihre Leserbriefe könnten Sie auch als Anonym schreiben, üben Sie sich doch mal im Unterscheiden von Meinungen und machen einmal einen Unterschied in Ihrer Schreibe, doch Achtung: "Ein Unterschied, der dem Verstand nichts gibt, ist kein Unterschied." Goethe. Blödelei ist mir noch immer interessanter als diese kleingeistige Parkwächterkrämerei. Es gibt eben anonyme Meinungen, die viel von den Stimmungen verraten. Seien Sie froh, daß Sie etwas von so einer Stimmung überhaupt mitbekommen. Könnte Ihnen Beiträge in Vereinen ersparen.

  • RF Meyer

    RF Meyer

    Sehr geehrte ernsthafte Kollegen,

    früher hielt sich so mancher König oder Herrscher mindestens einen Narren am Hofe. Der Tragödie folgte die heitere Abwechselung, dem Prunkzug die Spaßmacher, und der Karneval kehrte die Verhältnisse für kurze Zeit um.
    Nur jene, die sich für zu erhaben und fehlerfrei halten, mögen nicht, daß man sie auch mit dem Narrenkäppchen zeigen darf.
    Vielleicht sehen die ebenfalls geehrten anonymen Schreiber, gleich ob Kollegen oder nicht, in dieser Methode die einzige, jenem Ernst, der sich so aufrecht, bieder und beinah moralisch gebärdet, entgegentreten zu können.
    Und lieber herausfordernde Kritik als stumpfes Akklamieren.
    Seneca in allen Ehren, aber Lukian ist mir lieber. Lieber die Beweglichen als die Saturierten mit dickem Bauch.
    Also bitte niemanden mundtot machen. Ich nehme an, wir sind alle Gegner von Zensur, also sollten wir sie nicht dort einführen wollen, wo uns eine Denkweise stört.
    Wir leben von der Vielzahl der Bücher, in denen eine mindestens ebensogroße Vielzahl an Meinungen vertreten wird, von denen uns einige sicherlich auch nicht gefallen, bisweilen jedoch Interessenten finden.

    Freundliche Grüße, Rainer Friedrich Meyer

  • Christoph Schäfer

    Christoph Schäfer

    " Ihr Drang nach Meinungsmanagement ist doch bekannt."

    Was verstehen Sie unter "Meinungsmanagement" ?

    Und wieso hätte ich einen Drang danach, was immer das auch sein sollte ?

    Und wem sollte dieser seltsame Drang bekannt sein ?

    Und ein ernstgemeinter Vorschlag:
    richten Sie doch auf Ihrer eigenen homepage ein offenes Forum ein, da kann dann jeder "Hofnarr" (netter Versuch, Rainer !) anonym seine Meinungen und Deinungen absondern ...

  • Marcus Haucke

    Marcus Haucke

    zu 16: Sie vertreten und bekämpfen institutionalisierte Meinungen. Es ist also nicht wichtig, welche Meinung vertreten wird, es ist für Sie nur wichtig, welcher Partei, vorzugsweise der eigenen, diese Meinung zuzuordnen ist. Schon Ihre Ausdrucksweisen machen Sie verdächtig, Zitat: „dafür ist mir dieses Forum zu wichtig“ oder „richten Sie doch auf Ihrer eigenen homepage ein offenes Forum ein, da kann dann jeder "Hofnarr" (netter Versuch, Rainer !) anonym seine Meinungen und Deinungen absondern“ Diesen Worten ist genau das abzulesen, daß Sie denken, dies Forum ist in irgend einer Weise Ihres. Ein Forum ist ein öffentlicher Platz, auf den ich die (hausgemachte) Meinung äußere und höre (und nach Hause trage). Warum bleiben Sie denn nicht in Ihren hermetisch geschlossenen und mehr und mehr moderierten Gehegen (Foren sind etwas anderes)?

  • Oops

    Oops

    Es ist interessant zu beobachten, wer sich hier den "Schuh" meines Zitates anzieht. Mein mit dem Zitat ausgedrückter Zuspruch wendete sich allerdings an die Autoren/innen der Beiträge 1 und 2, den von Schreiber 3 verunglimpften "Schmuddelkindern".
    Volle Zustimmung möchte ich zu den Beiträgen des Herrn Haucke erklären.
    Den Herren C.S. und E.K. ein anderer freundlicher Gruß ins Haus: Vox populi vox dei

  • Christoph Schäfer

    Christoph Schäfer

    @17) "Sie vertreten und bekämpfen institutionalisierte Meinungen. Es ist also nicht wichtig, welche Meinung vertreten wird, es ist für Sie nur wichtig, welcher Partei, vorzugsweise der eigenen, diese Meinung zuzuordnen ist."

    Was eine Unterstellung ist und zu beweisen wäre.

    Natürlich sehe ich diese Seite als "meine" an, da ich Mitglied im Börsenverein bin und sie ein Stückchen mitfinanziere.

    Ein "Forum" ist sie allerdings nicht, da wir lediglich gebeten werden Meldungen, "news" zu kommentieren, veranstalten doch Sie ein "Forum" nach Ihren Vorstellungen, ich werde mich gerne dort beteiligen.

    "Warum bleiben Sie denn nicht in Ihren hermetisch geschlossenen und mehr und mehr moderierten Gehegen"

    Auch dieser Satz ist diffamierend und doch auch eigentlich dazu gedacht mir hier das Wort zu verbieten. WIe kommen Sie dazu ?

    Ich habe nirgendwo verlangt, daß Zensur ausgeübt werden sollte, ich erwarte nur, daß man zu seiner Meinung steht (sie unterschreibt), sie begründet und den Anderen achtet und nicht beleidigt, nicht mehr und nicht weniger.

  • Ignorabimus

    Ignorabimus

    Zensur siehe Nr. 9:
    "Bei solcher, von allen großen Zeitungen geübten Praxis würden zum Beispiel die obigen redundanten Kommentare 1-5 nie das Licht der Öffentlichkeit erblicken,..."

    @19 "den Anderen achtet"
    Tja, dann hätten Sie sich über Nr. 6 beschweren müssen: "Tummelplatz bekennender Schwachköpp'"

    Ich kann Herrn Haucke nur zustimmen: manche sind hier auf einem Auge blind.

  • Ignorabimus

    Ignorabimus

    Ach, ich vergaß:
    Nr. 7, Herr Schäfer: "ist mir dieses Forum zu wichtig"
    Nr. 19, Herr Schäfer: "Ein "Forum" ist sie allerdings nicht"
    Vielleicht entscheiden wir uns?

  • Eberhard Köstler

    Eberhard Köstler

    18.) Ein sprichwörtlicher Ausdruck minderer Latinität, nicht antik, sondern Alkuin zugeschrieben. Das Gegenteil ist nicht weniger wahr; Witzbolde sagen daher: "Vox populi, vox Rindvieh".
    20.) Herrliche Steilvorlage: denn unter den Blinden sind die Einäugigen immerhin König!

  • Christoph Schäfer

    Christoph Schäfer

    Zu "Ignorabimus": was soll denn das für eine Zensur sein ? Welche Zeitung druckt denn alles, was man ihr schickt ? Wo können Sie denn völlig frei ihre Meinung äußern, außer Sie veröffentlichen in Ihrem eigenen Blatt ? Ist es Zensur, wenn in der Kirchenzeitung keine Atheisten schreiben dürfen und im Hauptorgan der Atheisten kein Kleriker ? Außerdem sollten doch Buchhändler und Antiquare wissen, daß es noch nie irgendwo völlige Meinungsfreiheit gegeben hat, meistens beschränkt es sich auf die Möglichkeit genehme Meinungen zu veröffentlichen. Wieso schreit man "ZENSUR", wenn verlangt wird für seine Meinung mit seinem Namen einzustehen ? Was sind das für Meinungen, die man nur anonym vertreten will ?
    Warum sollte ich mich über den Kollegen Turszynski beschweren ? Er hat seine Meinung geäußert und das unter voller Namensnennung, wenn Sie sich angesprochen fühlen, ist das doch Ihr Problem und nicht meines.

  • Ignorabimus

    Ignorabimus

    @ 23 "...daß es noch nie irgendwo völlige Meinungsfreiheit gegeben hat, meistens beschränkt es sich auf die Möglichkeit genehme Meinungen zu veröffentlichen"
    Diesen Satz sollten wir abspeichern.

    Da zeigt jemand, wes Geistes Kind er ist.
    Empfehle das Studium von Milton: "Areopagitica" (1644).

  • Urmel aus dem Eis

    Urmel aus dem Eis

    24.) Wahrscheinlich so was Ähnliches wie "Aeroflot", aber daß es die 1644 schon gegeben haben soll ...

  • Uwe Turszynski

    Uwe Turszynski

    24.) Aber der alte Aeroflot Kapitän fordert zumindest ein Impressum und eine Verfasserangabe. Also nochmal das Bordmagazin nachlesen und danach agieren.

  • Christoph Schäfer

    Christoph Schäfer

    "Da zeigt jemand, wes Geistes Kind er ist."

    So langsam wird es infam. Sie unterstellen meiner Zustandbeschreibung eine Befürwortung dieser Zustände.

    Bestellen Sie sich lieber den Katalog, um den es hier eigentlich geht, aber wenn Sie der sind, für den ich Sie halte, sind Sie eh nur neidisch auf das, was andere schaffen, talk is cheap - mitreden kann man, wenn man selbst gezeigt hat, daß man etwas kann, wo ist denn Ihr "freies" Forum, in dem ich schreiben dürfte, was mir gefällt ?

  • Eberhard Köstler

    Eberhard Köstler

    Den Katalog "Von Schätzen & Scharteken" zu bestellen, kann ich nur wärmstens empfehlen. Nicht wegen meinem Vorwort (der Dativ ist bayerisch), das ist nur eine Verneigung vor dem Sammler und Autor Reinhard Wittmann und ein Dank an Friedrich Pfäfflin. Aber weil man aus Wittmanns Aufsatz und den Exponatbeschreibungen ebensoviel Nutzen und Belehrung wie Vergnügen ziehen kann und Pfäfflins Ausstattung und Typographie das auch noch zu einem Genuß machen. Kurz: eine Veröffentlichung, die in keinem Haushalt fehlen darf! Ich habe ein Vorabexemplar, und weiß, was ich da empfehle: eine Qualität, von der 1) und 2) natürlich nichts ahnen können. Der niedrige Preis kommt durch die Spenden von Sponsoren und Mitgliedern des "Verbandes deutscher Antiquare" zustande.

  • Freie Rede für alle!

    Freie Rede für alle!

    @28:"weiß, was ich da empfehle: eine Qualität, von der 1) und 2) natürlich nichts ahnen können"
    Also, werter Genosse Vorsitzender: ein klares Zeichen dafür, dass Ihr wohlfeiler Verband sich nicht vernünftig im Bereich der Ausbildung und Weiterbildung der Antiquare engagiert. Davon abgesehen: ich würde ja gern mit Ihnen um eine Kiste Rotwein wetten, dass Sie mit Ihrer Vermutung etwas falsch liegen ... Aber: Wetten sind Glückspiel. Und Glückspiel ist Teufelswerk. Und damit wollen wir uns hier nicht auch noch beschäftigen.

  • Marcus Haucke

    Marcus Haucke

    Zu27: Ich unterstelle Ihnen nicht Zensur. Daß Sie Meinung dingfest machen wollen, das werden Sie mir zugeben müssen. Diese Tendenz breitet sich zur Zeit in Deutschland aus wie eine Seuche, Daten speichern etc. Diese werden ebenfalls gesammelt, um zu gegebener Zeit kriminalisierte Tendenzen (Absichten) zu verfolgen. Das für Bücher keine andere Atmosphäre in Frage kommt, als die des freien und offenen Wortes und das Beargwöhnung eine Geist-, Lust- und Lese tötende Machenschaft ist, sollten Sie wissen. Wenn nicht, finden Sie das sicher bei Wittmann und Pfäfflin, auch hat dies der Richter Crocker aus den USA in einer Entscheidung im vergangenen Jahr deutlich gemacht (leider hier zu wenig beachtet).
    Das auch dieses Forum nicht ganz frei ist, dazu haben Sie, verehrter Hüter, nicht wenig beigetragen.
    Zu28: Warum 1) und 2) die Qualität Ihres Bändchens nicht ahnen sollten, wissen Sie eben selbst nicht.

  • Eberhard Köstler

    Eberhard Köstler

    Schade, DIE Wette hätte ich gewonnen. Ich meinte nämlich auschließlich die Qualität der empfohlenen Veröffentlichung. Da das Büchlein aber noch nicht ausgeliefert ist, können "1) und 2) natürlich nichts ahnen." Die Anrede "Genosse" wird mir hier erstmals zu teil, erinnert mich aber an was (was war es nur gleich?). Über Aus- und Weiterbildung können wir uns unterhalten, wenn wir die durch Nicht-Wetten eingesparte Kiste Wein zusammen leeren. Hoffentlich ist der Tropfen nicht so "wohlfeil", wie unser Verband, sonst gibts "tagsdruff den Koppeschmartz" (von wem ist das Zitat?). Wers errät darf mit uns mitsüffeln.

  • Michael Stein

    Michael Stein

    Herr Schäfer, der Vergleich mit der Zeitung macht nicht wirklich Sinn. Das Spontane, das Schnelle (auch der Schnellschuß) und das Flapsige stellen doch gerade die Ergänzung zu anderen Formen der Diskussion dar. Lassen Sie sich mal auf eine Variation der Ihnen bekannten Kommunikationsformen ein. Es ist ja auch nicht alles Gold, was gedruckt wird und durch den redaktionellen Filter gegangen ist.

  • RF Meyer

    RF Meyer

    Sehr geehrter Herr Kollege Turszynski,

    leider muß ich dem anonymen Inknurribus mindestens zur Hälfte recht geben:
    Milton wendet sich in seiner Schrift gegen den Parlamentsbeschluß von 1644, daß für jede Druckschrift eine Lizenz einzuholen sei.
    Dem entspräche das von den Herren Köstler und Schäfer (cf. 9-11) vorgeschlagene Verfahren durchaus.

    “According to the previous English law, all books had to have at least a printer's name (and preferably an author's name) inscribed in them.”
    (http://en.wikipedia.org/wiki/Areopagitica)
    “And as for regulating the press, let no man think to have the honour of advising ye better than yourselves have done in that Order published next before this, ‘that no book be printed, unless the printer's and the author's name, or at least the printer's, be registered.’”
    (Areopagitica)

    Dies Zitat besagt, daß eben mindestens der Drucker genannt sein muß, was im Internetz lustige Konsequenzen aufwirft, aber die kannte unser Autor je noch nicht. Jedenfalls nimmt die moderne Pressefreiheit hier ihren Ausgang – und was versucht, vor diesem Zustand sich wieder einmal einzurichten, das verdient unsere Mißachtung und mehr.

    Soweit ich die Lage überschaue, ist niemand von diesen anonymen Damen oder Herren beleidigt worden, ganz im Gegensatz zu früheren, namentlich gezeichneten Beiträgen in diesem Forum, von denen ein Beiträger und ein Beitrag entfernt wurden, obgleich wesentlich mehr beleidigenden Inhaltes waren – eine Ungleichbehandlung, deren Sinn sich mir verschließt, oder den ich nicht ahnen möchte.

    Andererseits kann ich gut verstehen, daß mancher nicht den Mut aufbringt, sich in dieser wenig konstruktiven Weise, wie sie von einem der Schreiber hier angewandt wird, abkanzeln zu lassen.

    Freundliche Grüße, Rainer Friedrich Meyer

  • Christoph Schäfer

    Christoph Schäfer

    Lieber Rainer,

    ich wüßte aber schon gerne mit wem ich diskutiere. Wir sprechen aber doch gar nicht davon eine DruckERLAUBNIS einzuholen, sondern davon, seinen Beitrag namentlich zu kennzeichnen und eben nicht zu anonymisieren.

    Wer Angst hat, sollte diese ihm unbekannte Kommunikationsform halt einfach nicht aktiv nutzen und nur lesen, wer was zu sagen hat sollte uns seinen Namen mitteilen, wo ist das Problem ?

    Das war es jetzt aber für mich, ich habe nicht wirklich die Zeit diese Diskussion weiterzuführen

    Ich denke es ist klar geworden, was ich möchte, daß das nichts an der Situation hier ändert auch.

    Grüße,

    Christoph

  • Mitleser

    Mitleser

    Sehr geehrter Herr Schäfer,

    Sie verfügen in den verschiedenen Institutionen dieses Berufsstandes über einige Macht und einigen Einfluss. Manche haben sicher schon Ihre Durchsetzungskraft erlebt. Nun ist es aber so, dass nicht unbedingt jeder namentlich auftreten mag, da er vielleicht ggf. nachteilige Folgen für das Weiterkommen seines eigenen kleinen Ladens befürchtet, womit ich Ihnen ausdrücklich nichts unterstellen möchte! Es ist vielleicht eher ein natürliches Misstrauen gegenüber der "Obrigkeit". Andererseits möchte derjenige aber vielleicht, dass seine Meinung trotzdem gehört, bzw. von und mit den Kollegen diskutiert wird. Für mich sind die Beiträge der Kolleginnen und Kollegen in diesem Forum eine Bereicherung, seien es nun anonyme oder namentliche Beiträge. Wenn es um Gedanken und Anregungen in fachlicher Hinsicht geht, so ist mir jeder sinnvolle Beitrag recht.

  • Schaf

    Schaf

    Herr Schäfer führt sich hier so auf, als sei er der Chefredakteur. Mit den Antiquaren kann er ja schlittenfahren Wenn es so weitergeht, übernimmt er den Börsenverein. Na denn prost.

  • Ignorabimus

    Ignorabimus

    @ 31: "Wers errät darf mit uns mitsüffeln."
    Herr Köstler, Ihre Beiträge sind stets fundiert, und intelligent geschrieben dazu!
    Darf ich Sie als Einäugigen zu den Königen des Antiquarsgewerbes zählen?
    MfG, Ihr Inknurribus (Dank an Herrn Meyer für die Verballhornviechifizierung)

  • Eberhard Köstler

    Eberhard Köstler

    zu 37) Danke für die Blümchen! Als Gegengabe hier die Auflösung meines literarischen Rätsels: Matthias Koeppel, Starckdeutsch, Berlin, Wagenbach, o. J., S, 34:
    "Bür
    Van demm Büre, van demm Büre
    kimmt di Tumbenhait herrvüre.
    Schaugist tu ze tiff inz Glarz,
    kimmt taksdroff de Koppeschmarz.
    Trumb min Pursch, ück sach dirr offtn:
    drünck nich Bür, drünck Epplsofftn!

    (Alle Rechte bei Autor und Verlag)

    Das Buch ist eine "Mordsgaudi" und bestens geeignet zur Entspannung nach der ganzen Seneca-, Lukian-, Milton- und Börsenblatt-Lektüre.

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