Online-Buchhandel

Neue Funktionalitäten bei Sellbooks

Das im Herbst 2007 gegründete Hamburger Internet-Auktionshaus Sellbooks hat sein Angebot um weitere Funktionalitäten erweitert.

Neben der bereits angekündigten Zweisprachigkeit – die Seite ist nun auf Englisch und Deutsch verfügbar – kann jedes Angebot zum gleichen Preis in zwei statt nur in einer Kategorie eingestellt werden. Außerdem wird den Anbietern antiquarischer Bücher die Angebotserstellung erleichtert: Eine Importfunktion bei Sellbooks erlaubt ab sofort das Importieren mittels gängiger Antiquariatssoftware erstellter Kataloge. Bis Ende April verzichtet das Online-Auktionshaus außerdem auf alle Einstellgebühren für Standardangebote mit bis zu vier Bildern. Eine mehrwöchige Werbekampagne – unter anderem auf dem Online-Angebot der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (www.faz.net) – begleitet nach Auskunft des Unternehmens diese Neuerungen. Geschäftsführerin Anne Gardemann äußert zu der Aktion: "Die permanente Weiterentwicklung unseres Angebots orientiert sich stark an den Wünschen unserer Kunden. Viele Antiquare nutzen zum Verwalten ihrer Bestände spezielle Softwareprodukte, wie beispielsweise whBook oder HomeBase. Für diese haben wir bei Sellbooks eine Schnittstelle geschaffen, so dass bereits vorhandene Buchbeschreibungen problemlos bei Sellbooks importiert werden können.“

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24 Kommentar/e

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  • Lampernist

    Lampernist

    Die meisten Bücher stellt immer noch "Lexikonhandel" ein.
    Die Anbieterkennzeichnung einiger Einsteller würde ich als gewöhnungsbedürftig bezeichnen.
    Die Navigation durch das Angebot bei mehr als ein paar Artikeln pro Gebiet ist schwierig.
    Das System insgesamt ist optisch unerfreulich und erscheint mir immer noch unausgereift.
    Freundliche Grüße, L.

  • Bücherfreund

    Bücherfreund

    Obwohl ich als deutschsprachiger Bücherkäufer direkt kein Nutznießer dieser Neuerungen bin, vermerke ich doch positiv, dass wenigstens stetig an der Plattform gefeilt wird, was bei manch alteingesessenem Unternehmen - wie kürzlich hier ausgiebigst diskutiert - nicht der Fall ist.
    Die Optik - insbesondere die gewählte Farbe - ist mir auch nach wie vor etwas suspekt, das Angebot geht für mich aber in eine erfreuliche Richtung, wird man hier doch - wie sonst im Internet allgemein üblich - beim Suchen nach manchem Schatz für die heimische Sammlung nicht mit einem Schwall von 5-€-Büchern "belästigt". Quantitativ ist das ganze natürlich noch stark ausbaufähig.

  • Roman Heuberger

    Roman Heuberger

    Mir ist nicht ganz klar, was die Zielrichtung und Konzeption von Sellibooks ist. Bereits seit längerer Zeit bewirbt diese Firma Antiquariate u.a. mit einem aufwendig gestalteten und recht marktschreierisch formulierten Prospekt, dennoch bietet immer noch wohl nur einer seine Ware an, nämlich Herr Sascha Laue. Zwar vornehmlich hochwertig, aber zu Festpreisen (und das mit begrenzter Laufzeit. Wirklich?). Das im Widerspruch zu der eigentlich als Auktionsplattform apostrophierten Seite. Diese von Herrn Laue angebotene Ware wird gewöhnlich auf ganz anderen und seit langem bewährten Märkten angeboten und zwar nachwievor mit Erfolg.

  • Roman Heuberger

    Roman Heuberger

    Fortsetzung des Kommentars:

    Ebenso irritiert mich die Tatsache, daß mit zunächst kostenloser Einstellung der Ware geworben wird, das ist der Stil, mit dem man Billiganbieter locken will. Ich habe keine genaue Kenntnis darüber, inwieweit es einen möglichen personellen Zusammenhang zwischen der Betreiberin der Seite, Frau Gardemann und dem Exklusivanbieter Herrn Laue gibt, die Tatsache, daß sich noch keine weiteren Anbieter auf dieser Seite eingefunden haben, obwohl diese bereits seit geraumer Zeit existiert, irritiert mich ebenso ein wenig. Und läßt mich zunächst distanzieren.
    Roman Heuberger

  • Bücherfreund

    Bücherfreund

    Was mich als - in einer anderen Branche - ehemals ebenfalls Selbständigen wundert, ist der mangelnde Unternehmergeist der Antiquare, habe ich doch in letzter Zeit viele mir bekannte Antiquare "jammern" hören, dass die Kundschaft schwindet.
    Trotzdem gibt es keine Bereitschaft, ohne Zögern und Zaudern neue Wege zu gehen. Man hat dabei doch eigentlich nichts zu verlieren. Wenn neue Kunden dadurch gewonnen werden - gut. Wenn nicht, hat man die Mühe des Erstellens des Angebots verschenkt - ärgerlich, aber für einen Versuch durchaus akzeptabel. Die "Philosophie" des Marktes wird mir wohl immer verschlossen bleiben wird. Irgendwann war doch auch jeder mal so mutig, seine Ware überhaupt im Internet anzubieten.

  • Christoph Schäfer

    Christoph Schäfer

    http://www.sueddeutsche.de/kultur/artikel/201/1617 55/

  • Christoph Schäfer

    Christoph Schäfer

    @"bücherfreund"

    "Lexikonhandel auf Sellbooks.de
    04.10.2007
    Der Antiquarische Lexikonhandel ist nun als professioneller Verkäufer auf Sellbooks.de angemeldet. Sellbooks.de ist ein auf Antiquarische Bücher spezialisiertes Auktionshaus. Dort stellen wir einige unserer exklusivsten Stücke zur Auktion. Schauen Sie doch einmal vorbei, es stehen interessante Werke zum Verkauf!

    Impressum
    Antiquarischer Lexikonhandel und Verlagshaus
    Postfach 70 01 23
    22001 Hamburg
    Germany

    Geschäftsführer
    Sascha Laue
    Postfach 70 01 23
    22001 Hamburg
    Germany"

    > Trotzdem gibt es keine Bereitschaft, ohne Zögern und
    > Zaudern neue Wege zu gehen.

    Doch diese Bereitschaft gibt es, gleich nebenan sehen Sie als Ausdruck dessen den obersten Suchlink: prolibri.de

    Einer der gewählten Slogans lautet: "Alte Bücher - neue Wege."

    Mit freundlichen Grüßen,

    Christoph Schäfer

  • RF Meyer

    RF Meyer

    ad 5.

    Sehr geehrter Bücherfreund,

    neue Wege beschreiten heißt nicht, daß man alle, die sich einem anbieten, nun auch begehen muß – sondern nach wie vor gilt, daß Seriosität im Äußeren wie im Geschäftsgebaren notwendig ist, will man sein Niveau bewahren und sich dem Kunden gegenüber als kompetenter, verläßlicher Antiquar präsentieren.

    Mit freundlichen Grüßen, Rainer Friedrich Meyer

  • Bücherfreund

    Bücherfreund

    In so kurzer Zeit so viele Antworten auf meinen Beitrag, da muss ich mir doch auch die Zeit nehmen, nochmals zu antworten:

    @ Herr Schäfer:
    Ich habe die Entwicklung von Prolibri mit Wohlwollen verfolgt bzw. verfolge sie nach wie vor. Fakt ist jedoch, dass auch bei Prolibri lange nicht so viele Antiquare anbieten wie beim ZVAB. Da frage ich mich, warum das so ist. Einfach, weil das ZVAB zuerst da war? Wenn dem so ist, spricht das für meine These, dass der Unternehmergeist fehlt.

    @ Herr Meyer
    Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich die Antiquare, bei denen ich kaufe, nur nach ihrem Buchangebot auswähle und nicht nach ihrer Seriösität, die für mich als Kunden ja auch schwer nachprüfbar ist. Habe ich doch nicht die Lust, bei jedem Buchkauf über den Antiquar zu recherchieren und zu prüfen, bei welchen Plattformen er seine Ware anbietet. Außerdem müsste ich dann ja noch recherchieren, welche Plattform seriös ist und welche nicht und welche Maßstäbe dafür anzusetzen sind. Das wäre mir dann doch etwas zu viel Arbeit. Außerdem habe ich gerade hier gelernt, dass wohl auch der Ruf des ZVAB stark beschädigt ist und trotzdem (fast) alle Antiquare ihre Bücher dort anbieten. Also bleibe ich doch lieber bei meinem Kriterium und kaufe meine Bücher bei dem Händler, der sie überhaupt im Angebot hat oder am günstigsten bzw. im besten Zustand anbietet. Bisher habe ich auch noch nicht viel Negatives erleben müssen und habe gute Käufe sowohl auf Messen und im Antiquariat vor Ort, als auch bei den verschiedensten Plattformen von Ebay bis ZVAB getätigt.

  • RF Meyer

    RF Meyer

    Sehr geehrter Bücherfreund,

    wenn Sie nur bei den Plattformen und Ebay nach seltenen oder wertvollen Büchern suchen, werden Sie wohl nie alle finden, da einige Antiquare nicht mehr dort einstellen, andere nur einen Teil ihres Angebotes.

    Ich gebe zu, daß Plattformen wie ZVAB sich zu einem Grenzfall entwickelt haben, was das graphische und inhaltliche Erscheinungsbild betrifft.
    Jenseits dessen würden sich weder meine Bücher noch ich mich wohlfühlen. Sellbooks ist mir zu marktschreierisch. Ansonsten bin ich der Meinung, daß zumindest wertvollere Bücher bibliographiert werden sollten, allein schon zum Nachweis ihrer Vollständigkeit und z.B. Häufigkeit.

    Mit freundlichen Grüßen, Rainer Friedrich Meyer

  • Albert Schoenteich

    Albert Schoenteich

    #7:
    Sehr geehrter Herr Schäfer,
    könnte Sie mir freundlicherweise erklären, was die von Ihnen angeführten "neuen Wege", abgesehen vom Slogan, sind, die "Prolibri" darstellen soll?
    Denn die Suche ergibt keine anderen Bücher als die beim ZVAB, da wohl alle Prolibri-Antiquare ebenfalls dort einstellen; manchmal weichen die Preise etwas ab, mehr habe ich nicht entdecken können.
    Dass "Prolibri" im Besitz von Antiquaren ist, habe ich gehört, aber zu wirklich neuen Wegen, denke ich, gehört mehr.
    Beste Grüsse, A.S.

  • Christoph Schäfer

    Christoph Schäfer

    Sehr geehrter Herr Schoenteich,

    lassen Sie sich überraschen. Es geht Schrittchen für Schrittchen weiter, wir sind kein Konzern, haben keine Millionen im Kreuz und arbeiten ehrenamtlich.

    Vor ein paar Jahren hat uns niemand zugetraut überhaupt eine Genossenschaft gegründet zu bekommen, nun haben wir eine eigene funktionierende Plattform.

    Darüberhinaus betreiben wir mit unseren europäischen Freunden marelibri.com und es wird weitergehen, nur Geduld.

    Mit freundlichen Grüßen,

    Christoph Schäfer

  • M.H.

    M.H.

    Verehrte Neue-Wege-Bauer,
    für die Orientierung sind mir solche Neuwegsucher eher suspekt. Wie ich keinen Spaziergänger frage, wo es langgeht oder langgehen soll, weil diesem ist ja jeder Weg ein richtiger (Jean Paul), so erscheint es mir höchst töricht, einen Neuwegbauer(n) mich in Orientierungsfragen anzuvertrauen. Bricht nicht der eine aus Verzweiflung über die begangenen Wege den Weggang ab und marschiert querfeldein? Und der andere, der den systematischen (professionellen?) Schäfer-Arbeitsweg anbahnt, produziert dieser nicht nur selbstversorgende Wege also Holzwege?
    Die Veranstalter von zvab und prolibristen sind mir gerade in diesen Neuerungen eher Verunstalter, welche mir kaum mehr Wanderweglust einhauchen; und so halte ich es wie Hussels Frietz und sing mein Wanderlied im Bette.
    Horrido
    MH. aus Berlin

  • Christoph Schäfer

    Christoph Schäfer

    Lieber Kollege Haucke,

    ... da sind mir eigene "Holzwege" aber immer noch lieber als fremde Sackgassen ...

    Mit freundlichen Grüßen,

    Christoph Schäfer

  • RF Meyer

    RF Meyer

    Zu 14:
    Stimmt: EIGENE.

    Und zu 13:
    Lieber Marcus:
    Eine Orientierung kann nur die eigene Mitte bieten.
    Wie fast immer stimmen wir fast völlig überein.
    Gruß, Rainer

  • M.H.

    M.H.

    Holzwege sind Sackgassen und fremde Sackgassen sind lehrreicher, Sie müssen nur vorne stehen bleiben und warten, wer wieder herauskommt.
    Mit freundlichem Gruß M.H., Berlin

  • Christoph Schäfer

    Christoph Schäfer

    "Wege entstehen dadurch, daß man sie geht."


  • RF Meyer

    RF Meyer

    Hallo Christoph,

    nehmen wir mal nicht an, daß Deine Anmerkung mit dem Kafka-Zitat einen dezenten Hinweis auf „Xeper“ darstellen soll, obgleich sie vielleicht in dieselbe Richtung zielt.

    Was an Wahren in diesem Spruch ist, meint, daß jeder Pfad einmalig ist, da er nur im Gehen eines jeden einzelnen von uns, der sich auf den Weg macht, entsteht – denn die anderen bleiben einfach.
    Mehrere haben nie einen Weg in diesem Sinne, sie folgen und stampfen einen Trampelpfad durch das Grün.

    Gruß, Rainer

  • Christoph Schäfer

    Christoph Schäfer

    Lieber Rainer,

    wer oder was ist "Xeper" ?

    Um im Bild des Waldes zu bleiben:
    worum es nicht nur mir geht hat Nazim Hikmet schon vor langer Zeit beschrieben:

    Leben - einzeln und frei wie ein Baum
    und brüderlich wie ein Wald,
    das ist unsere Hoffnung.

    Wir versuchen seit einger Zeit den Inhalt dieser Zeilen mit Gleichgesinnten umzusetzen.

    Grüße nach Berlin,

    Christoph

    PS: Wege, nicht Weg.
    "Holzweg" der ins Holz führt, also zu Lohn und Brot, einzelne Bäume werden geschlagen, andere wachsen nach, Beschäftigung und Wohlstand für lange Zeit, bei waldgerechter Bewirtschaftung.

  • M.H.

    M.H.

    Nu, mein lieber Herr Schäfer, das gilt dann natürlich auch für Sellbooks, vielleicht in noch größerem Maße als für Prolibri. Und da bleiben Sie doch auch erst einmal an der Wegkreuzung stehen?
    Wenn erst einmal ein neuer Weg begangen wird, muß man diesen wohl auch ein Stück weitergehen. Mein Kafka-Motto lautet: „An und für sich sehr vernünftig, daß Wese weitergeht, aber er geht ins Messer des Schmar.“
    Auch hier lauschen Sie, wie ich und der Mörder Schmar, „in die schicksalsvolle Seitengasse“? (Kafka)
    Mit freundlichen Grüßen
    M.H., Berlin

  • Christoph Schäfer

    Christoph Schäfer

    Lieber Kollege Haucke,

    es würde mich sehr interessieren worauf genau sich Ihr "das" in "das gilt dann natürlich auch für Sellbooks" bezieht.

    Dann können wir gerne weiter diskutieren.

    Mit kollegialen Grüßen,

    Christoph Schäfer

  • Biester

    Biester

    Könnte man nicht versuchen, mit solchen und ähnlichen Themen, wie hier zuletzt angesprochen, mittelfristig in unser Forum umzuziehen?: http://www.boersenblatt.net/template/b4_tpl_forum/

    Ich bitte um Nachricht, falls da Interesse besteht. Auf der Newsseite rutschen Themen manchmal schnell nach unten.

  • RF Meyer

    RF Meyer

    Sehr geehrter Herr Biester,

    die graphische Gestaltung der Anfangseite des Forums ist leider etwas verwirrend, die Farben gelinde gesagt gewöhnungsbedürftig, Schriftvergrößerung der Themen-Übersichtseite („Forum Debatte“) geht nicht, denn dann rutscht rechts alles fort unter die Werbung. Die Beitragseiten leiden daran, daß links zuviel Raum für die Spalte „Autor“ verschenkt wird.

    Mit freundlichen Grüßen, Rainer Friedrich Meyer

  • M.H.

    M.H.

    "Das" ist Ihre pathetische Wegbeschreibung:
    "Holzweg" der ins Holz führt, also zu Lohn und Brot, einzelne Bäume werden geschlagen, andere wachsen nach, Beschäftigung und Wohlstand für lange Zeit, bei waldgerechter Bewirtschaftung." & das Hohelied für den selbstversorgenden Waldschrat.

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