TV / Film

Elke Heidenreich macht weiter

Elke Heidenreich will ihre erfolgreiche Sendung "Lesen!" in einer neuen Form auf einem andern Sender zeigen. Das berichtet das österreichische Wochenmagazin „Format“ laut Nachrichtenagentur APA. Zurzeit arbeite sie an der Endfassung des neuen Konzeptes. Details werde es am 28. November bei einer Pressekonferenz in Köln geben.

Elke Heidenreich

Elke Heidenreich © Christine Strub

Die 65-jährige Moderatorin kritisierte ihren Rauswurf dem Bericht zufolge heftig: „So eine Sendung abzusetzen“, sei „infam gewesen“ und stehe in keinem Verhältnis zu ihrer Kritik. „Ich empfinde großen Zorn auf das ZDF, aber keinen persönlichen Kummer, denn ich selber mache auf jeden Fall weiter“, erklärte Heidenreich. „Ich konnte mich nach dem Rauswurf vor Angeboten gar nicht retten und habe mir das Beste rausgesucht.“

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4 Kommentar/e

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  • h.s. braun

    h.s. braun

    Schön für Frau Heidenreich, dass Sie sooviele Angebote erhalten hat. Ich hoffe nur, dass das Niveau Ihrer Sendung deutlich erhöht wird. Bestsellerlisten gibt es schon genug.

    Die Buchhändler sollten noch schnell versuchen Ihre Kunden selbst zu beraten, bevor Kunden in den Buchladen kommen die mit vorgekauten Einkaufslisten von Frau Heidenreich auftauchen.

    In diesem Sinne - Rette sich wer kann.

  • BR

    BR

    Ich glaube nicht, dass der Buchhandel diese Dame braucht.
    Es sind doch immer die gleichen Bücher, welche Heidenreich vorstellt.
    Und noch schlimmer: Die Kunden glauben ihr!

  • D.K.

    D.K.

    Dankeschön an meine beiden Vorschreiber/innen - dem möchte ich mich vorbehaltslos anschliessen.

  • W.T

    W.T

    Wer nicht ganz blind durch die deutsche Fernsehlandschaft läuft, der kann sich an drei Fingern abzählen, worauf das hinausläuft.
    Beim ZDF ist Sie verbrannt, die ARD ist gut versorgt und wird schon aus öffentlich-rechtlicher Solidarität nicht mit ins Boot steigen. Selbst ihr alter "Haussender", der WDR wird es nicht tun.
    PRO7/SAT.1 ist quasi pleite und so sehr damit beschäftigt den Verschuldungsgrad durch "Freisetzung" von Mitarbeitern in den Griff zu bekommen, dass auch nicht der Hauch einer Chance besteht Frau Heidenreich im Umfeld von Barbara Salesch oder den Simpsons zu plazieren.
    Sender wie Tele5 oder Das Vierte sind zu mickerig und verfügen nicht über genügend Reichweite.
    Beibt also nur RTL. Da trifft es sich gut, wenn bestehenden Bande im Printbereich nur noch in das bewegte Medium ausgeweitet werden müssen.
    Wenn man sich das Ganze ironisch ausmalt, dann könnte das Szenario folgendermaßen aussehen.aussehen:

    Alle zwei oder drei Monate kommt die neue Sendung "Lesen?" (jetzt mit Fragezeichen) mittwochs nach Stern TV; alternativ auch ersatzweise für vorgenanntes Magazin, dann hat G.Jauch mehr Zeit neue Werbespots zu drehen.

    Literaturempfehlungen im Fernsehen waren schon immer umsatztreibend. Um den Medienverbund perfekt zu machen, werden eben in Zukunft mehr Produkte einer bestimmten Verlagsgruppe aus Gütersloh vorgestellt. Dem gemeinen TV Zuschauer wird es bei über 30 verschiedenen Verlagsnamen schon nicht auffallen, dass alles aus dem selben Topf kommt.

    Schade, Elke Heidenreich hat die Chance vertan sich anständig aus der Affäre zu ziehen.

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