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3. Endinger Büchermarkt

Am 4. Mai findet in Endingen am Kaiserstuhl der “3. Endinger Büchermarkt“ statt.

Endinger Büchermarkt 2007

Endinger Büchermarkt 2007

Veranstaltet wird der Endinger Büchermarkt, der vor zwei Jahren von Wolfgang Koch (Buchhandlung Vollherbst-Koch) ins Leben gerufen wurde, mittlerweile von der Gewerbe- und Handelsvereinigung des südbadischen Ortes. Von 13 bis 18 Uhr werden am Sonntag, den 4. Mai, in der historischen Altstadt gebrauchte und antiquarische Bücher, aber auch Schallplatten, CDs und Schellack-Raritäten sowie “alles aus Papier“ (Kunstdrucke, historische Postkarten und Grafik) angeboten. Mit rund 10.000 Besuchern im vergangenen Jahr, so heißt es im Pressetext, habe sich die Veranstaltung in kürzester Zeit zum wohl größten Büchermarkt Badens entwickelt und soll weiter ausgebaut werden. Der Organisator Wolfgang Koch rechnet erneut mit rund 130 Anbietern aus Baden-Württemberg, dem Elsass und der Schweiz. Die Teilnahme ist für Händler und Privatpersonen möglich. Weitere Informationen finden sich auf der Website des Büchermarkts.

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1 Kommentar/e

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  • Heidi

    Heidi

    Schon erstaunlich, was die Buchhandlung Vollherbst-Koch da auf die Beine gestellt hat. Von Freiburg aus gesehen, der nahen Universitätsstadt mit alter Antiquariatstradition, gilt Endingen und der ganze Kaiserstuhl seit jeher als Kulturwüste, eine wohlhabende Winzer- und Bauerngegend, wo man das berühmte eine Buch "schon hat" und kein anderes mehr braucht.

    Von Vollherbst glaubt man, daß von der damit verbandelten guten Druckerei gelebt wird, Weinetiketten und Anzeigenblätter. Ab und zu auch ein Schulbuch... Es lebe das Vorturteil!

    Vielleicht ist ja alles ganz anders. Gerade weil nicht ein Antiquariat federführend ist - vergleichbar wäre hier Kollege Feucht in Allmendingen - , sondern eine Buchhandlung, die das Panier der Kultur in der Ödnis tapfer hochhält, muß man der Sache Respekt zollen.

    Kollegen, kommet herbei. Soweit ichs in Erinnerung habe - der Ort war vor Jahren Teil meines Ankaufsgebiets - geht dort in Halbleder schön Gebundenes, Heimatkundliches, auch gute Bildbände, Lexika und (das wird immer wieder vergessen:) gute Hobbyliteratur, von Briefmarken über Eisenbahn bis zum Wandern und Schatzgraben.

    Hätte ich noch mein Ladengeschäft in Freiburg, ich würde bestimmt einen kleinen Lastwagen vollpacken und hinfahren. Für dumm verkaufen darf man die Leute dort übrigens nicht, aber bei sehr zivilen Verkaufspreisen geht manches dort noch recht gut, was im Laden der großen Stadt hoffnungslos liegenbleibt.

    Und es macht Spaß, denn die Endinger sind gemütlich, etwas langsame, aber freundliche Menschen, bei denen man sich wohlfühlen kann. Übrigens ist der ganze Kaiserstuhl seit dem 30jährigen Krieg, der die Landschaft entvölkert hatte, eine italienische Einwandererkolonie - schwarzhaarige Schönheiten wie aus Sizilien siehst Du dort. So ähnlich wie 200 Jahre später die Polen im Ruhrgebiet. Sie können aber inzwischen Deutsch in Endingen.

    Zum fachmännischen Ankauf würde ich aus größerer Ferne nicht unbedingt dorthin anreisen - für Kollegen mit lebensnahen Verkaufsabsichten aber lohnen sich auch weitere Wege.

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