Karl May

Sachsen legt neues Angebot für Karl May-Nachlass vor

Der Freistaat Sachsen legte heute ein neues Angebot in Höhe von 3,5 Millionen Euro für den Karl May-Nachlass des Bamberger Verlegers Lothar Schmid vor.

Verkündet wurde dieses Angebot heute Vormittag durch Sachsens Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst, Eva-Maria Stange, auf einem Pressegespräch im Pressezentrum der Landespressekonferenz im Sächsischen Landtag. Anwesend war auch der Generaldirektor der Sächsischen Landesbibliothek, Thomas Bürger, der das Verhandlungsmandat in Sachen Karl May-Nachlass für Sachsen innehat. Das Ministerium brachte zudem ein Stiftungsmodell ins Gespräch. Ziel sei weiterhin der Erwerb des Nachlasses, sagte eine Sprecherin der Staatsministerin. Lothar Schmid hatte 15 Millionen Euro für den Nachlass gefordert und dem Freistaat eine Entscheidungsfrist bis zum 10. April gewährt. Nachtrag zu dieser Meldung: Der Mitteldeutsche Rundfunk (MDR) berichtet auf seiner Website über die aktuelle Offerte der Landesregierung Sachsen für den Karl May-Nachlass. Dort heißt es, dass Lothar Schmid den Vorschlag einer Stiftung inzwischen abgelehnt hat. Zudem stellt der MDR einen Video-Mitschnitt eines Beitrags der Sendung “Sachsenspiegel“ vom 9. April zur Verfügung, in dem es um das Pressegespräch zum Karl May-Nachlass geht. Darin kommt auch der Verleger Schmid zu Wort, der das Angebot Sachsens für den Nachlass als “außerhalb jeder Diskussion“ bezeichnet.

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